Abo-Commerce: Kein Wunder, dass Glossybox sich gerade jetzt genötigt sieht, auf die eigene Profitabiltät hinzuweisen. Denn als wäre es abgesprochen, gehen gerade Abo-Commerce-Konzepte rund um Beauty, Kosmetik und Mode in Serie ein. Bertelsmann-Tochter DirectGroup Germany stellt die Mamibox ein und beerdigt PinkBox, LuxuryBox und MyJewelStars gleich mit, meldet Gründerszene. Auch die E-Commerce-Agentur dotsource stellt ihr Abo-Angebot Mansbox (Shirts und Socken) ein, weiß Neuhandeln.de. Gescheitert ist auch Tampons For You mit seinem monatlichen Versand werbegesponserter, kostenloser Tampons, erfährt man bei Gründerszene. Und dann wurde auch noch der Aboservice Hundewunderbox eingestellt, heißt es bei Deutsche Startups.

New Yorker-Chef Fritz Knapp: Kein Bedarf für E-Commerce (Foto: TextilWirtschaft)
New Yorker-Chef Fritz Knapp: Kein Bedarf für E-Commerce (Foto: TextilWirtschaft)

Jetzt lesen: Der Woot-Gründer ist mit Meh zurück, Zalando machts in 360 Grad.


Zalando:
Für ausgewählte Produkte bietet Zalando jetzt eine neue Rundumansicht in 360 Grad. Hier ein Beispiel mit einem Nike-Treter.

 

Zitat des Tages: "Der stationäre Handel stirbt, weil der Kunde von Unternehmen, die in Deutschland keine Steuern zahlen, aus Lagerhallen bedient wird.“ Friedrich Knapp, Inhaber des Modefilialisten New Yorker, mault in einem Interview mit der TextilWirtschaft über die Ungleichbehandlung mit dem Internethandel. Gegen die unkontrollierte Flut müsse Mutti Berlin helfen, so Knapp. Bei aller berichtigter Kritik an den Steuertricks von Amazon und Co. Mode gibt es online auch von Unternehmen, die in Deutschland Steuern zahlen. Aber so klingt das eben, wenn man meint, man könne es sich leisten, den Kunden lieber in den Laden zu zwingen. Was Kunden davon halten, kann Knapp hier nachlesen. Knapp indes sieht für E-Commerce keinen Bedarf.

 

Momox: Der Re-Commerce-Händler momox erhält vom Media-for-Equity Fonds GMPVC ein Mediainvestment im siebenstelligen Bereich. Momox soll im Anschluss mit TV- und Hörfunk-Werbung bei den GMPVC-Medienpartnern RTL II und Regiocast platziert werden.


mStore: Nachdem es mit möglichen Investoren keine Einigung gab, schließt der Apple-Händler mStore  aus insolvenzrechtlichen Gründen die meisten Filialen. Nur die Filialen in Hamburg und Berlin und der Onlineshop bleiben zunächst geöffnet. Der Handel


Burda: Mehr als 50 % seines Umsatzes macht Burda mittlerweile mit Digital-Angeboten. ElitePartner, Zooplus und Tomorrow Focus wuchsen 2013 um 20,8 % auf 1,4 Millarden Euro. Der Print-Umsatz sank um 2,4 %. Horizont



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POS goes Cross-Channel! Das KundenbüroHH zeigt insbesondere stationär verankerten Händlern & Herstellern neue Wege auf, wie man über Kundenzentrierung und Cross-Channel-Lösungen relevanter und erfolgreicher sein kann. Mehr unter: www.kundenbuerohh.de


Rewe: Sein Gemurkse mit dem Relaunch des Webshops nennt Rewe einen "Soft Launch". Aus den Erklärungen bei Internet World kann man eine Menge Ignoranz gegenüber dem Kunden herauslesen. Bei Rewe bestimmen eben noch IT und Vertrieb die Prozesse, und nicht der Kunde. Wo kämen wird denn sonst auch hin? Vielleicht zu Amazon. 

Digitale Welt:


Spring: Das US-Start-up Spring hat rund 7,5 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt und will damit einen mobilen Marktplatz für Markenhersteller aufbauen, auf dem die Produkte optisch besonders ansprechend präsentiert werden. Spring peilt damit vor allem Marken an, die mit Amazon, eBay und Co unzufrieden sind. Re/Code


Morrisons: Der britische Lebensmittelhändler Morrisons bietet seinen Online-Lieferdienst jetzt auch in London an. Morrisons kooperiert mit dem Online-Supermarkt Ocado. The Standard


Apple: Der Apple-Shop bei eBay mit aufpolierten gebrauchten Geräten stammt nach neuesten Erkenntnissen von Techchrunch wohl doch nicht von Apple selbst, sondern von einem unabhängigen Wiederverkäufer.


Meh: Vor einer Dekade war Matt Rutledge ein Live-Shopping-Pionier mit Woot. 2010 übernahm Amazon den Deal-Anbieter. Jetzt meldet sich Rutledge mit Meh.com zurück. Wieder eine Website für "Daily Deals", diesmal finanziert über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Alles wie gehabt, diesmal nur ein wenig lustiger. ECommerce Bytes


Digitale Praxis:

Click & Collect: Kooperation in Sachen Click & Collect? Warum nicht. Online-Kunden von Sears können ihre Waren nun bei Kmart abholen und umgekehrt. WSJ


Konversion: Konversionskraft testet die Testing-Tools rund um die Conversion. Die Ergebnisse gibt es als kostenloses E-Book.


Mobile Commerce: Was ein guter mobiler Shop braucht? Jede Menge Detail-Lösungen. EConsultancy zählt die wichtigsten Dinge auf.


Digitales Wissen:


Baidu: Selbstfahrende Autos? Ach, wie einfach. Der chinesischen Google-Konkurrent Baidu entwickelt jetzt selbstfahrende Fahrräder. Tech in Asia


Digitale Trends & Fakten:


Mobile Payment: Laut einer PwC-Analyse steigen die Erlöse der Mobile-Payment-Branche bis 2020 auf rund eine Milliarde Euro. Der wesentliche Wachstumsimpuls gehe dabei vom B2B-Segment aus, das 2020 voraussichtlich die Hälfte der Gebührenerlöse im Mobile Payment leisten könnte. Gleichzeitig werde sich der Markt der Anbieter massiv konsolidieren.


Mobile Payment II: Gerade einmal 15 % der Smartphone-Nutzer haben schon mal mobil bezahlt, berichtet die aktuelle Studie "Consumer Trends" des IFH Instituts für Handelsforschung und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, deren Ergebnisse Der Handel in seiner aktuellen Ausgabe exklusiv vorstellt. Nur 15 % der Nicht-Nutzer geben an, Mobile Payment in Zukunft probieren zu wollen.


Streaming: In Deutschland hört jeder dritte Internetnutzer ab 14 Jahren (32 %) Musik per Audio-Streaming. Insgesamt nutzen 18 Millionen Deutsche Dienste wie Spotify, Deezer, Soundcloud & Co. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom. Vor allem bei jüngeren Internetnutzern ist Musik-Streaming beliebt. Fast jeder Zweite der 14- bis 29-jährigen (48 Prozent) nutzt es.


Zahl des Tages:
Mehr als zwei Drittel der deutschen Internetnutzer gehen davon aus, dass sie im Jahr 2020 ihre Einkäufe per Online-Bestellung erledigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die eResult im Auftrag des Technologie-Anbieters JDA unter knapp 1000 deutschen Internetnutzern durchgeführt hat. Gegen die Onlinebestellung sprechen für eine große Mehrheit der Befragten (79,4 %) zu hohe Versandkosten, lange Lieferzeiten (38,5 %) und der fehlenden Möglichkeit, ein konkretes Zeitfenster für die Lieferung anzugeben (24,4 %).


Lesetipp des Tages: Datenschutz als Feature? Während Google mit den Android-Handys (Samsung) mehr und mehr zum Datensauger wird, setzt Apple beim iPhone mehr und mehr auf Datenschutz und Privatsphäre, berichtet iPhone-Ticker.  Baut Apple Privacy im iPhone 6 wirklich zum Differenzierungsmerkmal aus, dann könnte damit womöglich gar ein gesellschaftlicher Trend angestoßen werden. Das könnte auch Folgen für den E-Commerce haben.


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