Amazon: Amazon.com war gestern nachmittag zur US-Bürozeit für rund 45 Minuten nicht erreichbar. Ursache der neuerlichen Downtime nach der Panne im Mai: unklar. Amazon dürfte das so rund 5 Mio Dollar gekostet haben, rechnet Venture Beat vor. Laut anderen Berichten war die Website nur 20 Minuten down. Legt man den Gesamtumsatz von Amazon.com zu Grunde, dann macht das Unternehmen pro Minute Downtime rund 160.000 Dollar weniger Umsatz.  Amazon hat aber noch in der Krise Humor. Zum Serverausfall wurden neben dem Entschuldigungstext drei Artikel angezeigt: "I’m Sorry … My Bad!" von Bradley Trevor Greive, "Oops: A Diaper David Book" von David Shannon und der Horror-Film "Grave Mistake".

Jetzt lesen: Rebelle bringt Chanel und Dior unter die Leute, Zooplus ist im grünen Bereich.


Rebelle: Das Pre-Loved-Segment wird mit Glamloopsecondglam.com, kleiderkreisel.de, maedchenflohmarkt.de, vintagehub.de, vite-envogue.de und kirondo.de gerade zu Tode geherzt - wenn auch in teils unterschiedlichen Segmenten. Nun geht auch Rebelle offiziell an den Start, um am Second-Hand-Boom zu partizipieren. Der Shop aus dem Hamburger Inkubator Hanse Ventures setzt auf Designer Second Hand-Mode internationaler Luxusmarken. Die Plattform bietet ein kuratiertes Produktangebot, ein Expertenteam überprüft die Qualität und den Zustand der Designerartikel, stellt diese online und verschickt sie an die Kundinnen. Kleinlich sind die Ziele nicht. "Wir wollen das Net-A-Porter für den Second Hand-Bereich werden“, sagt Gründerin Cécile Gaulke.

 
 

Zitat des Tages: "betandsleep zeigt den Investoren, dass Totalausfälle bei Start-ups zum Alltag gehören." Jens-Uwe Sauer von Seedmatch in Deutsche Start-ups über das rasche Ende von betandsleep. Mit dem Unternehmen erlebte erstmals ein über Seedmatch mit 100.000 Euro von Privatleuten  finanziertes Start-up den Knock-out.


Zooplus: Das Vorzeige-Projekt für Burdas Digital-Offensive schreibt schwarze Zahlen. 200.000 Euro Gewinn habe Zooplus im 2. Quartal gemacht, weiß die Wiwo. Umsatzziel für 2013 sind 400 Mio Euro.


Foodpanda: Der Lieferdienst von Rocket Internet, Foodpanda, startet nun auch in Tschechien (nach Roll-outs in Russland, Polen, Ungarn, und der Ukraine). In Brasilien hat Hellofood aka Foodpanda gerade den Food-Lieferdienst Megamenu und wenige Tage zuvor Janamesa übernommen. Foodpanda agiert in Asien und Europa, und als "Hellofood" in Afrika und Lateinamerika.


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Allyouneed: Der Lebensmittel-Versender Allyouneed.com erweitert abermals seinen Service.  Neben der zuletzt eingeführten Abendzustellung können Kunden nun kostenlos ihren Wunschtag angeben, an dem sie ihre Lebensmittel-Lieferung erhalten möchten. Bis Ende 2014 soll zudem in den meisten Ballungsgebieten zusätzlich ein Zeitfenster am Abend bereit stehen. Derzeit ist der Abend-Service bereits in Köln und im gesamten Ruhrgebiet verfügbar. Mitte September wird zusätzlich Berlin aufgeschaltet und dann sukzessive weitere Ballungsregionen. Der Wunschtag-Service startet ab sofort deutschlandweit.

Digitale Welt:


Groupon:  Der Couponing-Dienst Groupon startet eine Affiliate-Plattform  und hofft das Websites dann auf ihren Plattformen Werbung für Deals platzieren. Internet Retailer


Kinnevik: Wer steckt eigentlich hinter dem schwedischen Top-Investor Kinnevik, der etliche Projekte von Rocket Internet mit frischem Geld versorgt und größter Anteilseigner bei Zalando ist? Die Wiwo widmet sich ausführlich der verschwiegenen Investmentgesellschaft, bleibt aber bei der Frage nach den Plänen auch im vagen.


Tesco: Der Handelsriese Tesco will Gerüchten zufolge noch vor Weihnachten ein eigenes Tablet auf den Markt bringen. Das digitale Brettchen soll eine Reihe vorinstallierter medialer Inhalte bereithalten und wird sich möglichweise im Preissegment des Kindle Fire bewegen. C-Net 


Digitales Wissen:

Buchhandel: Rund 24 Millionen Deutsche kaufen laut einer Analyse der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) ihre Bücher auch online. Da sich zudem rund sechs von zehn Internetnutzern Informationen rund um Bücher im Netz suchen, rät die Agof zu mehr Anstrengungen im Online-Marketing.


E-Food: Online-Lebensmittelhandel ist überall ein schwieriges Geschäft. Auch in China. Doch trotzdem stürzen sich auch dort Top-Player wie Alibaba auf den Markt und hoffen auf einem Goldrausch.


Social Media: Meckern und Fragen per Mail: Nur 11 Prozent der Briten suchen nach dem Kauf per Social Media Kontakt zu einem Unternehmen. Die Klassiker wie Mail und Telefon bleiben erste Wahl.  eConsultancy



Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: Rund fünf Prozent der elf Millionen Korrektionsbrillen werden in diesem Jahr bereits über das Internet verkauft. Diese Zahl nennt Dirk Graber, Geschäftsführer des Online-Optikers Mister Spex, in einem Marktüberblick im Spiegel mit der schönen Schlagzeile "Brille? Online!"

Grafik des Tages: Ein bekannter Absender-Name begünstigt die Öffnungsrate von E-Mails. Knapp 70 Prozent der Empfänger öffnen zudem ein Mailing einer Marke, deren Produkte sie schon einmal eingekauft haben. eMarketer hat auf Basis einer Studie des E-Mail-Software-Marketing-Unternehmens Campaigner weitere Zahlen zusammengestellt.


Lesetipp des Tages: Ein Blick hinter den Vorhang des Zappos-Lab: Can e-tailer Zappos demolish the brick-and-mortar model?

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: E-Book-Piraten zwischen Mastbruch und Rumbuddel

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