Hermes liefert auf die Stunde exakt:

Verlässlichkeit, Flexibilität und Transparenz sind allen Studien zufolge den Kunden im Versand wichtiger als Same Day Delivery. Hermes setzt also aufs richtige Pferd, wenn das Unternehmen nun bundesweit die Paketzustellung in Zeitfenstern startet. Empfänger wissen damit ab sofort bis auf eine Stunde genau, wann ihre Sendung von Hermes eintrifft. Datum und Uhrzeit können in der Online-Sendungsverfolgung unter www.myhermes.de bereits am Vortag eingesehen werden. Natürlich wird die Paketankündigung auch in die neuen Hermes-Apps integriert. Hermes hat für die Zeit-Prognose eine eigene Software entwickelt.
Noch engere Zustellzeitfenster würden den Kunden nur einen bedingten Mehrwert bieten, zumal die Fehleranfälligkeit zunimmt“, sagt Frank Rausch, CEO der Hermes Logistik Gruppe Deutschland. „Denken Sie nur mal an die verkehrsbelasteten Großstädte, da schmilzt in der Rush Hour ein 30-Minuten-Zeitfenster schnell dahin."
Wie Hermes das Zeitfenster organisiert. (Grafik: Hermes)
Wie Hermes das Zeitfenster organisiert. (Grafik: Hermes)

Jetzt lesen: Tchibo verkauft dauerhaft "Lieblingsstücke", Asos will nicht an Amazon verkaufen.


Artimondo:

Dawanda oder etsy sind als Handarbeitsplattformen längst etabliert. Umso ehrgeiziger das Ziel von artimondo.de, das als Marktplatz für exklusive Handwerksprodukte und Delikatessen nun angreifen will. Optimistisch stimmt, dass  Artimondo rund 800 handverlesene Manufakturen und mehr als 20.000 Produkte zum Start mitbringt und als deutsche Version des in Italien beliebten Angebots antritt. Dort entstand die Plattform aus einer Mailänder Handwerks-Messe. Im Unterschied zu den Mitbewerber arbeiten alle Anbieter auf artimondo.de professionell.

 

Zitat des Tages: "Diese Studie ist für mich soweit entfernt wie der HSV von den CL-Plätzen... Das einzig Richtige, was diese Studie zeigt, ist, dass wir deutlich mehr Alternativen zu den beiden Großen brauchen. Der Rest ist Quark." Leser "Bayer" bezweifelt in den Kommentaren bei etailment das Marktplatz-Ranking der EHI-Studie  "E-Commerce-Markt Deutschland". Auch andere Branchenbeobachter bemängeln gegenüber etailment die Aussagefähigkeit der Zahlen. 

 

Tchibo:

"Lieblingsstücke", andernorts bekannt als Longseller, gibt es jetzt unter dem wohlklingenderen Namen bei Tchibo als Teil des neuen Dauersortiments im Webshop. Rund 300 Produkte in aktuell neun Kategorien umfasst das Lieblingsstücke-Sortiment.

 

Zitat des Tages: "Am Ende wird sich der Datenschutz, und davon bin ich zutiefst überzeugt, als ein entscheidender Vertrauensanker auch im digitalen Geschäft durchsetzen." Konstantin von Notz, Netzpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen, betrachtet in einem Debattenbeitrag im bevh-Blog Datenschutz auch im Onlinehandel als kommenden "Feel-Good-Faktor".

 

Ludwig Beck:

Das Traditionshaus schaffte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 ein leichtes Umsatzplus von 1,1% auf 69,2 Mio Euro. Zum Wachstum beigetragen habe auch der Online-Shop, schreibt die TextilWirtschaft.



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Digitale Welt:


Asos:

Einen Gewinnrückgang von 14 % meldet Asos nach einem Horrorjahr (Brand im Lager, Absturz an der Börse). Ziel bliebt aber mittelfristig ein Jahresumsatz von 2,5 Mrd. Pfund. Auf der Plusseite bietet das abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg um 27% auf 955,3 Mio Pfund mit einem besonders hohen Zuwachs von 35% auf 372,2 Mio Pfund in Großbritannien. Da bedarf es trotzdem schon erheblicher Klimmzüge, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Unterdessen hat Asos-Boss Nick Robertson laut Guardian Gerüchte über einen Verkauf an Amazon zurückgewiesen.
Guardian TextilWirtschaft

Magic Leap / Google:

Viel weiß man nicht über Magic Leap und sein Augmented Reality-Produkt, dass auf der Homepage geradezu poetisch umworben wird. Was man aber weiß: Das Start-up sammelte gerade 542 Mio Dollar von Google und anderen Investoren ein, weil es menschenfreundliche Computer entwickeln will, realistische 3D-Erfahrungen bieten will und auch sonst die Realität noch bunter machen möchte. Venture Beat


eBay:

Jetzt wird aber wirklich bald Weihnachten. eBay hat für die Briten seinen Weihnachtsshop geöffnet.


Digitale Trends & Fakten:

Unterhaltungselektronik:

Fast 40 % der Befragten einer repräsentativen PwC-Studie haben Unterhaltungselektronik im vergangenen Halbjahr ausschließlich online gekauft, nur knapp 30 % ausschließlich im Ladengeschäft. Sowohl im Internet als auch im Ladengeschäft haben laut Studie „Modern Retail“ 34 % eingekauft. Damit unterscheidet sich das Segment deutlich vom Bereich Haushaltsgeräte (26 % nur online,  43 % nur offline). Wenn Konsumenten Unterhaltungselektronik im stationären Einzelhandel kaufen, geben sie der Innenstadt den Vorzug und achten vor allem auf das Preis-Leistungsverhältnis.


Grafik des Tages: Die Giganten im weltweiten E-Commerce laut Ystats. Das GMV der Marktplätze wurde dabei nicht berücksichtigt.


Grafik des Tages II: Es kommt auf die Länge an. Die optimale Länge von Tweets, Hashtags und Co "tierisch" gut erklärt. Infografik

Lesetipp des Tages: Top-Investor Marc Andreessen nimmt Paul Krugmanns Thesen vom bösen Monopolisten Amazon auseinander und den NYT-Kolumnisten gleich dazu. Business Insider


Beliebtester Beitrag am Vortag: Von Oktopus bis Taco Bell: Bei Jeff Bezos geht Erfolg durch den Magen

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