Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Gestern Abend habe ich wieder mal auf dem Fire-TV nach einem Film gesucht und dazu natürlich die Spracherkennung (die ganz hervorragend funktioniert) genutzt. Und wenn ich wissen möchte, ob ich trotz sonniger Aussichten aus dem Fenster einen Schirm einstecken sollte, bemühe ich entweder Siri auf dem IPhone oder wende mich an Cortana. Und jetzt kommt Google mit "Home" und will ebenfalls einen sprachgesteuerten Assistenten in unseren Alltag integrieren. Toll. Ich freue mich schon drauf, "Siri" mitzuteilen, dass sie bitte "Cortana" sagt, ich wolle nicht mehr "Google Hallo" reden. Googles Neuentwicklung ist aber nur eine der vielen Meldungen des heutigen Tages.

Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Amazon mit mehr Stores:

Amazon-Chef Jeff Bezos hat auf der aktuellen Hauptversammlung bestätigt, weitere Läden eröffnen zu wollen. Der nächste wird wohl in San Diego eröffnet. Nach der Eröffnung des ersten Amazon Stores Ende November gab es natürlich Spekulationen, es könnten nun Hunderte Geschäfte eröffnet werden. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, sagt Unternehmenschef Jeff Bezos dazu, dass "wir in jedem Fall zusätzliche Läden eröffnen, aber wie viele das werden, wissen wir noch nicht".


Windeln.de mit schlechterer Prognose:

In China gelten seit April neue Importregeln. Und die wirken sich unmittelbar auf die Umsätze bei Windeln.de aus. Und das deutlich. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde nun nach unten angepasst. Statt einem Erlösplus von 50 Prozent sollen es dieses Jahr nur noch 30 Prozent werden. In die Entwicklung des chinesischen Marktes will der Händler weiter investieren. So ist geplant, im zweiten Halbjahr einen Shop auf Alibabas Marktplatz Tmall zu eröffnen. Mit guten Grund, denn das China-Geschäft ist ein wichtiger Pfeiler für den Online-Spezialisten. Laut dem Geschäftsbericht 2015 wurden rund 50 Prozent des Gruppenumsatzes von chinesischen Kunden generiert. Mehr Hintergrundinformationen gibt es in der Lebensmittelzeitung.

Karstadt dämpft Erwartungen:

Für das aktuelle Geschäftsjahr muss Karstadt erneut rückläufige Umsätze prognostizieren. Dabei geht der Konzern von einem Minus von 1,4 Prozent aus. Das Ergebnis soll hingegen ausgeglichen sein. Der Einzelhandels-Umsatzes soll sich auf 2,05 Mrd. Euro belaufen, das berichtet die Lebensmittelzeitung.

Zalando mit eigenem Messenger:

Zalando zeigt sich nach wie vor mehr als umtriebig, was das Besetzen neuer Technologien betrifft. Nachdem bereits mit dem Zalon Chat per Whatsapp experimentiert wurde, gibt es im iTunes-Store nun den eigenen Zalon Messenger. Damit kann der Kunde, laut der Produktbeschreibung, im persönlichen Kontakt mit seinem Stylisten bleiben und etwa eine Vorschau des Outfits erhalten, das vom Stylisten zusammengestellt wurde. Den Hinweis verdanken wir Excitingcommerce


Ratepay kooperiert mit Spryker:

Ratepay ist laut einer eigenen Pressemitteilung (via Mail) eine Kooperation mit dem Commerce-Framework Spryker eingegangen. Spryker-Kunden können somit über eine neue Schnittstelle Ratepay als Bezahlverfahren in ihren Shop einbauen. Ratepay gehört zur Otto-Gruppe und bietet die Abwicklung von Zahlungen per Ratenzahlung, Rechnung und Lastschrift an.

Google bringt Konkurrenten zu Amazons Alexa und Apples Siri:

Auf seiner zentralen Entwicklerkonferenz der I/0 hat Google den Start eines neuen sprachgesteuerten Assistenten angekündigt, der über die bisherigen eigenen Ansätze zur Spracherkennung hinausgeht. Google Home soll demnach jedem Nutzer sein individuelles Google ermöglichen. Dabei gibt man sich schon einmal sehr selbstbewusst und ist der Meinung, dass die eigene Spracherkennung den bisherigen Ansätzen von Sire oder Alexa überlegen sein wird. Das berichtet u.a. Businessinsider.



INTERNATIONAL


FBA - wird Ende des Jahres teurer:

Wie Internetretailer berichtet, hat Amazon angekündigt, im vierten Quartal die Preise für sein Fulfillment-Programm deutlich anheben zu wollen. Die Gebühren für die Einlagerung werden demnach im November und Dezember deutlich erhöht. Amazon folgt hier einer interessanten Strategie zur Preisoptimierung, da sich die Gebühren über den Jahresverlauf ändern. Mit der Erhöhung zum Jahresende sollen Händler offensichtlich dazu bewegt werden, kurz vor der Ferien- und Feiertagszeit die Abverkäufe zu steigern und Lagerkapazitäten freizugeben.

Android Pay startet in Großbritannien:

Ebenfalls auf der Entwicklerkonferenz von Google wurde der offizielle Start von Android Pay in Großbritannien angekündigt. Die Wallet-Lösung auf NFC-Basis ermöglicht den Kunden, mit einem einfachen Tippen Beträge bis zu 30 Pfund freizugeben. Hinterlegt werden muss im Wallet eine Visa- oder Mastercard-Kreditkarte. Angekündigt wurde zusätzlich ein baldiger Start in Singapur und Australien. Das berichtet Techcrunch.


Home Depot wächst online um 20 Prozent:

Die Verkäufe über das Web im ersten Quartal sind bei Home Depot um stolze 21,5 Prozent angestiegen. Das Unternehmen hat angekündigt, sich auf diesem Erfolg nicht ausruhen zu wollen und weitere in Technologien zur Verbesserung des Online-Geschäfts investieren zu wollen. Dazu gehört auch eine verbesserte Abwicklungssoftware für Kundenbestellungen, die allen Stores in den USA Ende des Jahres zur Verfügung stehen soll. Das berichtet  Internetretailer.



TRENDS & FAKTEN


 
Zahl des Tages: 74,32 Prozent aller Warenkörbe werden nicht abgeschlossen. Zumindest in den USA wie eine aktuelle Studie ergeben hat. Details dazu gibt es bei E-Commercefacts.


Beliebtester Beitrag am Vortag: Das bietet der deutsche Handel im Internet


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