Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Heute bin ich um 4 Uhr von der Katze, die mir ihre Pfote ins Gesicht patschte, geweckt worden. Das darf Ihnen herzlich gleichgültig sein.
Mich erinnerte das aber an den Spruch "Hunde haben ein Herrchen. Katzen haben Personal". So ähnlich ist das auch bei manch einem Händler. Viele wünschen sich den Kunden als Hund, der gehorcht. Kunden gleichen aber eher Katzen. Sie machen, was sie wollen, sind eigenwillig, kommen und gehen, wie sie wollen. Und wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, dann strafen sie einen mit Nichtbeachtung.


Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Shopping ala Tinder:

Spannender Ansatz. Auf der App shopz können Nutzer nach dem Tinder-Prinzip  auf über 1,5 Millionen Artikel von über 50 Onlineshops zugreifen. “Swipe your Style!” lautet das Motto der mobilen Fashion-App der Gründer Alexander Wirtgen, Christian Schlinger, Florian Kaiser, Artur Malek und Yasin Ünsal. Das Modell erinnert damit an die Shopping-App Amaze.

Amazon regiert den Beauty-Markt:

Amazon ist laut einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney in Deutschland und Großbritannien eindeutig Marktführer unter den Shopping-Adressen für Make-up, Parfüm oder Duschgel. In Deutschland folgen Douglas, die Drogeriemarktketten Rossmann und dm sowie Marken-Shops wie Nivea.de auf den weiteren Plätzen. A.T. Kearney wettet zudem, dass die Online-Umsätze mit Schönheits- und Körperpflegeprodukten in Europa bis 2019 weiterhin jährlich um mehr als acht Prozent steigen werden. Damit wachse dieser Kanal etwa viermal so schnell wie der stationäre Handel.


Amazon testet neue Angebotsübersicht:

Amazon testet offenbar eine neue Ansicht im Bereich „Ähnliche Produkte“. Statt lediglich einer Preisübersicht gibt es nun auch stellenweise den Reiter „Angebote für dieses Produkt und ähnliche Produkte“ mit Preisen für vergleichbare Artikel, hat Mobiflip entdeckt.
 

Omnichannel am Flughafen:

Omnichannel in den Lüften macht der Frankfurter Flughafen möglich. Im Flieger bestellen Kunden Produkte aus einem der Läden am Flughafen und bekommen die Ware dann nach der Landung in die Hand gedrückt. Fly & Shop nennt sich das Konzept an dem neben Flughafen-Betreiber Fraport auch Magento und AOE beteiligt sind.


Rocket Internet feiert Wachstumserfolge:

Rocket feiert ein Jahresergebnis auf Wachstumskurs. Kernzahlen: Die wesentlichen Beteiligungen im Unternehmensnetzwerk in den Sektoren Food & Groceries, Fashion, General Merchandise und Home & Living verzeichneten ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 69,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sowie im Durchschnitt eine Verbesserung der adjusted EBITDA-Margen um sechs Prozentpunkte. Die konsolidierten Umsätze blieben im vergangenen Jahr bei 128,3 Millionen Euro stabil verglichen mit 128,2 Millionen Euro im Jahr 2014. Rocket Internet hält an dem Ziel fest, dass drei der wesentlichen Beteiligungen bis Ende 2017 profitabel sind. Problematisch für die Erfolgsstory: ein Nettoverlust von 197,8 Millionen Euro. 2014 stand da noch ein Nettogewinn von 428,8 Millionen Euro. Details in der Pressemeldung.

INTERNATIONAL

Starbucks macht App noch individueller:

Starbucks hat seine App für die Kunden weiter personalisiert. Die 17 Millionen Nutzer bekommen nun eine individuellere Startseite, die enger mit dem Loyalty-Programm verknüpft ist. Nettes Feature nebenbei: Die App zeigt nun an, welche Musik gerade in der Filiale gespielt wird, in der der Kunde sich aufhält.


Amazon Prime gewinnt die Besserverdienenden:

Amazon Prime ist in den USA vor allem bei den Besserverdienenden angesagt. Laut einem aktuellen Report wächst die Zahl der Mitglieder am stärksten bei Kunden mit einem Haushaltseinkommen über 112.000 Dollar.

Vente-Privée kauft Shopping-Clubs:

Der französische Shopping-Club Vente-Privée übernimmt Privalia und Eboutic für 500 Millionen Euro, hat Exciting Commerce beobachtet. Die europaweite Konzentration der Shopping-Clubs schreitet also voran.

House of Fraser - E-Commerce plus 27 Prozent:

Die britische Warenhauskette House of Fraser schafft im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 4,2 Prozent auf 1,3 Milliarden Pfund und legt vor allem im E-Commerce zu: plus 27 Prozent. Damit liegt der Umsatzanteil des Onlinehandel bei 19 Prozent.

TRENDS & FAKTEN

Retale verdoppelt Reichweite:

Die Axel Springer-Beteiligung Retale, US-Schwesterunternehmen von kaufDa, feiert sich für 6,5 Millionen Downloads und zwei Milliarden In-App-Aktivitäten. Die standortbasierte mobile Werbeplattform für Einzelhändler und Markenhersteller hat damit ihre Leistung mehr als verdoppelt. In den USA  nutzen 85 Prozent der US-Filialbesucher ihre Smartphones zur Recherche vor dem Besuch im stationären Einzelhandel.

Messenger-Code für Facebook:

Messenger-Codes erleichtern die Kommunikation mit Seiten bei Facebook. Scannen Sie einfach den Code mit der Messenger-App ein, um eine Unterhaltung mit etailment zu beginnen.

Snapchat überholt Instagram:

Die für viele, vor allem für ältere Medien-Berater, immer noch schwer verständliche Messenger-Plattform Snapchat überholt Instagram als beliebtestes Social Network unter US-Teenagern. Bilder und Videos haben bei Snapchat nur eine Haltbarkeit von 24 Stunden. Etailment hat Snapchat ausführlich erklärt.
Schon gewusst? Spannende Grafiken aus unseren Beiträgen sammeln wir bei Pinterest.

Sie wollen mit uns werben? Unsere Mediadaten.
Meist gelesen