Asos: Top beim Sortiment
Asos: Top beim Sortiment
Asos: Der Verfolger als Nachmieter. Die 27 000 Quadratmeter Lagerfläche in Berlin, betrieben von Docdata, von denen aus Asos nun den deutschen Markt aufrollen will, wurden früher einmal von Zalando genutzt. Vom Standort in Großbeeren aus wollen die Briten Zentraleuropa und Russland beliefern. Ende Juli soll der Betrieb starten. 300 Arbeitsplätze sollen bis Ende des Jahres entstehen. Die Pläne sind ehrgeizig. „In fünf Jahren wird der deutsche Markt für uns wichtiger sein als der britische“, sagt Asos-Vorstand Shaun McCabe dem Tagesspiegel. Asos sieht sich selbst hierzulande auf Platz vier der Online-Modehändler, dürfte damit aber eher Traffic als Umsatz meinen.

Jetzt lesen: Amazon bei Dynamic Pricing vorn, Karstadt beteiligt Filialen am Online-Umsatz.


Klarna:
Sehr schlank, sehr übersichtlich und bequem für den Kunden ist eine neue Zahlungslösung von Klarna. Der Clou: Dank cleverer Datenverarbeitung und entsprechenden Datenbanken brauchen Kunden mit Klarna Checkout nur eine E-Mail-Adresse und Postleitzahl um den Kauf abzuschließen. Lediglich beim erstmaligem Kauf über den Klarna Checkout ist noch das Geburtsdatum und die vollständige Rechnungsadresse erforderlich. Diese Eingaben fallen bei jedem weiteren Einkauf weg. Anders gesagt: Kein Rumgenerve mit Log-in-Eingaben und Passwortvergaben und anderen komplizierten Registrierungen, die zu Kaufabbrüchen führen. Zudem sorgt die Abfrage der Postleitzahl dafür, dass im Hintergrund passende Straßennamen direkt bei der Eingabe in der Datenbank abgefragt werden können. Auch das erleichtert den Zahlvorgang. Klarna schiebt sich mit dem auch mobil funktionierenden System nach dem Klick auf den "Kaufen"-Button elegant in den Vordergrund: Kauf auf Rechnung ist im Klarna Checkout als Zahlungsart voreingestellt. Andere Zahlungsarten werden aber mit angeboten. Das System ist Trusted-Shop-konform heißt es bei Klarna. 

 

Zitat des Tages: "Nothing gives us more pleasure at Amazon than “reinventing normal” – creating inventions that customers love and resetting their expectations for what normal should be." Amazon-Gründer Jeff Bezos in seinem Brief an die Aktionäre, den er auch mit einigen Anekdoten zu Amazon Mayday würzt und darauf hinweist, dass man sogar Touren für Besucher durch die Fulfillment-Center veranstaltet. Zudem zahlt Amazon jedem Mitarbeiter eine Präme von 2000 Dollar, wenn er das Unternehmen nach einem Jahr verlassen will. Die Summe steigt jährlich um 1000 Dollar bis auf 5000 Dollar.

 

Amazon: In Sachen Dynamic Pricing und damit auch bei den Preissuchmaschinen liegt der Amazon Marketplace insgesamt deutlich vor den Wettbewerbern. Das ECC Köln hat in Zusammenarbeit mit PreisAnalytics Top-Produkte unter die Lupe genommen, und bei 12 Prozent der definierten Top-Online-Produkte den Bestpreis beim Amazon Marketplace entdeckt. Tägliche Preisänderungen sind Teil des Erfolgs. Daneben schafft es der Amazon Eigenhandel zusammen mit MeinPaket.de auf Platz 2. Und dies, obwohl MeinPaket die Preise deutlich seltener anpasst. Als wenig preisdynamisch stellten sich die Shops von Otto, Hertie und shoppingfever.de heraus.



Zalando: In gleich zwei Spots widmet sich Zalando wieder der Zielgruppe Männer, die das Geschirr zum Spülen in den Regen auf den Balkon stellt. Geworben wird in den beiden Commercials einmal mehr Schrei-frei. W&V

Karstadt: Am Umsatz der Online-Bestellungen werden die Karstadt-Filialen seit Anfang April über ein Incentive-System beteiligt, wenn die Bestellung in der Filiale erfolgt, der Artikel aus dem Lager der Filiale geliefert wird oder per Click & Collect abgeholt wird. Später sollen die Umsätze einzelnen Abteilungen zugerechnet und final sogar einzelne Mitarbeiter für ihren Beitrag zum Omnichannel-Erfolg honoriert werden. Das kündigte Chief Retail Officer Omnichannel Terry von Bibra in einer Pressemeldung an, in der knapp zehn Mal das Wort Omnichannel bemüht wird. Das sagt ja auch schon was aus.

 

Zitat des Tages: "Die allermeisten „Shitstorms“ sind doch eher Folklore für ein gelangweiltes Publikum als ernsthafte Kommunikationskrise." Arne Klempert, Director Digital bei der Kommunikationsberatung FleishmanHillard, rät zu einem gelassenen Umgang mit digitalen Krisen. Krisenprcamp

 

Lieferando: Der Lieferdienst Takeaway.com (hierzulande Lieferservice.de) sammelt in einer Finanzierunrunde 103 Millionen US-Dollar ein und macht gleichzeitig die erwartete Übernahme des Berliner Lieferdienstvermittlers Lieferando perfekt. Laut Deutsche Startups könnte der Kaufpreis bei mehr als 50 Millionen Euro liegen. Lieferando wurde 2009 von Christoph Gerber, Jörg Gerbig und Kai Hansen gegründet. Investoren waren unter anderem die Investmentbank Macquarie, DuMont Venture, Doultin (ehemals Moraún), Mountain Super Angel, Rheingau Ventures und die KfW. Welche der beiden Marken im Markt bestehen bleibt  ist noch unklar.

Ottonen: Der Shop von Volker Hartmann, Senior-Partner der Wiesbadener Agentur HPM Kommunikation, klingt nach Otto, das Logo sieht ein wenig danach auch - hat aber dennoch nichts mit den Hamburger Versender zu tun. Ottonen.de bietet als Affiliate-Shop nachhaltige Produkte in Segmenten wie  Lebensmittel, Mode, Gartenmöbel, USB-Sticks und Versicherungen. w&v


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Hawesko: Der Weinversender Hawesko will seinen E-Commerce-Anteil von derzeit 30 auf 50 Prozent steigern. Helfen soll dabei das B2B-Geschäft. Internet Retailer

Digitale Welt:


Square: Apple und Google sind offenbar an dem mobilen Zahlungsdienst Square und seinen mobilen Kreditgartenlesegeräten interessiert. So ab einem Angebot von 8 Milliarden Dollar wolle man sich ernsthaft unterhalten, heißt es bei Square, in das unter anderem auch Starbucks investiert hat. Re/Code


Amazon: Der Onlinehändler übernimmt ComiXology. Das ist eine Plattform für digitale Comics, die rund 40.000 Comics von 75 Verlagen anbietet. Golem


Zendesk: Der Service-Dienstleister Zendesk hat Zopim Technologies, einen Anbieter von Live-Chat-Software mit Sitz in Singapur, übernommen. Zendesk will dadurch die Chat-Funktionen seiner Kundenservice-Plattform erweitern. Zopim wird aber auch weiterhin als eigenständiges Live-Chat-Tool verkauft. Zudem hat Zendesk seinen Börsengang angemeldet und will 150 Millionen US-Dollar einnehmen.  Venture Beat


Google: Google bringt seine Datenbrille „Glass“ am 15. April in begrenzter Stückzahl als Soft-Launch in den USA in den Handel. Preis: 1500 Dollar.  t3n


eBay: Der streitbare eBay Großaktionär Carl Icahn begräbt vorerst das Kriegsbeil. Er verzichtet gegenwärtig auf seine Forderung PayPal vom Marktplatz abzuspalten und zwei Posten im Verwaltungsrat zu bekommen. Icahn kann aber einen Wunschkandidaten in das Gremium entsenden. Icahn besitzt etwa zwei Prozent der Anteile an Ebay. SZ

Digitales Wissen:

Mobile Commerce:  TNS Infratest hat Smartphone-Nutzer nach tatsächlichen und möglicherweise künftig genutzten Shopping-Anwendungen auf dem Handy befragt. Fast 60 Prozent können sich demnach Mobile Payment gar nicht vorstellen. Coupons findet dagegen eine deutliche Mehrheit gut oder nutzt es bereits. Das lässt hoffen. Die Nutzung von digitalen Rabatten könnte ja ein Appetizer für die digitale Geldbörse werden.

Für die Studie wurden 1.006 telefonische Interviews geführt (Grafik: TNS Infratest)
Für die Studie wurden 1.006 telefonische Interviews geführt (Grafik: TNS Infratest)


Digitale Trends & Fakten:

Zahl des Tages: 35 Mal wurde nach einem Klick auf den "Mayday"-Button bei Amazons "Kindle Fire" ein Heiratsantrag gemacht. Das verrät Amazon Gründer Jeff Bezos in seinem Brief an die Aktionäre.


Grafik des Tages: Um 20 Uhr ist in Deutschland Stoßzeit beim Onlineshopping. Das hat idealo auf der Basis der Klickverteilung auf der eigenen Plattform herausgefunden. Auch in anderen europäischen Ländern liegt der Höchstwert in den Abendstunden zwischen 18 und 20 Uhr. Eine Grafik bietet einen schnellen Überblick.

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