Ernsting's Family wächst zweistellig:

Johannes Ehling, Ernsting's family
Johannes Ehling, Ernsting's family
Auf dem etailment Summit 2014 gehörte der Vortrag von Johannes Ehling, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei Ernsting’s Family, zu einem der am meisten beachteten Auftritte. Kein Wunder. Ehling schilderte wie detailversessen und unaufgeregt Ernsting’s Family das Multichannel-Geschäft seit langem betreibt. Und wie erfolgreich. Einige der Insights damals: 80 Prozent der Online-Bestellungen werden in einer Filiale des Händlers abgeholt. Und 30 Prozent der Kunden, die ihre Ware im Geschäft abholen, kaufen hier noch zusätzlich ein.

Der Erfolg ist konstant: "Wir wachsen deutlich im zweistelligen Bereich - mit einem sehr attraktiven und über dem Markt liegenden Deckungsbeitrag für den Online-Shop." Das sagte Ehling jetzt gegenüber Internet World.  Online sorge derzeit für 4,5 Prozent des Gesamtumsatzes (brutto knapp eine Milliarde Euro). Ehling weiter: "Wie viele andere Handelsketten auch haben auch wir den überall propagierten Zehnprozentanteil irgendwann mal auf einen Zettel geschrieben, aber ich kenne niemanden, der diese Zahl erreicht hat. Mit 4,5 Prozent sind wir in der Kürze der Zeit schon ganz gut aufgestellt." Künftig will Ehling auch Beacon erproben. Plattformen wie Amazon oder Ebay will er weiter nicht nutzen und stattdessen organisch wachsen. Der etailment-Kongress 2.015 findet in diesem Jahr übrigens vom 11. bis 12. November in Frankfurt statt.

Jetzt lesen: Mehr Geld für Outfittery, mehr Service bei Katag.

Mehr Geld für Outfittery:

Das Curated Shopping-Angebot Outfittery findet einen weiteren Investor. 20 Millionen Dollar kommen vom Spotify-Investor Northzone, meldet Wiwo. Outfittery dürfte 2014 mit dem Jahresumsatz knapp unter 20 Millionen Euro gelandet sein. Zu den Investoren bei Outfittery gehören unter anderem Highland Capital Partners, High-Tech Gründerfonds, Mangrove Capital Partners und Holtzbrinck Ventures. Outfittery bekommt gerade mächtig Konkurrenz vom Curated Shopping-Angebot bei Zalando, das auch als "Projekt Z" firmiert.
 
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eBay macht Retouren leichter:

eBay vereinfacht den Rückgabeprozess für alle Käufer und Verkäufer. Unter anderem können Anbieter von der Rückgabeanfrage über die Bereitstellung eines Rücksendeetiketts bis zur Rückerstattung alles direkt in "Mein eBay" erledigen.

 

Tweet des Tages:


Katag startet myVeo:

Ab Juli will der Einkaufsverbund Katag mit der Online-Regalverlängerung myVeo Order für die Katag-Anschluss-Häuser starten. Mindestens 150 Multilabel-Häuser und 70 bis 80 Marken sind zum Start mit dabei. Innerhalb von 24 bis spätestens 48 Stunden soll die Nachbestellung an Ort und Stelle sein - im Laden oder  direkt beim Kunden. 2016 will die Katag für die Händler auch individuelle Online-Shops auf den Weg bringen. TW

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E-COMMERCE INTERNATIONAL

Amazon Prime wächst weiter:

Bis 2020 sitzt in jedem zweiten US-Haushalt ein Amazon-Prime-Mitglied. Das sagt eine Analysten-Prognose. Das bedeutet aber angesichts eines vermutlich gleichfalls stark wachsenden Anteils hierzulande auch für den deutschen Markt: Amazon setzt die Standards für Services, für Versandkosten, für Same Day Delivery.

Kriselt Uber?:

Uber hat über Monate hinweg ein Datenleck verschwiegen, über das Hacker 50.000 Personendaten abgriffen. Die Hacker erbeuteten Namen und Führerschein-Nummern von Fahrern aus verschiedenen US-Staaten.
Mit Blick auf Deutschland wurden zuletzt Gerüchte laut, Uber wolle das ohnehin ausgebremste Wachstum stoppen, plane keine Ausweitung seines Geschäfts in weitere Städte, wolle keine weiteren Fahrer anwerben. Das wurde später von Uber dementiert. Manager Magazin / FAZ

Samsung kontert Apple Pay:

Mit seinem neuen Modell Galaxy S6 hat Samsung auch eine neue Bezahlplattform als Generalangriff auf Apple Pay vorgestellt.  Samsung Pay arbeitet nicht nur mit NFC, sondern mit einer Technik namens  MST (Magnetic Secure Transmission). Samsung nutzt dabei die Technologie des gerade aufgekauften Anbieters LoopPay, die Magnetstreifen simuliert. Samsung hat für sein Bezahlsystem zudem bereits Mastercard, Visa und American Express mit an Bord. Business insider



DIGITALE TRENDS & FAKTEN

Airbnb sucht Geld:

Airbnb sucht derzeit Investoren, die eine Milliarde Dollar investieren. Das Zimmervermittlungsportal würde das auf eine Bewertung von rund 20 Milliarden Dollar heben. Techchrunch

Ikea kabellos:

Kabelloses Aufladen von Tablets und Smartphone über Tische und Leuchten per Induktionsladefläche ermöglicht künftig Ikea bei einigen kommenden Möbeln. Ikea setzt dabei auf den Ladestandard Qi. Engadget


Lesetipp des Tages: Großes Mit-Seufzen beim Lesen der "Welt": Gronkh und Co - Warum ich das Internet nicht mehr verstehe

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