einhorn packt Kondome poppig ein:

Heute starten wir den News-Reigen einmal mit einem kleinen Produkt und einem kleinen Startup. Aus gutem Grund. Denn das Berliner Startup einhorn zeigt, dass man mit einer neuen Idee, einem eigenständigen Ansatz auch einem ziemlich antiquierten und gerazu ubiquitär erhältlichen Produkt neues Leben einhauchen kann. Das sollte all jenen Mut machen, die noch nach ihrer Nische im Onlinehandel suchen.

Worum geht es also bei einhorn?

Gefüttert mit einer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext bietet einhorn nun faire und nachhaltige Kondome auf einhorn.my in einem frech daher kommenden Webshop an. Das allein ist natürlich noch keine Schlagzeile wert.

Aber auch die Verpackungen sind ungewöhnlich. Sie erinnern an eine Chipstüten und sind mit poppigen Bildern und Illustrationen von Designern versehen. Das könnte den Nerv der Zielgruppe treffen.

Die Macher um Waldemar Zeiler und Philip Siefer wollen zudem 50 Prozent des Gewinns an soziale Projekte spenden. Auch damit könnte sich die Marke Sympathie verschaffen und Kunden binden. Alles in allem ein Startup, das Lust auf das Produkt macht und zeigt, dass es manchmal eben nur auf den neuen Dreh ankommt.

Jetzt lesen: Pinterest schaltet "Buy it"-Button live, Ocado wird Mainstream.

HelloFresh vor IPO:

HelloFresh (Rocket Internet) könnte noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Berater von Insight Venture sollen bereits an einem IPO für den Kochboxen-Versender puzzeln, berichtet Bloomberg.

Amazon bietet Kredit:

Auf Pump gehts künftig auch bei Amazon für den Handel leichter, wenn Amazon sein Kreditprogramm "Amazon Lending" aus den USA nach Deutschland bringt.  Über das Programm bietet Amazon ausgewählten Marktplatz-Händlern Kleinkredite an. Reuters

Amazon ändert Versandgebühren:

Amazon ändert die Gebührenstruktur für „Versand durch Amazon“ in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien. Dabei werden Größen- und Gewichtsklassen für die verschiedenen Amazon-Marktplätze in der EU standardisiert. Künftig wird es nur noch eine auf Abmessungen und Gewicht basierende Versandgebühr pro Einheit geben. Entfallen wird die bisherige Gewichtsgebühr pro Sendung und die bisherige Gebühr für Pick & Pack pro Einheit. Amazon
 

Mister Spex ein Stück internationaler:

Nach dem Start in der Schweiz im März launcht Mister Spex nun einen niederländischen Online-Brillenshop. Der niederländisch sprechende Norden Belgiens profitiert ebenfalls vom neuen Angebot und wird direkt aus Berlin beliefert.

Media-Saturn kassiert mit PapPal-Rivalen:

Media-Markt und Saturn wollen in den Webshops das Online-Bezahlverfahren Masterpass von Mastercard einführen, meldet die Lebensmittel Zeitung. Der Service von Mastercard funktioniert ähnlich wie Paypal. Die Kunden registrieren sich einmalig, wählen ein Passwort und hinterlegen alle gewünschten Lieferadressen sowie Kartendaten.


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Collins kann Yapital:

Kunden der Collins-Shopmarken About You, Edited und Sister Surprise können jetzt mit dem Crosschannel-Payment-System zahlen. Und auch wenn beide zum Haus der Otto Group gehören, freut man sich ein bisschen, dass es von dem wankenden Zahlsystem ein weiteres Lebenszeichen gibt.

Video-Beratung bei Doc Morris:

Vier Personen pro Stunde nutzen den “Live-Berater” von Doc Morris mit dem die Online-Apotheke Video-Beratung in Echtzeit anbietet. Das Kamerabild des Nutzers wird dabei nicht mit übertragen. Neuhandeln


E-COMMERCE INTERNATIONAL

Prime Now kommt in London an:

Bislang nur in einigen US-Zentren präsent, bringt Amazon seinen Express-Lieferdienst Prime Now nun auch nach London. Über eine App bestellte Ware kommt binnen zwei Stunden kostenlos an die Haustür, für 6,99 Britische Pfund auch in einer Stunde. Weitere Städte sollen folgen. Auch in Berlin gilt ein Start des Modells in naher Zukunft als möglich, glauben Marktbeobachter. Guardian
 

Ocado im Plus:

Der britische Online-Supermarkt Ocado, 2000 gegründet von den einstigen Goldman Sachs-Managern Jonathan Faiman, Jason Gissing und Tim Steiner, steigerte seinen Umsatz bis zum 17. Mai 2015 um fast 16 Prozent auf 511,9 Millionen Britische Pfund Das Ebitda wächst um 11,4 Prozent auf 38,2 Millionen Britische Pfund. Guardian



E-COMMERCE PRAXIS

Patch für Lücke bei Magento:

Einige Händler nutzen völlig unbedarft offenbar immer noch eine Version des Open-Source-Shopsystems Magento mit einer Sicherheitslücke über die Hacker Kreditkarteninformationen abgreifen könnten. Dabei hat Magento längst ein Security-Patch veröffentlicht. In der aktuellen Version CE 1.9.1.1 ist der Patch bereits enthalten. t3n
 

Zitat des Tages: "We are becoming really mainstream and we are taking mainstream customers from the likes of Tesco, Sainsbury’s and Asda." Ocado-CEO Tim Steiner freut sich über das Wachstum, das der britische Online-Supermarkt unter anderem seiner Mobile-Strategie, neuen Sortimenten und seiner Preispolitik verdanken dürfte. Guardian / Business Insider

Bitcoin mit Computop:

Nutzer des Bamberger Payment-Providers Computop können nun auch mit Bitcoin kassieren. Computop kooperiert dabei mit dem Bitcoin-Anbieter Bitnet. Computop wickelt unter anderem für Rakuten Zahlungstransaktionen ab. Zudem nutzen 100 Otto-Handelsmarken das Computop Paygate. Computop



DIGITALE TRENDS & FAKTEN
 

Pinterest schaltet "Buy it"-Button live:

Pinterest rollt jetzt seinen bereits angekündigten blauen Buy It” Buttons in den USA aus. Genutzt werden kann er derzeit auf der iPhone- und iPad-App. Macy’s, Neiman Marcus und Nordstrom haben sich bereits angedockt. Bezahlen können Kunden via Kreditkarte oder Apple Pay. Die Bilder-Pinnwand bietet zudem eine eigene “Shop our picks” -Kategorie auf, um die E-Commerce-Option zu promoten. Die Transaktion ist für Händler und Kunden kostenlos. Pinterest will an Werbung für den Button verdienen. Techcrunch / IR

Apple Music ist da:

Apple Music ist gestern abend gemeinsam mit einem iOS Update an den Start gegangen.


Zahl des Tages: Deutsche Kunden können mehrheitlich nichts mit dem Begriff Click & Collect anfangen. Nur einer von zehn befragten Konsumenten weiß, was sich dahinter verbirgt. Das zeigt die aktuelle Cross-Channel-Studie des ECC. „Cross-Channel im Umbruch“.

Lesetipp des Tages: "4 erfolgreiche Modelle für E-Commerce-Unternehmen: Welcher Typ bist du?" t3n hilft bei der Antwort.
Grafik des Tages: Die “digitale Disruption” wird zuerst die Technologiebranche erfassen. Dann trifft es Medien/Unterhaltung, Handel, Finanzen, Telekommunikation, Bildung, Reisen, Konsumgüter/Industrie, Gesundheit, Versorger, Öl & Gas und ganz am Schluss die Pharmaindustrie, lautet das Ergebnis einer Umfrage von IMD und Cisco unter 941 Top-Managern aus aller Welt. Netzökonom


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