Dossier Internationalisierung


Internationalisierung steht für Onlinehändler immer häufiger auf der Agenda.
Doch etliche Händler scheuen das Cross-Border-Geschäft.
Wir sagen, wo sich der Start lohnt und was es dabei zu beachten gilt.


Studien

Leitfaden: Wie Online-Händler sich neue Märkte im Ausland erschließen

Der deutsche Online-Handel ist auf Wachstumskurs. Während auf dem hiesigen E-Commerce-Markt ein immer stärkerer Wettbewerbsdruck herrscht, bietet die Expansion ins Ausland Online-Händlern neue Entwicklungs- und Umsatzpotenziale. Einige von ihnen haben die internationalen Möglichkeiten bereits erkannt, andere scheuen sich nach wie vor, den Schritt über die Grenzen zu wagen – zu groß ist die Unsicherheit. Zwar gibt es bei der Internationalisierung im E-Commerce keinen universellen Weg und keine allgemeingültigen Best Practice-Beispiele – jedes Land ist schließlich anders – dennoch kann sich die Auslandsexpansion lohnen, wenn man ein paar Punkte beachtet. Daniel Hölzer, Experte für Online-Shop-Umsetzungen bei United E-Commerce, gibt bei etailment und in einem kostenlosen Leitfaden Hilfestellung bei der strategischen, technologischen und logistischen Erschließung neuer Märkte. Mehr lesen

Logistik & Fulfilment

Internationalisierung: So vermeiden Sie das böse Erwachen bei Steuern und Gesetzen

Internationalisierung? Eine schöne Idee. Doch wenn sich Onlinehändler vom Fufillment nicht schrecken lassen, nicht an Zahlungsverfahren verzweifeln, dann könnten sie spätestens dann ein böses Erwachen erleben, wenn sie plötzlich auf länderspezifische Vorschriften, Gesetze und Regelungen treffen, die ihnen die Lust am Mehrzumsatz schnell verhageln können.  Mehr lesen

News

Schweiz: Neue Chancen für deutsche Online-Händler

Frei vorm Tor und doch daneben: Frank Mills legendärer Pfostenschuss in seinem ersten Spiel für den BVB 1986. Lang ist’s her, aber so bittere Momente sind für die Ewigkeit. Denn nichts ist ärgerlicher als eine verpasste Chance. Das gilt beim Fußball, das gilt aber auch für den E-Commerce. Aktuell bietet sich deutschen Online-Händlern so eine Großchance: Selten zuvor war die Gelegenheit so günstig, sich ein Stück am Schweizer E-Commerce-Kuchen abzuschneiden. Tim Riepenhausen , Vorstand der Digital-Marketing-Agentur adisfaction, sagt in einem Gastbeitrag für etailmant warum das so ist und wie Händler das nutzen können. Mehr lesen

Logistik & Fulfilment

Internationalisierung: "Das Potenzial in Europa ist noch lange nicht ausgeschöpft"

Onlinehändler schauen angesichts bescheidener kletternder Wachstumsraten manch eines Online-Segments genauer Richtung Ausland. Lohnt die Internationalisierung? Schließlich treibt es auch all die schicken Startups mit Windeseile ins Ausland. Doch etliche Händler scheuen das Cross-Border-Geschäft angesichts länderspezifische Besonderheiten, rechtlicher Fallstricke und haben einen Horror vor dem Umgang mit Retouren. Dabei kaufen die Kunden anderer Länder zuweilen deutlich diszplinierter, weiß Max Niclas Bense, Bereichsleiter Vertrieb und Account Management bei Hermes Fulfilment. Doch ob Heimspiel oder Auswärtsspiel, Schnelligkeit und Verlässlichkeit, so Bense im Interview mit etailment, sind diesseits und jenseits der Grenze entscheidend. Mehr lesen

Marketing

Wie Marktplätze beim internationalen Verkauf helfen

Wer seine Waren einem internationalen Publikum anbieten will, kann dafür zunehmend Online-Marktplätze nutzen. So hat sich der französische Online-Schuhhändler Spartoo kürzlich entschlossen, einen Marktplatz für den Verkauf in ganz Europa zu starten. Spartoo ist zurzeit in 20 europäischen Ländern aktiv, bietet rund 50.000 Artikel von 900 Marken an und will über die Marktplatz-Partner sein Portfolio erweitern. „Die Anzahl der Verkäufe, die über Marketplaces erfolgen, steigt kontinuierlich an. Daher ist es ganz natürlich, dass wir in diesem vielversprechenden Sektor präsent sein wollen“, sagt Geschäftsführer Boris Saragaglia. Nach Angaben von Spartoo zählt der Shop bislang monatlich rund 14 Millionen Besucher. Laut Neuhandeln.de sucht Spartoo noch deutsche Händler für das Partnerprogramm. Diese müssen mindestens 50 Marken im Portfolio haben und "passende Preise und einen guten Liefer-Service" bieten (was auch immer damit gemeint ist). Mehr lesen

Studien

Internationalisierung: Deutsche Online-Händler auf Platz drei

Die Exportnation Deutschland hat im E-Commerce noch Nachholbedarf. Der Exportweltmeister der Jahre 2003 bis 2008 hat 2013 im grenzübergreifenden Online-Handel nur einen bescheidenen Überschuss von rund 13 Mill. Euro erwirtschaftet. Damit liegen die deutschen Online-Händler auf Platz drei, weit abgeschlagen hinter den erfolgreichsten E-Commerce-Nationen Großbritannien und USA, deren Handelsbilanzen Überschüsse von 869 Mill. Euro bzw. 132 Mill. Euro ausweisen. Das ergab die Analyse „Weltweit gesucht“, welche die Strategieberatung OC&C zusammen mit dem Suchmaschinenkonzern Google durchgeführt hat. Mehr lesen

E-Commerce

Internationalisierung: Tücken beim Roll-out überwinden

Wer mit seinem Online-Business expandieren will, den lockt das Ausland. Doch welche Länder sind für deutsche Anbieter erste Wahl? Wo lauern jenseits kultureller Unterschiede Pferdefüße der Internationalisierung? Holger Lendner, Geschäftsführer von Hermes NexTec, empfiehlt im Interview einen Blick auf die BRIC-Staaten und Max Niclas Bense, International Business Development Manager bei Hermes Fulfilment, erinnert daran, dass hohe Serviceerwartungen nicht nur ein deutsches Phänomen sind. Doch nicht nur dort lauern bei der Internationalisierung Stolpersteine. Mehr lesen

E-Commerce

Reverse Logistik: International zählen Schnelligkeit und Transparenz

Eigenartigerweise zeigt der Wikipedia-Eintrag zum Thema Logistik einen Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert. Ein Pferdefuhrwerk zieht einen Karren, Menschen tragen Säcke auf dem Rücken, einer schiebt eine Schubkarre.  fast wie heute. Doch dem Bild fehlt ein wichtiger Aspekt heutiger Logistik: Entsorgung, Umtausch. Reverse Logistik, die Hersteller und Händler heute vor horrende Herausforderungen stellt, darf man für die damalige Zeit getrost als Nische sehen. Heute aber ist die Rückabwicklung von B nach A eine zentrale Herausforderung. Erst recht beim Handel über Grenzen hinweg. Mehr lesen

Player&People

Wie Händler den Schritt zur Internationalisierung nicht verstolpern

Erfolgreiche deutsche Online-Händler hören den Ruf immer lauter: Internationalisierung. Schließlich shoppen auch die Kunden immer öfter über Landesgrenzen hinweg. Bis 2017, so Schätzungen, soll der grenzüberschreitende Handel einen Anteil von 20 Prozent am E-Commerce erreichen. Das Geld lockt. Doch die Internationalisierung kann auch ihre Tücken haben. Das ist kein Projekt für Hasardeure. Im Heimatmarkt sollten die Hausaufgaben gemacht sein, rät Nicolo Viegener, Countrymanager DACH beim E-Commerce-Beratungsunternehmen ChannelAdvisor. Wer aber die Zielregionen und seine Kunden kennt, kann sich daran machen, seine Prozesse zu übertragen. Oder sich vorsichtig an den Markt herantasten, in dem er Marktplätze wie eBay erprobt. Mehr lesen

Player&People

Konversionsoptimierung in einer grenzenlosen Online-Welt

Sie kennen das. Der Webshop aus Japan wirkt für deutsche Augen arg ungewohnt, französische Onlinehändler kommen eher ungezwungen daher. Andere Länder, andere Web-Sitten und Blickwinkel. Dennoch haben viele Händler nur eine Website in verschiedenen Sprachversionen, die ansonsten überhaupt nicht an die Erwartungen der Kunden im jeweiligen Land angepasst ist. Wie aber stellt man Markenkonsistenz in der Online-Kommunikation sicher? Wie optimiert man das globale Messaging? Welche Chancen bietet Geo-Targeting? Tom Waterfall, Leiter des Bereichs Optimisation Solutions EMEA bei von Webtrends, erklärt in eimem Gastbeitrag  wie Händler internationale Online-Kampagnen optimieren können. Mehr lesen

Player

Alibaba: Warum das chinesische Abenteuer für Marken ein lohnendes Wagnis ist

Rund 25 Mrd. Dollar spülte der größte Börsengang der Geschichte vorige Woche in die Kassen des chinesischen E-Commerce-Konzerns Alibaba. Beobachter gehen davon aus, dass Firmengründer Jack Ma einen Großteil der Emissionserlöse in das weitere Wachstum des Online-Giganten investieren wird. Damit steigt auch der Anreiz, auf Alibabas Online-Marktplatz Tmall Mode zu verkaufen. Mehr lesen

E-Commerce

Internationalisierung: Jetzt angreifen - bevor die Chinesen kommen

Kommt der chinesische Online-Titan Alibaba eines Tages auch noch Europa? Ängstlich fragen sich das vor allem mittelständische Onlinehändler. Sie fürchten  in einem dann noch brutaleren Wettbewerb der Big Player endgültig unter die Räder zu geraten. Die Cleveren, womöglich ohnehin schon von Wachstumsbremsen gebeutelt, suchen ihr Heil selbst im Ausland. Doch da warten tückische Klippen. Mehr lesen

E-Commerce

Achtung, die Chinesen kommen

Beschwerlich, kompliziert, umständlich. Deutsche Onlinehändler finden schnell Gründe, die gegen eine Internationalisierung sprechen, sonnen sich lieber in der Größe des Heimatmarktes. Doch der weckt bei internationalen Playern Begehrlichkeiten. US-Unternehmen und Briten treiben die globale Expansion massiv voran. Auch in Deutschland. Schon strecken die ersten Online-Ableger chinesischer Shops und Marken ihre Fühler aus. Gerade im Modemarkt kauft der Kunde angesichts eines globalisierten Geschmacks nämlich zunehmend auch weltweit ein.   Mehr lesen

Player

TGIF 4: China ist um die Ecke

Nach einem Vortrag auf einer Messe in Frankfurt kam ein junger Chinese aus Shanghai auf mich zu, wollte wissen, wie ich den Onlinemarkt für Handtücher in Deutschland einschätze. Er wolle da rein. Nun bin ich bestimmt kein Experte für das Segment flauschiger Frotteewaren, eines weiß ich aber sicher: Kunden schauen mit wachsender Egalheit auf die Postadresse eines Onlineshops. <br /> Mehr lesen

E-Commerce

Cross Border Sale: Fast alle strecken die Fühler aus

Wer seinen Umsatz optimieren will, kommt früher oder später an der Frage nicht vorbei: Geschäft im Ausland - ja oder nein? Deutsche Versandhändler sind bereits sehr rührig im internationalen Geschäft, wie eine aktuelle Umfrage des BVH unter seinen Mitgliedern ergab. 89,2 Prozent der Unternehmen sind laut der Studie "Cross Border Sale" bereits im Ausland vertreten. Und von den restlichen 10,8 Prozent planen derzeit knapp 43 Prozent eine internationale Expansion. Am meisten Scherereien machen im Ausland die rechtlichen Regularien. Mehr lesen