Kurz vor 9: Amazon plant mit "Prime Day" globalen Schnäppchen-Rausch, Hermes, Otto Group, Google, Waitrose, Windeln

amazon prime day

Amazon "Prime Day" als globaler Schnäppchen-Event:

Amazon will mit einem internationalen "Prime Day" seine Mitglieder mit Sonderrabatten überschütten und gleichzeitig neue Mitglieder anlocken. Am 15. Juli - zum 20. Geburtstag des Unternehmens - gibt es also einen "globalen Shoppingtag" mit Angeboten exklusiv für Prime-Mitglieder, bei dem es (ähnlich wie beim Black Friday) alle 10 Minuten wechselnde, limitierte Rabatte auf über 3.000 Produkte geben soll. Amazon bewirbt zum Event zudem eine kostenlose 30-tägige Test-Mitgliedschaft.

Studien zufolge sind allein in den USA bereits 45 Prozent aller Amazon-Kunden Prime-Mitglieder und geben im Schnitt 140 Prozent mehr aus als Nichtmitglieder. Prime-Kunden bei Amazon erreichen zudem eine Conversion-Rate von 74 Prozent. "Normale" Amazon-Kunden liegen bei 13 Prozent. Mit dem Angebot dürfte Amazon auch auf Wal-Mart und eBay reagieren, die an eigenen Prime-Konzepten arbeiten. Amazon

Jetzt lesen: Windeln.de expandiert, Hermes geht in die U-Bahn.
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Thema: News

Schlagworte: Hermes, Otto Group, Google, waitrose, Windeln

"Knut bleibt sitzen" - Abrechnung mit dem Möbelhandel

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Bleibt der stationäre Handel künftig auf seinen Möbeln sitzen, weil das Internet anders als erhofft doch nicht zurückgeht? In dem whitepaper „Knut bleibt sitzen“ rütteln Alexander Graf (Kassenzone.de, Spryker) und „Pierre Haarfeld  (eTribes) jedenfalls an bestehenden Glaubensmustern und erinnern mit den Hinweis auf Knut im Titel nicht ohne Grund an jenen dänischen König, der der Meeresflut befehlen wollte, vor seinem Thron zurückzuweichen. Den 58-seiter gibt es kostenlos als pdf-Download bei etailment.  
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Thema: Studien

Schlagworte: Möbelhandel

Startup-Finanzierung: "Da wird viel Geld für Quatsch ausgegeben"

Startups, Rieder

150 Millionen Euro für die Global Fashion Group Anfang Juli, 120 Millionen Euro für Home24 Anfang Juni. Zwei der größeren Investments mit deutscher Beteiligung in den vergangenen Monaten. Doch auch etliche kleinere Startups gehen gegenwärtig nicht leer aus, allen Unkenrufen über das im Vergleich zum Silicon Valley schlechtere Investitionsklima hierzulande. Dabei steht die deutsche Gründerszene in Berlin und anderen deutschen Städten derzeit durchaus in einem Geldregen und profitiert davon, dass "mitunter viel Geld für Quatsch ausgegeben" wird, sagt Startup-Experte Finn Rieder, Gründer des Berliner Unternehmens wendero, im Interview.
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Thema: Player

Schlagworte: Start-up

Kurz vor 9: Luxus-Kunden brauchen 301 Stunden bis zum finalen Klick, eBay, LeShop, Conrad, Project A, Yapital, Collins, Helpling, Elumeo

Kurz vor 9: Luxus-Kunden

Luxus-Fashion-Kunden brauchen länger:

Käufer von Luxus-Mode wägen ihre Entscheidung im Web länger ab, kaufen bevorzugt unter der Woche, wählen statt Desktop eher das Tablet und benötigen eine höhere Kontaktzahl bis zur Conversion. Über 12 Tage (301 Stunden) braucht im Schnitt, wer Luxusmode wie etwa ein Kleid von Dolce & Gabbana oder High-Heels von Louboutin im Netz kauft. Das ist mehr als doppelt so lang wie die Käufer von mittelpreisiger Fashion (z.B. von Marc O’ Polo) benötigen. Konsumenten kommen hier im Durchschnitt mit 6 Tagen (144 Stunden) vom ersten Touchpoint bis zum Kauf aus.

Für eine Conversion bei Luxusmode sind im Schnitt 10,7 Visits erforderlich. Mit 3,5 Visits für eine Conversion verläuft der Entscheidungsprozess im Mainstream deutlich schneller. 40 Prozent dieser Modekunden kaufen innerhalb einer Stunde und sogar 60 Prozent noch am selben Tag. 31 Prozent der Käufe von Luxusmode finden mobil statt – dreimal so viel wie bei Fashion (10 Prozent). Das sind Ergebnisse einer Auswertung von intelliAd Media. Das Münchner Technologieunternehmen analysierte über 900.000 Onlinekäufe zwischen dem 15. Januar und dem 15. April 2015. 

Jetzt lesen: Collins probt Offline-Verkauf, LeShop oben auf.
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Wochenrückblick: Marktplätze, Retouren und andere Stellhebel

Instagram: Mit diesen Kniffen holt der Handel noch mehr heraus
In dieser Woche ging es bei etailment um die Macht der Marktplätzen. Um die Machbarkeit neuer Erlösquellen. Um Missstände im Retourenmanagement. Um mentale Hebel für den Umsatz, Marketingtools und um weitere Werkzeuge, die in keine Alliteration, aber gut zum Onlinehandel passen.  Zusammengefasst in unsererm Ranking der beliebtesten Beiträge in der vergangenen Woche.

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Thema: News

Schlagworte: Wochenrückblick

Marktplatz-Studie: So misstrauisch ist der Handel - und so abhängig

Von Stephan Lamprecht | 3. Juli 2015 | Kommentieren Kommentieren

Amazon, Ebay, Rakuten und Co.: Die Bedeutung von Marktplätzen im Online-Handel
Welchen Stellenwert nehmen aktuell Online-Marktplätze im Handel ein? Wie zufrieden sind die Shopbetreiber mit den verschiedenen Marktplätzen? Welche Kriterien beeinflussen die Entscheidung für einen Marktplatz? Die Ergebnisse einer aktuellen Befragung werfen ein interessantes Licht auf Marktplätze und deren Shops.
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Thema: Studien

Schlagworte: Marktplätze, Befragung

Amazon AMS und Co: Das versprechen die neuen Werbeoptionen und Erlösquellen im E-Commerce

Von Gastautor | 3. Juli 2015 | Kommentieren Kommentieren

Amazon AMS und Co: Das versprechen die neuen Werbeoptionen und Erlösquellen im E-Commerce

Amazon steigt ins Vermarktungsgeschäft ein. Der Online-Versandhändler stellte in der vergangenen Woche Amazon Marketing Services (AMS) vor. Zuvor hatten bereits Media-Saturn und Otto den Start eigener Werbenetzwerke verkündet. Und bei Zalando rechnet die Branche jeden Tag mit einem Launch. Diese Entwicklung dürfte wahre Begeisterungsstürme bei Herstellern und Marken auslösen, meint Melanie Vogelbacher, Director Data Driven Advertising,  beim Display Performance Advertiser KUPONA. Schließlich sitzen doch die Handelsplattformen, wie auch alle anderen Online-Händler, auf einem wahren Datenschatz. Sie wissen, was Online-Käufer wollen. Auch kleinere Shops könnten sich also diese attraktive Erlösquelle erschließen.
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Thema: Marketing

Kurz vor 9: Nike ganz verliebt in Multichannel bei 11Teamsports, PayPal, Amazon, Kreditech, ECC, Markenshop, 3D-Druck, Erwin Müller, Marktplätze

Kurz vor 9: Nike ganz verliebt in Multichannel bei 11Teamsports

Multichannel ganz verspielt:

Nike und 11Teamsports lassen im Flagshipstore in Berlin, dem Shopping-Palast des Online-Händlers 11Teamsports, die Multichannel-Puppen tanzen. An einer interaktiven Display-Installation, Replica Kiosk genannt, können Kunden per Touch-Steuerung durch die gesamte Nike Team-Palette navigieren. Zugleich erfahren sie über das angebundene Warenwirtschaftssystem, ob das Wunschtrikot in der passenden Größe im Shop oder Online-Store verfügbar ist. Gezahlt werden kann digital über Smartphone oder direkt vor Ort.

Verspielt ist auch ein Multitouch Footwear Table, der zeitgleich von mehreren Usern verwendet werden kann. Legt der Kunde einen Nike Schuhe auf den Tisch, erkennt ihn das System über RFID-Technologie automatisch und zeigt in Echtzeit an, in welchen Größen und zu welchen Preisen der Schuh online oder im Shop verfügbar ist. Weitere Produktinformationen, produktbezogene Bundesliga-Statistiken sowie Videos von Athleten, die den Schuh tragen, runden das individuelle Produkterlebnis ab.

Bei der Umsetzung half das Hamburger Team der Digitalagentur Demodern.  Der in der Nähe der Deutschen Oper gelegene Laden ist nach zwei Filialen in Baden-Württemberg der bisher größte des zum Sportverbund Sport 2000 gehörenden Händlers.

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Die hausgemachten Bremsklötze im Online-Lebensmittelhandel

Von Gastautor | 2. Juli 2015 | 2 Kommentare Kommentieren

Shopwings:

Auch wenn Rewe aufs Tempo drückt und seinen Lebensmittel-Bestellservice in inzwischen rund 70 Städten anbietet, andere Lebensmittel-Einzelhändler sich mit Piloten abplagen, die Post mit dem Allyouneed-Supermarkt hierzulande bereits 150.000 Stammkunden erreicht und Amazon fresh in Lauerstellung verharrt, steckt der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland  noch immer in den Kinderschuhen Babyschühchen.
Eine einfache Erklärungen für diese Besonderheit des deutschen Marktes gibt es nicht: Die Beziehung der Deutschen zu ihren Lebensmitteln ist komplex – und damit sind explizit nicht nur die Kunden gemeint. Auch auf Seiten der Anbieter lassen sich Aspekte finden, welche die vorsichtige Entwicklung in Deutschland erklären, meint Conrad Bloser, Gründer und Geschäftsführer des Lieferdienstes Shopwings, in einem Gastbeitrag für etailment.  
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