Amazon: Es gibt ja eine Reihe von Start-ups mit sozialer Note, die dem Kunden helfen wollen, beim Shopping Gutes zu tun. Beispielsweise in dem ein Teil der Verkaufserlöse gespendet wird oder für jeden hierzulande im Shop gekauften Schuh ein paar Kinderschuhe für Kinder in den Krisenregionen dieser Welt  gefertigt werden. Das war ein bisschen auch als sozialer USP gedacht. Das ist nur leicht kopierbar. Zum Beispiel von Amazon. Der Online-Riese kann ein wenig mehr soziale Kosmetik vertragen und startet jetzt in den USA das Programm AmazonSmile.  Amazon gibt künftig 0,5 Prozent des Kaufpreises entsprechend gekennzeichneter Produkte an karitative Zwecke weiter. Welche das dann im Einzelnen sind, kann der Kunde beim Einkauf bestimmen. Wer am Programm teilnehmen will, muss seinen Einkauf aber über AmazonSmile beginnen. Das deutsche Start-up Fairnopoly ist da großzügiger. Beim Anti-Amazon gehen 1 Prozent jeder Transaktion automatisch an Initiativen, die sich aktiv für Transparenz und gegen Korruption einsetzen.

Jetzt lesen: Best Buy feiert sich als Showroom, Facebook gewinnt beim Umsatz und verliert Teenager.


Zalando: Mit Lounge, GiftCards und Samstagszustellung weitet der Online-Händler seine Services für den Schweizer Markt zum zweiten Geburtstag von Zalando.ch aus. Ab November können zudem PickPost-Stellen alternativ zur Lieferung nach Hause ausgewählt werden.

 

Zitat des Tages: Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher hat im Silicon Valley dazugelernt und meint bei Twitter:

 

Rocket Internet: Rocket Internet plant mit Lendico eine Kreditplattform. Vorbilder dürften Peer-to-Peer-Kreditplattformen wie Lending Club  und Smava sein. Dabei vergeben Leute wie Sie und Ich Kredite direkt an andere Privatpersonen. Das Start-up führen Clemens Paschke (McKinsey), Philipp Petrescu (McKinsey), Dominik Steinkühler (Boston Consulting) und Christoph Samwer, Cousin der drei Samwer-Brüder. Das Projekt soll gleich europaweit ausgerollt werden. Die Samwer-Brüder sind über den Global Founders Fund auch an Kreditech beteiligt. Kreditech liefert ein international anwendbares Echtzeit-Scoringsystem zur Beurteilung von Kreditkunden. Offen ist, ob sich Lendico wie beispielsweise Smava (hat eine) um eine Bank als Partner bemühen will, was einige rechtliche Hürden aus dem Weg räumen würde. Gründerszene


Christ: Juwelier Christ kooperiert ab sofort mit Tradebyte und will über deren Schnittstelle Uhren und Schmuck alsbald auch bei Zalando anbieten. Auch eine Anbindung an andere große Marktplätze steht damit auf dem Zettel.


Swarowski:
Schmuckhersteller Swarowski lässt den Online-Vertrieb seiner Modeschmuck-Marke Cadenzza künftig als Full-Service (Shop-Technik, Logistik) von Hermes erledigen. Lebensmittel Zeitung

 

Zitat des Tages: "Wir überprüfen, ob wir ein Media-for-Equity-Vehikel gründen, das ausschließlich in unseren Communities of Interest aktiv ist." Stan Sugarman, Chief Digital Officer G+J Deutschland und Chief Sales Officer Media Sales bei Gruner+Jahr, sagt bei Deutsche Startups, in welchen Start-up-Feldern man investieren könnte und was die Communities of Interest bereichern dürftee. G+J ist unter anderem bereits am Feinkost-Marktplatz Delinero sowie am Baby- und Kinderartikelshop tausendkind beteiligt.

 

Emerango: Als Gebrauchtmarktplatz für Smartphones und Tablets ist jetzt emerango an den Start gegangen. Das Portal hat zudem gerade in Offenbach einen Flagship-Store eröffnet. Weitere Shops sollen folgen. Von anderen Re-Commerce-Anbietern will sich der Dienst von Gründer und CEO Andreas Maile unter anderem durch sein Multichannel-Konzept mit Beratung sowie die Gebührenstruktur ohne extra Versandkosten unterscheiden.


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Digitale Welt:



Best Buy: Clever: Best Buy macht das beste aus dem Showrooming-Phänomen. Nämlich eine Stärke. In einem TV-Spot für das Vor-Weihnachtsgeschäft feiert sich die Elektronikkette als "Your Ultimate Holiday Showroom" und kommuniziert zugleich den Webshop: Für die Dinge, die man dann doch nicht im Laden gekauft hat - und dann kurz vor der Bescherung noch schnell im Laden abholen kann.


Facebook: Facebook steigerte seinen Umsatz im 3. Quartal um 60 Prozent auf 2,02 Milliarden US-Dollar. Mobile Werbung macht mittlerweile 49 Prozent der Werbeeinnahmen aus. Das Netzwerk hat nun 1,19 Milliarden Nutzer, 25 Millionen kommen aus Deutschland. Zudem bestätigte Facebook, dass es einen Rückgang bei den Jugendlichen Nutzern beobachte.  Newswire


LinkedIn:  Das internationale Business-Netzwerk LinkedIn hat seine Mitgliederzahl um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert und erreicht weltweit 259 Mio Nutzer. Im 3. Quartal schnellte der Umsatz auf 393 Mio Dollar. Das reicht für 92,8 Mio Gewinn. Techchrunch


Digitale Praxis:

Facebook II: Wer dabei ertappt wird, dass er für sein Unternehmensprofil bei den einschlägigen Marktplätzen gefakte Fans eingekauft hat, wird von Facebook nun abgestraft. Die falschen Fans werden nicht nur wie gehabt gelöscht, sondern es werden nun auch drakonische Maßnahmen wie das Sperren oder Deaktivieren der Seite angedroht. AllFacebook weiß mehr.

Digitales Wissen:

Telekom: Keine Chance für Drosselkom: Das Kölner Landgerichts hat der Telekom untersagt, die DSL-Geschwindigkeit ihrer Festnetzkunden mit Pauschaltarifen ab einem verbrauchten Datenvolumen von 75 Gigabyte zu drosseln und danach für Speed-Gewinn die Hand aufzuhalten. Das Gericht sinngemäß: Wo Flatrate drauf steht, muss auch Flatrate drin sein. Damit gab das Gericht einer Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen statt. Die Telekom kann Berufung einlegen. (Oder einfach mal für Neukunden auf das Werbesprech von der Flatrate verzichten). Spiegel


BVH: Der Branchenverband hat sein bvh-Kompendium des Interaktiven Handels 2012/2013 veröffentlicht. Das statistische Jahrbuch für die Branche erscheint nun in der zweiten Ausgabe für das Jahr 2012/2013. Das Kompendium enthält alle relevanten bvh-Analysen und Studien zur Branche. Auch werden im Kapitel „5 Toptrends“ die aktuell wichtigsten Trends für die Branche beleuchtet. Das Buch ist ab sofort für 199 Euro unter www.bvh-kompendium.de erhältlich.


Digitale Trends & Fakten:


Grafik des Tages: Sportlicher Stundenplan: Mit 30 Minuten am Tag kann man bei Social Media Dampf machen, behauptet diese Infografik. Automatisierung braucht es da aber schon auch. Die besten Tools dafür stellen wir morgen vor. 


Lesetipp des Tages: Im neuen Upload-Magazin ist die Zukunft des Buchmarkts Schwerpunktthema, mit Beiträgen von Frank Krings, Pia Kleine Wieskamp, Wibke Ladwig, Steffen Meier, Ulrike Langer und meinereinem. Lohnt sich bestimmt.

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Die wichtigsten Studien 2013 zum E-Commerce

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