Amazon: Es war die Mail des Tages in meinen Google-Postfach: Bei Amazon.com können Kunden sich jetzt die Aktivitäten von Freunden auf Amazon und Facebook anzeigen lassen. Amazon wird also ein bisschen Social Network mit Amazon Social. "While shopping, you will see when your friends have reviewed or wished for an item you're looking at. Similarly, your friends will see your Facebook profile picture and name when they are browsing items that you've reviewed or are on your public Wish Lists (private Wish Lists will remain hidden)“, schreibt mir Amazon. Wo wir gerade dabei sind. Hat noch jemand ein paar Empfehlungen für Adventskalender?

Jetzt lesen: Urteil gegen Hersteller mit Signalwirkung und bei Getgoods ist nichts mehr gut.

Reuter: Da knallen vermutlich nicht nur bei dem Bad-Anbieter ein paar Sektkorken. Grund: Der Badarmaturenhersteller Dornbracht muss wegen gezielter Behinderung des Onlinehandels inklusive Zinsen Schadenersatz in Höhe von rund einer Million Euro an den Mönchengladbacher Fach- und Onlinehändler Reuter zahlen. Das hat ein Düsseldorfer Gericht entschieden. Weil: Der Armaturenhersteller hatte Großhändlern zwischen 2008 und 2011 spezielle Rabatte gewährt, wenn diese sich verpflichteten, Dornbracht-Produkte nicht an Onlinehändler zu liefern. Anbietern, die Online-Kunden als Kunden 2. Klasse behandeln, kann man eh nur sagen: Geht sterben.

 

Zitat des Tages: "Nichts fehlt, alles sieht gut aus, der Salat ist so frisch, wie es im Supermarkt lange nicht mehr der Fall war und hält sich im Kühlschrank erstaunlich lange." Peer Schader, der Mann, der gerne dahin geht, wo es weh tut, hat den Lebensmittel-Onlinehandel getestet. Diesmal: All You need. Aber nicht alles ist so rosig, "wenn der Postmann abends klingelt".

 

Zalando: Zalando erweitert sein Logistikzentrum in Mönchengladbach und macht es damit, so hört es sich an, zum größten reinen E-Commerce Zentrum in Europa. Klotz Nummer 1 misst 78.000 Quadratmeter, daneben wird eine zweite Halle mit rund 56.000 Quadratmetern gebaut, hat Haufe erfahren.


Getgoods:
Insolvenzgerüchte, Trusted Shop zeigt die rote Karte, Kurssturz der Aktie ins Bodenlose. Die Aktie des Elektronikversenders ist nur noch Lousy Pennies wert. All das überrascht Branchenkenner wenig. Channel Partner hat ein paar Gerüchte aufgeschrieben.


Tchibo I: Mit Tchibo Ideas hatte Tchibo mal eine tolle Idee, aber wohl die falsche Zielgruppe für eine Crowdsourcing-Community. Die Fans entwickelten in mehreren Jahren gerade mal (oder immerhin) ein paar hundert Ideen, guckten stattdessen lieber zu. Jetzt schraubt Tchibo Ideas das Thema "Fragen und Lösungen" zurück und nutzt die vermeintlichen Daniel Düsentriebs für Umfragen und Einladungen zu Workshops. Produktideen kann man aber wie gewohnt als Kooperation vorschlagen. Tchibo Ideas


Tchibo II: Neben dem stationären Handel übernimmt Die BLG Handelslogistik übernimmt nach dem stationären Handel nun auch die Abwicklung der Online-Bestellungen bei Tchibo. Generalunternehmer für die Intralogistik ist SSI Schäfer Peem, deren Automatisierungstechnik im Bremer Zentrallager genutzt wird. MM-Logistik


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Payleven: Payleven, Anbieter mobiler Kartenzahlungen, führt ein Bonusprogramm ein. Nach dem Bonus-Stempelkarten-Prinzip können Einkäufer nach der Registrierung in der Payleven-App Bonuspunkte sammeln und bekommen ab einer bestimmten Anzahl eine Discount. 10 Prozent oder Kaffee für lau. Mobilbranche

 

Digitale Welt:


Sainsbury: Sainsbury hat online im 1. Halbjahr um 15 Prozent zugelegt. 180.000 Bestellungen gehen jede Woche im Lebensmittel-Onlinehandel raus. Internet Retailing


Shots of me: Von dem Start-up Shots of Me dürften Sie demnächst mehr hören. Die Photo-App macht nicht mehr, als sich dem Kult der Selbstporträts mit dem Handy (heute: Selfies) zu widmen. Sie erlaubt aber keine Kommentare im Netzwerk. Das soll vor Cyber-Mobbing schützen. Top-Investor ist da nämlich Pop-Sirene Justin Bieber (den kennt sogar meine Mutter).  Techchrunch


Snapchat: Toll: Ich warte ja immer noch darauf, dass mich mal jemand fragt „Nicht mal für ne Million?“ Die Snapchat-Gründer haben das Angebot von Facebook abgelehnt für drei Milliarden Dollar aufgekauft zu werden, schreibt das WSJ. Den bei Jugendlichen extremst beliebten Messaging-Dienst hat der 23jähriger Evan Siegel gegründet. Das Besondere an Snapchat: die Bilder im Netzwerk zerstören sich nach einiger Zeit von selbst. Gnade des Vergessens. DAS ist ein Mehrwert im Internet heutzutage.


Fab: Platzt die Fab-Blase? Das Designkaufhaus wird seine ehrgeizigen Umsatzziele wohl nicht erreichen. Weitere Entlassungen sind möglich. Auch hinter dem Europageschäft stehen Fragenzeichen, munkelt das WSJ.


Digitale Praxis:

Facebook: Auf der Seite "Facebook für Unternehmen" können sich Händler die Aufzeichnung eines weihnachtlichen Webinars anschauen, dort erklären Facebooks Marketing-Experten, wie Unternehmen das Potenzial von Weihnachten auf Facebook für sich nutzen können.


Digitale Trends & Fakten:



Fab: Platzt die Fab-Blase? Das Designkaufhaus wird seine ehrgeizigen Umsatzziele wohl nicht erreichen. Weitere Entlassungen sind möglich. Auch hinter dem Europageschäft stehen Fragenzeichen, munkelt das WSJ.


Grafik des Tages: So eine der Chart-gewaltigen Präsentationen durch die man sich zwanghaft durchklicken muss. Nicht nur für Numbercruncher. Business Insider über "The Future of Digital". Drunter tun die es nicht.


Lesetipp des Tages: Sollte man kennen: "SoLoMo - Always-on im Handel - die soziale, lokale und mobile Zukunft des Shopping" In dem Buch werden die Location Based Services (LBS) besonders gewichtet und mit einer empirischen Studie in Hinblick auf Nutzung sowie Potenzial am Beispiel von kaufDA erforscht. Das Werk kommt von etailment-Gastautor Gerrit Heinemann.

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Liefern oder abholen? Vom Ärger um die "letzte Meile" und wie man als Online-Käufer trotzdem bequem an seine Pakete kommt



In einer früheren Version wurde Reuter als Badhersteller bezeichnet. Das ist natürlich Quatsch.

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