Rocket Internet: Gerüchte über einen Börsengang von Rocket Internet durch die Medien wabern lassen. Geht immer. So auch dieser Tage. Womöglich sogar bewusst lanciert, um die Stimmung im Markt für einen IPO in 2014 zu testen. Unkonkret sind die Pläne aber nicht. So sollen sich Berenberg Bank, JPMorgan Chase & Co. und Morgan Stanley gerade durch die Papiere wühlen. Zudem sickerte nun laut Bloomberg durch, dass die Haupteigentümer Samwer-Brüder, Kinnevik und Access Industries bei einem IPO ihre Anteile behalten wollen, auch sich durch die Ausschüttung neuer Anteile ihre Beteiligung erst einmal verwässern würde. An Rocket Internet halten die Samwers knapp zwei Dritteln der Anteile, Kinnevik ist mit 24 Prozent beteiligt, Access Industries hält rund 11 Prozent. Das "Manager Magazin" hatte kürzlich berichtet, dass mit einem IPO bei einer Platzierung von bis zu einem Fünftel der Anteile bis zu einer Milliarde Euro in die Kassen gespült werden soll. Damit würde Rocket Internet auf 3 bis 5 Milliarden Euro bewertet.

Ventures von Rocket Internet
Ventures von Rocket Internet


Jetzt lesen: Amazon steigt bei Payback aus und Outfittery packt am Flughafen aus.


Payback:
Amazon steigt am 1. Juli bei Payback aus. "Goodbye, Amazon" verkündet Payback dazu lapidar auf der Homepage. Weitere Gründe nennt Payback nicht. Verweist aber zugleich auf Punktesammel-Möglichkeiten bei Zalando, eBay und Co. Bislang gab es für Payback-Kunden je einen Punkt für 2 Euro Einkauf bei Amazon.

Outfittery: Abo-Ankleider Outfittery eröffnet am Hamburg Airport im Terminal 2 auf 15 Quadratmetern einen stationären Concept Store. Das Männer-Mode Portal von Anna Alex und Julia Bösch bewegt sich damit weiter in Richtung Omni-Channel Anbieter. Bereits im März diesen Jahres wurde ein gedrucktes Kundenmagazin gelauncht. Guter Ansatz, aber das Konzept wirkt auf der Fläche dann doch (siehe Bild) etwas spartanisch.

Outfittery am Hamburger Flughafen
Outfittery am Hamburger Flughafen

Saturn und Co: In einem Test nahm das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) im Auftrag von n-tv Online-Shops für Elektrogeräte (Alternate, Conrad.de, Cyberport, Media-Markt, Mindfactory, Notebooksbilliger.de, Redcoon und Saturn.de) unter die Lupe, schaute auf die Preisunterschiede, Bestell- und Zahlungsbedingungen, Servicefunktionen und den Gesamteindruck. Ergebnis: Testsieger der Studie "Online-Shops Elektrogeräte 2014" wurde Saturn.de. Der Shop punkte auch mit einer Chatfunktion und einer expliziten Beschwerdemöglichkeit.  Redcoon auf Rang zwei überzeugte vor allem mit den insgesamt attraktivsten Preisen. Bei der Hälfte der untersuchten Produkte war der Anbieter günstiger als die getestete Konkurrenz. Den dritten Rang nahm Cyberport ein. Dabei erwies sich auch die Qualität des Internetauftritts (Urteil: "gut") als die viertbeste aller getesteten Online-Shops.

Moebel.de:
SevenVentures, der Venture-Arm der ProSiebenSat.1 Group, baut seine Beteiligung an Moebel.de weiter aus und hält ab sofort 50,1 Prozent am Unternehmen. Die Spezialsuchmaschine darf sich damit wohl auch über mehr TV-Werbung freuen.

McDonalds: Bestellungen per App bei McDonalds? Ja, aber nicht so schnell beim Fast-Food-Anbieter in Deutschland. Die Software steht in den in allen knapp 1500 deutschen Restaurants zwar parat, in mehr als 100 Filialen sind auch die Küchen entsprechend eingerichtet, um Bestellungen ausführen zu können. Der Start soll jedoch bundesweit erfolgen, „und das wird nicht vor 2016 sein“, kündigte Deutschlandchef Holger Beeck dem Tagesspiegel an. Pre-Order-Funktionen samit Mobile Payment per App testet die Burger-Kette zudem in den USA in einer Reihe von Filialen, schreibt Business Insider.

mytaxi: Mit einem 20-Sekünder wirbt mytaxi erstmals im deutschen TV und erklärt sein Konzept und die App. Video Geschaltet wird der Spot auf N24, n-tv, Sky Sport und Eurosport, meldet Deutsche-Startups.de


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Digitale Welt:


Amazon: Mit seinem neuen Musikstreaming-Dienst Amazon Prime Music ist der Online-Gigant offenbar erfolgreich gestartet. Mit der üblichen Allergie vor konkreten Zahlen spricht Amazon aber lediglich von Millionen Liedern, die über den Streaming-Dienst angehört wurden und von mehr als einer Million Playlisten.


Amazon II: Worum es beim Streit zwischen Amazon und dem Verlag Hachette auch geht? Amazon hält auch für Services wie Einblenden eines Vorbestell-Buttons, persönliche Empfehlungen und einen Ansprechpartner im Haus zusätzlich die Hand auf, berichtet die New York Times. Diese neumodischen Werbekostenzuschüsse wollte Hachette nicht mitmachen. 


Etsy: Die Handarbeitsplattform Etsy kauft sich in Frankreich die Plattform "A Little Market" mit über 600.000 Mitgliedern und 3,3 Millionen Besuchern monatlich ein. ECommerce Bytes


Google Glass: Die Datenbrille kommt näher. In Großbritannien startet jetzt der Verkauf im Rahmen des Explorer-Programms Ende Juni bei einem Event in London. Details beschreibt Android Police. Als erste Handelskette darf in den USA die Net-a-Porter Group die Brille samt Zubehör unter anderem bei Mr.Porter verkaufen, meldet Internet Retailer.


Sainsbury: Die britsche Handelskette bietet jetzt Click&Collect in rund 1000 Filialen und forciert dies über den Roll-out einer neuen Multichannel-Lebensmittel-Plattform. Sie soll die Online-Umsätze von einer auf zwei Milliarden Pfund verdoppeln. Internet Retailing

Digitale Praxis:

Drohnen: Wohl kaum mehr als ein PR-Stunt: DoDo Pizza in Russland hat die erste Pizza per Drohne an Kunden ausgeliefert. Beweis-Video.


Instagram: Der Bilderdienst Instagram will künftig zwischen den Bildern der Nutzer auch Werbung anzeigen. Laut allfacebook.de gibts die Werbung aber vorerst nur im englischsprachigen Raum.


Digitale Trends & Fakten:


Zahl des Tages:
25 Millionen Euro Schaden hat der Brand im Zentrallager von Asos verursacht. Rund zehn Millionen Kleidungsstücke, knapp 20 Prozent des Lagerbestands, wurden vernichtet. TextilWirtschaft


Lesetipp des Tages: Reale Hyperlinks: Ein Aufgesang auf Amazons Fire Phone.


Beliebtester Beitrag am Vortag: Wie Amazon der Polizei bei der Jagd auf Einbrecher helfen könnte

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