P&C bietet Curated Shopping:

Im Markt der Curated Shopping-Anbieter wird es immer enger. Nach Zalando steigt nun auch Peek & Cloppenburg mit seinem Online-Ableger Fashion ID und der "Stilbox" in das betreute Shoppen ein. Anders als Zalando, dass mit seinem Project Z (Zalando Fashion Entrepreneurs GmbH) Männer und Frauen bedient, soll die Stilbox derzeit nur Männer beraten. Auch die Wahl der Looks ist noch übersichtlich: Es gibt zunächst die Sortimente Anzug und Freizeit zur Auswahl, Nach der Vorentscheidung wird die Auswahl größer. Die vier möglichen Segmente tragen dann aber die inspirierenden Namen "Look 1", "Look 2", etc.  Das Konzept bleibt gleich: Styling-Experten stellen Outfits zusammen, die sie anhand des persönlichen Kundenprofils ermitteln. Zuhause kann dann bequem anprobiert werden.
Weitere Anbieter in dem Segment sind unter anderem Outfittery, Modomoto und Kisura.
Fashion ID übrigens, wir erinnern uns, war einmal angetreten, der große Zalando-Gegner zu werden. Ob da eine Schmalspur-Variante reicht? Fraglich ist aber auch, ob die schon beim Einstieg von Zalando zappelig agierenden Curated Shopping-Anbieter der ersten Generation langfristig allein am Markt bestehen können, wenn immer mehr reichweitenstarke Generalisten das Service-Modell übernehmen.
 
Jetzt lesen: MeinPaket heißt jetzt Allyouneed, Media-Saturn kauft iBOOD.com.

MeinPaket heißt jetzt Allyouneed:

 Allyouneed heißt die neue DHL-Dachmarke für die Shopping-Portale.
Allyouneed heißt die neue DHL-Dachmarke für die Shopping-Portale.
Die Umbenennung des DHL-Online-Supermarktes Allyouneed in "Allyouneed fresh" war bereits klar. Jetzt wird klarer, warum. Aus dem Marktplatz MeinPaket.de wird nun Allyouneed. Der Name soll zur Dachmarke für die internationalen Shopping-Aktiviäten von DHL Paket  werden. Das erste Shopping Portal unter diesem neuen Namen startete bereits im März in Polen. MeinPaket.de nutzen 3,5 Millionen Privatkunden in der Deutschland und können unter 15 Millionen Produktangeboten von mehr als 3.000 Händlern wählen. .„Allyouneed Fresh“ bietet seinen 150.000 Stammkunden in Deutschland eine Auswahl aus mehr als 20.000 Produkten, davon 3.000 aus dem Frische-Sortiment.


Media-Saturn kauft iBOOD.com:

Media-Saturn hat die Mehrheit an der niederländischen Liveshopping-Plattform iBOOD.com übernommen. Kaufpreis: unklar. Die beiden iBOOD.com-Gründer Jöran Prinssen und Dennis Sanders halten weiterhin Anteile am Unternehmen und zeichnen als geschäftsführende Gesellschafter verantwortlich. Das Unternehmen wird unter dem Dach der Electronics Online Group (EOG) von Media-Saturn geführt.

Zalando schiebt Topshop radebrechend ins TV:

Zalando bewirbt die britische Modemarke Topshop im TV und lässt Supermodel Cara Delevingne im Spot eher erfolglos deutsche Städtenamen aufzählen. Zalando demonstriert mit dem Spot auch sein neues Selbstverständnis als Plattform und Werbedienstleister für Marken.


Uber Pop bleibt verboten:

Erneute Schlappe vor Gericht: Uber Pop bleibt in Berlin verboten. Diesmal ist der Entscheid des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg nicht mehr anfechtbar. Heise

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Peter Thiel investiert bei Number26:

Star-Investor Peter Thiel (PayPal) steigt mit seinem Venture-Capital-Fonds Valar Ventures beim deutschem Startup Number26 ein, dass das Smartphone zur Bankfiliale machen will und ein mobiles Girokonto bietet. Das Besondere: Überweisungen lassen sich auch via E-Mail oder SMS erledigen. Eine Kontoeröffnung soll binnen Minuten erledigt sein. Geldabhebungen am Automaten sollen kostenlos sein. In der Finanzierungsrunde haben Number26-Gründer Maximilian Tayenthal und Valentin Stalf bei Thiel und weiteren Investoren insgesamt zehn Millionen Euro eingesammelt. Mobilbranche


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Rocket Internet übernimmt Volo:

etailment hat es bereits angedeutet, jetzt ist der Deal perfekt. Rocket Internet übernimmt den noch jungen Lieferdienst Volo. Das meldet die Berliner Zeitung, die außerdem vom Start des britischen Mitbewerbers Deliveroo in Berlin weiß. Anders als Lieferheld und Co bieten Volo und Deliveroo eine eigene Kurierflotte auf, um Gerichte aus Restaurants zum Kunden zu bringen. Mehr zu Deliveroo / Mehr zu Volo


E-COMMERCE INTERNATIONAL

Amazon Fresh unterbietet Wettbewerb:

Amazon Fresh unterbietet mit seinem Lieferangebot in New York andere Anbieter wie Peapod, Instacart und Fresh Direct bei einem Testwarenkorb von 30 Produkten um 20 Dollar und mehr. IR

Debenhams verkauft sich gut im Web:

Die britische Warenhauskette Debenhams ist mit dem Wachstum des Multichannel-Geschäfts durchaus zufrieden. Die Online-Umsätze stiegen in den vergangenen sechs Monaten um 12,7 Prozent auf 271,8 Pfund. E-Commerce steht damit für 17 Prozent des Gesamtumsatzes von 1,6 Milliarden Pfund. Debenhams führt das bessere digitale Ergebnis unter anderem auf Verbesserungen bei den Service-Angeboten wie Click & Collect zurück. IR

Run auf Etsy-Aktie:

Etsy ist nach dem erstem Handelstag an der Nasdaq vier Milliarden Dollar wert. Der IPO startete mit 16 Dollar. Zum Börsenschluss lag die Aktie bei 30 Dollar. Reuters


DIGITALE TRENDS & FAKTEN

Mobile Schnäppchen müssen auf die App:

Kunden erwarten von ihrer App vor allem monetäre Vorteile, wie Gutscheine oder Coupons, die im Laden eingelöst werden können (56 Prozent) und Rabatte beim Besuch des Lieblingsgeschäfts (51 Prozent). Auf den nächsten Plätzen folgen die Möglichkeit zur Überprüfung von Produktverfügbarkeiten im Geschäft (47 Prozent) und Produktbewertungen (30 Prozent). Nur etwa jeder vierte Verbraucher ist an einer App-Bezahlfunktion interessiert. Das sagt die online-repräsentative Studie „Consumers Love Mobile“ von defacto research & consulting.

Spotify verbessert Targeting:

Spotify will Marken ein neues Targeting-Feature anbieten, das Werbung passend zu Playlist und Stimmung des Nutzers ausspielt. Dann gibts künftig Adidas-Werbung zum Fitness-Mix. The Next Web 

Twitter-Gründer verkauft Aktien:

Twitter-Gründer Ev Williams hat Kasse gemacht und einen Teil seiner Aktien verkauft und damit sein Konto um 24 Millionen Dollar aufgebessert. Business Insider


Mobile Payment - fragen ja, zahlen nicht:

Mobile Zahlverfahren kommen langsam, aber sicher bei den Konsumenten an. Das zeigt die Tatsache, dass gut ein Viertel der Händler schon einmal von Kunden gefragt wurde, ob kontaktloses Bezahlen möglich sei. Gleichzeitig geht aber immer noch fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) davon aus, dass es an der nötigen Kundenakzeptanz für Zahlungen via Near Field Communication fehlt. Dennoch können sich bereits heute über zwei Drittel (68 Prozent) der Händler vorstellen, zukünftig kontaktlose Zahlungen anzubieten. Das ist ein Ergebnis des jetzt veröffentlichten Payment-Barometers, das vom Zahlungsspezialisten ConCardis, den Forschern von ibi research an der Universität Regensburg und dem Wirtschaftsmagazin "Der Handel" durchgeführt wurde. Die Online-Umfrage ist aber nicht repräsentativ. (pdf)

Multichannel-Studie:

Laut einer Studie von eBay und Innofact ist für knapp 60 Prozent (58,7 Prozent) der befragten Multichannel-Händler der stationäre Handel die Haupteinnahmequelle. Fast jeder zweite Multichannel-Händler (49,2 Prozent) verfügt sogar über mehr als ein stationäres Ladengeschäft. Für vier von zehn Multichannel-Händlern (40,8 Prozent) ist der Online-Handel das Hauptgeschäft.

Ein Drittel (35,2 Prozent) der befragten Händler haben ein Ladengeschäft in einer städtischen Umgebung mit wenig Laufkundschaft. Ein weiteres Drittel (30,7 Prozent) bedient Laufkundschaft in Stadtzentren. Rund jeder fünfte Multichannel-Händler (21,8 Prozent) betreibt sein Ladengeschäft in einer eher ländlichen Umgebung. In abgelegenen Gebieten, beispielsweise am Rande einer Stadt oder eines Dorfes, sind die Läden von 12,3 Prozent der befragten Multichannel-Händler zu finden.

Mehr als jeder zweite Multichannel-Händler bietet bereits heute Services wie Click & Collect (53,6 Prozent) und die Rücknahme online gekaufter Ware im Ladengeschäft (52,5 Prozent) an. Jeweils knapp ein Viertel (23,5 Prozent) arbeitet an der Einführung dieser Services.  Bei drei von zehn Händlern (31,3 Prozent) können die Kunden vor Ort im Geschäft über Screens oder QR-Codes am Produkt Online-Bestellungen tätigen. Diesen Service möchten weitere drei von zehn (27,9 Prozent) Händlern demnächst einführen. Jeder fünfte Händler (21,8 Prozent) arbeitet schon heute mit virtuellen Displays für Produktpräsentationen und Services im Ladengeschäft.

Die Befragung fand als repräsentative Online-Umfrage unter 301 Betreibern von Online-Shops in Deutschland durch Innofact im März 2015 statt. Rund 60 Prozent der Befragten (179) sind Multichannel-Anbieter und führen neben dem Online-Handel auch ein stationäres Ladengeschäft.


Zahl des Tages: 2,3 Millionen Exemplare der Apple Watch sollen mittlerweile vorbestellt worden sein.  MacRumors
 

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