Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Es sind ja unterschiedliche Motive, die bei einem Unternehmen Begehrlichkeiten in Richtung einer anderen Firma wecken. Manchmal ist es der Wunsch, unabhängiger vom bisherigen Geschäftsmodell zu werden. So wie im Falle von Microsoft, das ja im Rahmen der größten Firmenübernahme seiner Geschichte das Business-Netzwerk LinkedIn übernimmt. Manchmal steckt auch der Wunsch dahinter, sich Kompetenzen einzukaufen, die man noch nicht besitzt. Am Ende steht dann aber immer die Aufgabe, die Neuerwerbung in die eigene Struktur und Organisation zu integrieren. Und das sieht ein Medienbericht im Falle von Bringmeister zumindest kritisch.

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Speed4Trade integriert Hitmeister:

Der Lösungsanbieter Speed4Trade bietet seinen Kunden ab sofort die Möglichkeit, auch den Hitmeister-Marktplatz zu bedienen. Die E-Commerce-Software emMida von Speed4Trade agiert als Middleware zwischen verschiedenen Backend-System beim Händler auf der einen Seite und Marktplätzen und Shops auf der anderen. Hitmeister zählt zu den größten deutschen Online-Shopping-Portalen. Der Marktplatz verzeichnet rund 2,5 Millionen Besucher monatlich und 5.500 Händler. Händler, die emMida einsetzen und bei Hitmeister bis zum 30.06.2016 als Versandpartner starten, zahlen drei Monate keine Marktplatz-Grundgebühr. Sobald Hitmeister als Marktplatz in emMida ausgewählt ist, synchronisiert das Programm die Artikel anhand der EAN-Nummer mit dem Hitmeister-Produktkatalog.


Tut Edeka sich mit Bringmeister keinen Gefallen?:

Die Online-Kompetenz von Tengelmann ist wohl einer der Hauptgründe für die Übernahme von Bringmeister durch Edeka gewesen. Nun stellt sich aber die Frage, wie es mit dem Dienst weitergehen soll. Und das sieht die Zeitschrift Capital kritisch. Wie Branchenkenner gegenüber dem Magazin äußerten, passe Bringmeister nicht in das Edeka-System. So gibt es eben kein Zentrallager. Mit seinen Regionalgesellschaften ist Edeka eben dezentral organisiert. Professor Gerrit Heinemann, in der Branche wahrlich kein Unbekannter, nannte Bringmeister sogar einen "Fremdkörper" im Edeka-Reich.

epages bietet Bezahlen mit Amazon:

Wie das Unternehmen per E-Mail mitgeteilt hat, bietet epages, Hersteller der gleichnamigen Shopsoftware, seinen Kunden ab sofort die Bezahlmethode "Bezahlen mit Amazon" an. Kunden, die bereits ein Amazon-Konto besitzen, können so, ganz ohne die Eingabe weiterer Informationen, einkaufen und sich Waren liefern lassen. Der Bestellprozess erfolgt dabei komplett im epages-Shop. Das Abrechnungsmodell seitens Amazon ist für Händler rein transaktionsbasiert und beinhaltet keine monatlichen Kosten oder Vorauszahlungen. Die neue Funktion ist
bei den ersten großen epages-Vertriebspartnern wie STRATO und 1&1 ab sofort verfügbar.

Outfittery setzt auf Marco Reus:

Und jetzt zum Sport. Zumindest indirekt. Outfittery nimmt ab dem 17. Juni das Label "purSuit" in das Sortiment auf. Die Kunden werden also zukünftig T-Shirt, Caps und Pullover der Marke in ihren Boxen finden. Das wäre in einigen Wochen eher keine Meldung geworden. Aber da derzeit ja gerade die Europameisterschaft stattfindet, der Kurator gute Laune hat und es sich um das Label von Marco Reus handelt, lesen Sie diese Neuigkeit, die per E-Mail in der Reaktion eintraf.


BonPrix mit neuer Geschäftsführung:

Da der CEO von Bonprix Dr. Marcus Ackermann zum 1.1. 2017 in den Vorstand der Otto Group berufen wurde, muss die Geschäftsführung des Modeunternehmens umgebaut werden. Markus Fuchshofen von Bonprix und Dr. Richard Gottwald von OTTO führen künftig das Unternehmen gemeinsam mit den aktuellen Geschäftsführern Rien Jansen und Dr. Kai Heck. Fuchshofen übernimmt das neue Amt zum 1. Juli 2016 und ist verantwortlich für E-Commerce Marketing, Medienproduktion, Vertrieb Deutschland sowie den Bereich Marke und Werbung. Er gehört dem Unternehmen seit 1994 an. Zum 1. Oktober 2016 wird Dr. Richard Gottwald die Geschäftsführung von Bonprix komplettieren. Er ist seit 1989 bei der Otto Group und wird für die Auslandsaktivitäten von Bonprix zuständig sein. Zusätzlich ist er verantwortlich für Personal sowie die Unternehmenskommunikation. Das teilte das Unternehmen per E-Mail mit.



INTERNATIONAL


Samsung Pay in Spanien verfügbar:

Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, ist Samsung Pay erfolgreich in Europa gestartet. Gleich drei spanische Banken bieten den Kunden jetzt das neue Verfahren aktiv an. Und der Handelskonzern El Corte Inglés will seine Loyalty-App ebenfalls damit bestücken. Die ersten aktiven Banken sind die Sparkasse Caixabank, Banco Sabadell und Abanca. Einen Start in Großbritannien hat Samsung bereits angekündigt.

Marley Spoon arbeitet mit Amerikas bester Hausfrau zusammen:

Wie Techcrunch berichtet, hat sich Kochboxen-Versender Marley Spoon die Dienste der amerikanischen Ikone Martha Stewart gesichert. Sie wird gern auch als Amerikas beste Hausfrau bezeichnet und ist den Amerikanern seit Generationen aus dem Fernsehen bekannt. Gemeinsam mit Marley Spoon wird es jetzt spezielle Rezepte zum Nachkochen geben. Natürlich in der Box mit den passenden Lebensmitteln.


Staples mit taggleicher Lieferung in 8 Städten:

Staples hat in den USA an drei Standorten die taggleiche Lieferung gestartet, fünf weitere werden in Kürze folgen. Das berichtet Multichannelmerchant. In Boston, Dallas und Manhattan können die Kunden für eine Liefergebühr von knapp 15 Dollar ihre Bestellung noch am selben Tag in Händen halten. In Kürze werden dies auch die Käufer in Chicago, Houston, Los Angeles, San Francisco und Seattle tun können.



TRENDS & FAKTEN

 


Grafik des Tages:
Nach einer aktuellen Umfrage unter US-Kunden liegt Android-Pay bei den mobilen Bezahlverfahren vorn. Interessant auch, dass Apps der Händler noch vor Apple Pay rangieren.

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