Logistik: Yesterday Shipping, die Lieferung vor der Bestellung, das war noch eine Satire. Nah an der Realität ist aber die vorausschauende Belieferung, also wenn Ware bereits im LKW liegt, bevor der Kunde bestellt hat. Amazon träumt davon. Nun hat DHL zusammen mit einem PayTV-Sender die vorausschauende Belieferung demonstriert. DHL füllte dabei seine Packstation vorab mit entsprechender Ware. Produkte können so direkt nach der Bestellung dort abgeholt werden. Sie lagern ja schon dort. Das kann mit Schnelldrehern klappen. Für die Demo lagerten Receiver in der Paketstation. Paketda

Paketstation von DHL am Bahnhof in Frankfurt
Paketstation von DHL am Bahnhof in Frankfurt

Jetzt lesen: Amazon wegen Verstoß gegen die Buchpreisbindung verurteilt, eBay will mehr lokale Dienste vermitteln.


Amazon: Verboten: Amazon darf Schulen keine Rabatte für Bücher geben. Das entschied jetzt das Berliner Landgericht. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hatte gegen Amazon geklagt, weil Schüler Schulbücher gemeinsam über ein Affiliate-Programm auf der Website des Berliner Fördervereins bei Amazon bestellten und so Provision für den Verein fällig wurde. Das sei eine unzulässige Gewährung von Preisnachlässen und damit ein Verstoß gegen das Buchpreisbindungsgesetz, urteilte das Gericht. Golem

 

Zitat des Tages: "Persönliche Beratung, wie wir sie über Jahrhunderte im stationären Handel kennen gelernt haben, hat zwei fundamentale Probleme: Sie kostet Geld und skaliert somit nicht besonders gut. Ich bin überzeugt davon, dass Daten, wenn man sie sinnvoll einsetzt, den Mehrwert einer persönlichen Beratung nicht nur ersetzen sondern auch verbessern können." Glossybox-Gründer Charles von Abercron glaubt, dass Algorithmen eine bessere Personalisierung ermöglichen. etailment


Fashion for Home: Fashion For Home Co-Geschäftsführer Marc Appelhoff sieht die eigenen Showrooms als integralen Bestandteil der Strategie. Neben dem Berliner Showroom gibt es inziwschen sechs weitere Offline-Locations zum Probewohnen. Weitere könnten folgen. Appelhoff sieht die Showrooms als vertrauensbildende Maßnahme, betrachtet sie aber gleichwohl auch unter wirtschaflichen Gesichtspunkten. Location Insider


KaufDa: Springers digitales Handzettel-Portal KaufDA übernimmt MeinProspekt. Beide Marken für die digitale Prospektwerbung sollen aber offenbar erhalten bleiben.


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Spreadshirt: Spreadshirt kauft Vitrinepix in Brasilien, das gleichfalls auf individuell bedruckte Bekleidung und Accessoires setzt. Spreadshirt ist in 18 Märkten aktiv. Das 2002 gegründete Unternehmen erzielte 2013 einen Umsatz von rund 72 Millionen Euro.

Digitale Welt:


Meh:
Das ist Meh: Frech und lustig präsentierte Daily Deals. Gründer ist Matt Rutledge, der einst den Live-Shopping-Pionier Woot an Amazon verkaufte. Kein Grund, sich nicht auch noch bei Meh über Amazon lustig zu machen, wenn man so wie gestern ein Kindle Fire zum Kampfpreis verkauft. "Amazon would be so pissed" heißt es in der Produktbeschreibung, die bei Meh immer ein bisschen informativ, vor allem aber ein kruder Spaß ist. via

Net-a-Porter:
Mark Sebba ist nicht länger Chief Executive Officer des britischen Mode-Onlinehändlers Net-a-Porter. Er geht am 31. Juli. Ein Nachfolger wird noch gesucht. WWD


Marc Lore: Er hat Diapers an Amazon verkauft, jetzt plant Marc Lore den nächsten Coup. Mit 55 Millionen Dollar Finanzierung im Rücken will er das E-Commerce-Projekt "Jet" auf den Weg bringen. Worum es dabei geht - unklar. Die blumige und nichtssagende Beschreibung im Vorfeld klingt wie bei US-Startups üblich nach Welt-Revolution. Business Insider


eBay: In den USA will eBay offenbar Reperaturdienste rund ums Auto parallel zum Verkauf von Autoersatzteilen anbieten, meldet Bloomberg.  "eBay Hire", auf dem Marktplatz können lokale Dienstleister ihre Services anbieten, läuft in den USA bereits als Beta-Version, erinnert ECommerce Bytes.


Amazon: Den nationalen Rollout von Amazon Fresh in den USA darf man als beschlossene Sache ansehen. Jetzt folgte ein weiterer Mosaikstein der Expansion. Das Online-Lebensmittelangebot gibt es nun auch in San Diego. Re/Code


Wal-Mart: Wal-Mart kauft das Start-up Luvocracy, das eine Art Shopping-Community für Produkteempfehlungen im Pinterest-Stil betrieb. Wal-Mart scheint vor allem an Technik und Men-Power interessiert zu sein. Luvocracy wird geschlossen. Internet Retailer


ThredUp: Der US-Anbieter von Pre-Loved-Fashion, ThredUp  hat in einer Finanzierungsrunde 25 Millionen Dollar eingesammelt. Venture Beat


Digitales Wissen:

Facebook: Fürs Quatschen bitte wechseln: Facebook gliedert den Chat endgültig aus der App aus: Künftig wird das nur noch im Facebook-Messenger möglich sein. Facebook dürfte es dabei auch um eine mögliche Integration von Diensten wie WhatsApp oder kommende Bezahlfunktionen gehen. Techchrunch


Twitter: Hui, Twitter kann es doch - Geld einnehmen. Der Kurznachrichtendienst hat seinen Umsatz von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 124 Prozent verdoppelt, machte 312 Millionen Dollar. Die Zahl der Nutzer stieg im gleichen Zeitraum um ein Viertel auf 271 Millionen. Da waren selbst die Analysten und die Börse baff. Die Aktie stieg um rund 35 % auf mehr als 52 Dollar. Business Insider


Facebook II: Digitale Geschenkgutscheine an seine Freunde via Facebook verschicken - das ist nicht mehr. Facebook beerdigt den Gift-Service im August. Re/Code

Electronic Arts: Zugang statt Besitz wird wichtiger. Denkt sich auch die Spiele-Schmiede Electronic Arts. Die bietet jetzt vier ihrer besten Spiele den XBOX-One-Nutzern als monatliche Flatrate für 5 Dollar an. Weitere Titel sollen folgen. Re/Code


Digitale Trends & Fakten:



Mobile Commerce: 60 Prozent der Deutschen shoppen via Smartphone oder Tablet-PC. Im Durchschnitt geben die Deutschen dabei jeden Monat 50 bis 100 Euro aus. Während Frauen bevorzugt Textilien shoppen, greifen die meisten Männer zu Elektroartikeln. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Preisvergleichsportals guenstiger.de. Details der Studie als pdf.

Zahl des Tages:
Im Juli vor sechs Jahren öffnete der Apple App Store – und eBay war als eine der ersten Apps mit von der Partie. Seitdem wurden mobil bei eBay.de Waren im Wert von mehr als 5 Milliarden Euro gehandelt.


Beliebtester Beitrag am Vortag: etailment Summit erweitert Programm: Diese Top-Händler sagen, wo es lang geht

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