Amazon:
Amazon hat die umstrittene Preisparität, die Verkäufer verpflichtet, nirgends günstiger anzubieten als bei Amazon, offenbar abgeschafft. Das berichtet wortfilter.de mit einem Verweis auf eine Änderung in den AGB. Dort fehlen die entsprechenden Klauseln seit kurzem. Eine offizielle Bestätigung der Unternehmenszentrale gibt es noch nicht. Der Online-Marktplatz www.Hood.de hatte gegen den Zwang zur Preisparität geklagt. Das greife in die freie Preisgestaltung der Händler ein, hieß es in der Klage. Da Amazon eine Verkaufsprovision verlangt, müssen Händler diese dann auf Marktplätzen wie Hood, die keine Provision verlangen, draufschlagen, um der Preisparität zu genügen und nicht unnötig Verluste zu machen. Auch das Bundeskartellamt ermittelte und befragte 2400 Händler. Offenbar wollte Amazon das Ergebnis nicht abwarten.

Jetzt lesen: eBay testet neue Design-Ideen und Facebook verzichtet auf Geschenke.

Amazon II: Und? schon auf Weihnachten vorbereitet? Amazon legt jedenfalls los und zeigt seinen Händlern in den USA schon mal auf, wie die Bedingungen aussehen, wenn sie im lukrativen Spielwaren-Segment präsent sein wollen. Alljährlich begrenzt nämlich Amazon die Präsenz in diesem Sortiment, schreibt ECommerce Bytes. So darf die "Late Shipment Rate" in diesem Jahr nicht höher als 4 Prozent sein. Für die jeweiligen Länder werden aber wohl unterschiedliche Regeln gelten.

Ikea: Der neue Ikea-Katalog ist da und zeigt sich auch als interaktiver Wohnraumgestalter per Augmented Reality. Das klappt auch per App und sogar ohne gedruckten Katalog. etailment hat es ausprobiert.  
 

Zitat des Tages: "Für mich ist der geschlossene Laden Frust, der Händler hat Umsatz verschenkt." Ulrich Kipper, Geschäftsführer von it-werke Service, dem Betreiber von GO4Q, will mit seinem Dienst mobiles Bezahlen per QR-Codes auch bei kleinen Händlern ermöglichen.  Mobilbranche

 

Facebook: Das Netzwerk will über seinen Geschenke-Service künftig nur noch virtuelle Güter feilbieten. "Facebook Gifts" wurde für physische Güter wie Teddys zu selten genutzt. Ein Jahr nach dem Start in den USA waren rund 80 Prozent der verschenkten Güter digital. Brandchannel


eBay: Ein bisschen Stöbern auf ebay.com könnte sich dieser Tage lohnen. eBay testet dort offenbar gerade neue Designideen und Bannerplatzierungen aus. Nicht unbedingt zur Freude der Händler, wie ECommerce Bytes berichtet. Da half auch die beruhigende Info von eBay wohl wenig.


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Digitale Welt:



Amazon: Ein Ausfall in einem Amazon-Server in North Virgina hat am Sonntag-Nachmittag Dienste wie Instagram, Vine, Netflix und Airbnb stundenweise lahmgelegt, da diese Dienste Amazon Web-Services nutzen. Guardian


Facebook II : Shutterstock, globaler Anbieter von lizenzfreiem Bildmaterial, kooperiert künftig mit Facebook. Werbungtreibende erhalten damit uneingeschränkten Zugriff auf über 25 Millionen Bilder und können ihre Facebook-Anzeigen damit gestalten.


Facebook III: Facebook startet die Funktion "Shared Photo Albums". Damit können bis zu 50 Leute gemeinsam ein privates Foto-Album mit bis zu 200 Bildern gemeinsam taggen, beschriften bearbeiten. Nebenbei macht Facebook damit einen Hühnerstall von Start-ups überflüssig, die genau solch eine Funktion als USP geboten haben. The Next Web


Foot Locker: Ein Umsatz-Plus von 20 Prozent im E-Commerce im 2. Quartal meldet Foot-Locker. Insgesamt steigen die Umsätze um 6,4 Prozent. Internet Retailer


Digitales Wissen:

3D-Druck: Der Markt für 3D-Druck wird sich bis 2018 noch verdreifachen. Das liegt nach Ansicht von Trend-Guckern  wie CitiBank-Analyst Kenneth Wong nicht nur daran, dass er noch sehr klein ist. Auch laufen wichtige Patenten aus, neue Materialien kommen zum Einsatz und manch ein Einsatzgebiet wird sich erst in der Zukunft zeigen. Quartz


Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: Die mobilen Websites bleiben hinter den Erwartungen der User zurück. Von den befragten Smartphone-Nutzern geben 52 Prozent eine negative Bewertung der mobilen Websites bei den  untersuchten Branchen an. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie „Deutschland wird Mobile – Sind die Unternehmen vorbereitet?“, die für die Initiative „DO MOBILE“ im Rahmen einer Kooperation der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)., Google und TNS Infratest erstellt wurde. Über alle Branchen hinweg, wird von den Usern vor allem bemängelt, dass die Seiten unübersichtlich (58 Prozent) und nicht benutzerfreundlich sind (36 Prozent).


Grafik des Tages: Anzeigen mit Bildern von Frauen und Anzeigen mit gelbem Hintergrund werden bei Facebook besonders gerne angeklickt. Weitere Erkenntnisse aus dem Adobe Media Optimizer zeigt eine Grafik bei Karrierebibel.


Lesetipp des Tages:  Martin Groß-Albenhausen im bvh-Blog über mögliche Rettungsanker für den Handel.

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Vine und Instagram: Wie der Handel mit coolen Mini-Videos begeistern kann

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