Hugo Boss plant Omnichannel-Offensive:

Hugo Boss will jetzt seine Omnichannel-Anstrengungen intensivieren. 2016 stehen unter anderem Click & Collect, integriertes CRM und Free Instore WiFi auf dem Zettel. 2017 sollen Funktionen wie Same Day Delivery, Click & Reserve, Ship from Store, Digital Receipts und Mobile Instore Check Out folgen. Noch in diesem Jahr soll es in den USA einen Omnichannel-Piloten geben. Bis 2017 will Hugo Boss zudem ein eigenes internes Omnichannel-Team starten. Auch die Personalisierung will der Modekonzern mit "My Hugo Boss" weiter vorantreiben. invidis
Offensive verordnet: Hugo Boss-CEO Claus-Dietrich Lahrs (Foto: Hugo Boss)
Offensive verordnet: Hugo Boss-CEO Claus-Dietrich Lahrs (Foto: Hugo Boss)

Jetzt lesen:Otto bietet stundengenaue Liefervorhersage, Samwers machen Kasse bei Zalando.

Otto bietet stundengenaue Liefervorhersage:

Otto liefert seinen Kunden nun eine genauere Vorhersage, wann das Paket eintrifft. Die Genauigkeit bewegt sich dabei in einem Zeitfenster von zwei bis vier Stunden. Sobald die Ware auf dem Weg ist, bekommt der Kunde eine E-Mail mit einer konkreten Angabe zum Zeitfenster. Beispiel: „Unterwegs mit Hermes, Lieferung voraussichtlich am Montag, den 23.11.2015 zwischen 10 und 13 Uhr“. Bei Verzögerungen im Lieferprozess werden die Infos aktualisiert.

Samwers machen Kasse bei Zalando:

Erst machte Zalando-CFO Rubin Ritter Kasse, trennte sich von einem Teil seiner Zalando-Aktien. Eine 3-Millionen-Euro-Bescherung. Nun steigen auch die Samwers in großem Umfang bei Zalando aus. Deren Global Founders GmbH hat ihren Stimmrechtsanteil auf 9,92 Prozent reduziert. Bei der Erstnotierung waren das meiner Erinnerung nach direkt noch rund 15 Prozent.

 

Zitat des Tages: "Click & Collect kostet viel Geld. Die Lösung ist weder innovativ - dafür bieten sie schon zu viele Händler an - noch bringt sie eine erhebliche zusätzliche Kauffrequenz auf die Fläche. Stattdessen ist Click & Collect die aktuell am meisten überschätzte Funktion im E-Commerce-Markt", mosert E-Commerce-Berater Marcus Diekmann in der Internet World. Händler sollten lieber in Direktlieferung investieren.

Metro im Plus:

Der Metro-Konzern schaffte im Geschäftsjahr 2014/15 einen Umsatz von 59 Millarden Euro. Plus 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


"Schwäbische Post” startet heute “Kauf Regional“ :

Die “Schwäbische Post” startet heute “Kauf Regional“ als “Online-Schaufenster für Schnäppchen und besondere Angebote” in Aalen. Der Auftritt des Lokalblatts wirkt denn auch fast wie eine Deal-Plattform. Produkte lassen sich im Web online reservieren und im Geschäft abholen.

HelloFresh - Oliver Samwer wollte über 3 Milliarden Euro:

Kochboxenversender HelloFresh (Rocket Internet) musste seinen Börsengang Anfang November abblasen. Von unpassender "Marktvolatilität“ war damals die Rede. Die Wirtschaftswoche glaubt, den wahren Grund gefunden zu haben. Oliver Samwer soll beim Börsengang einen Unternehmenswert von über 3,3 Milliarden Euro angestrebt haben. Bei der letzten Finanzierungsrunde Ende September lag die Bewertung noch bei rund 2,6 Milliarden Euro. Schon das aber dürfte manch einem zu heiß gekocht geschmeckt haben.

Schmuck- und Uhrenbranche weiß, welche Stunde es im Web geschlagen hat:

Topmarken der Schmuck- und Uhrenbranche, die einen eigenen Online-Shop betreiben, stärken mit ihrem Internetauftritt auch das stationäre Händlernetz besonders stark. Das zeigt der aktuelle ECC-Markenmonitor, für den das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Commerce Connector zehn Markenwebsites aus dem Uhren- und Schmuckbereich unter die Lupe genommen hat.
Mit Fossil, Pandora, Cartier, Thomas Sabo und Tissot setzt die Hälfte der untersuchten Topmarken auf einen eigenen Online-Shop. Zusätzlich machen die Websites dieser Marken es Konsumenten leicht, einen stationären Händler zu finden, der die gesuchten Artikel vertreibt. Insbesondere Fossil liefert Best-Practice-Beispiele: Die Marke punktet unter anderem mit Informationen zu den Sortimenten, die einzelne Geschäfte anbieten, sowie einem Online-Verfügbarkeitscheck für konkrete Artikel.


E-COMMERCE INTERNATIONAL
 

Manga bei Amazon:

Die spanische Modemarke Mango eröffnet auf dem Amazon-Marktplatz einen eigenen europäischen Webshop mit länderspezifischen Sortimenten. Fabeau

Target navigiert Kunden per Beacon:

Target testet in 100 Filialen Beacon, mit deren Hilfe Kunden per App zu Produkten finden sollen. Business Insider

 
DIGITALE TRENDS & FAKTEN
 

Fraunhofer-Institut bietet extrem genaue Navi-App:

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) in Dresden hat eine Navigations-App für Gebäude entwickelt. Die Android-Anwendung ist bis zu 2 Meter genau. Location Insider


Smartphone als lokaler Shopping-Assistent:

Die Rolle des Smartphone als persönlicher Shopping-Assistent unterstreicht eine Studie von adsquare.  60 Prozent der Smartphone-Nutzer kaufen Produkte auf ihrem Smartphone. 47 Prozent kaufen Produkte mobil, die sie zuvor im Laden gesehen haben. 48 Prozent nutzen das Smartphone, um Geschäfte zu finden. 40 Prozent nehmen Angebote über Mobile Couponing wahr. 35 Prozent scannen Barcodes, um mehr Informationen über Produkte zu erhalten. Befragt wurden zusammen mit den Marktforschern von Respondi 500 Besitzer von Smartphones in Großbritannien.


Zahl des Tages: In Deutschland rechnet Hermes bis zum Jahresende mit rund 36 Millionen Paketen und damit 15 Prozent mehr Sendungen als im Rekordjahr 2014.

Video des Tages: Wie kann der Handel die digitale Transformation wuppen? Es diskutieren: Dwight Cribb, Headhunter für die (digitale) Wirtschaft, Alexander Graf (Spryker, eTribes), und Olaf Kolbrück (etailment). Bevor die Sendung unseres eye2eye-Talks heute Mittag auf Sendung geht, bietet der Teaser eine Kostprobe.


Grafik des Tages:
Indien, China und Co - Traumländer für den E-Commerce. TechinAsia packt die Fakten dazu in eine Infografik.


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