Zukunftsstudie von Daimler: Bald im Online-Shop?
Zukunftsstudie von Daimler: Bald im Online-Shop?
Daimler: Die Marke mit dem Stern fährt BMW im Web voll in die Parade. Während die Münchner sich von den Händlern offenbar den Schneid für Online abkaufen lassen (siehe nachfolgende Meldung), könnte Daimler dem Konkurrenten bald die Rücklichter zeigen. Der Autobauer will eigene Online-Shops starten. Das kündigte Vertriebsvorstand Joachim Schmidt bei einem Presseevent in Stuttgart an. Erste Autos der Kompaktklasse sollen noch in diesem Jahr im Web verkauft werden. Damit fällt wohl nun eines der letzten Tabus: Autoverkauf im Web durch die Hersteller. Der Markt lockt.  Auch angesichts der Stagnation im Handel. Anders gesagt. Der Leidensdruck steigt. Daimler will zudem die Markenpräsenz in den Innenstädten steigern, auch mit Pop-up-Stores. Da tickt jemand Multichannel. Mit Smart hat Daimler in China ja schon den Vertrieb im Web gewagt

Jetzt lesen: BMW begnügt sich mit einem Kleinwagen im Web und in Mallorca eröffnet ein Twitter-Hotel.

Amazon: 5 Euro, das zahlt Amazon für die digitale Seele des Kunden. Mehr gibt es nicht dafür, wenn ich mein Amazon-Konto mit meinem Facebook-Profil verbinde. Die 5 Euro auch nur beim Mindesteinkauf von 25 Euro. Kein Wort über bessere Empfehlungen, bessere Werbung. Nix. Dabei lernt Amazon aus der Verknüpfung der Daten eune Menge. Nicht mal weiter Aufklärung zum Datzenschutz findet man so aif die Schnelle. via

 

Zitat des Tages: "In den Köpfen der Menschen sind der Online- und der stationäre Handel oft durch eine dicke Mauer getrennt." Simone Dalbert von der Buchhandlung Schöningh in Würzburg ist seit Jahren im Web, erlebt aber immer noch, das Kunden nichts vom Online-Shop wissen. Schönes Interview im wunderbaren Blog SteglitzMind.



BMW: Vollbremsung: Hieß es zunächst, BMW wolle in großem Stil in den Online-Verkauf mit Autos einsteigen, schaltet der Autobauer nun ein paar Gänge zurück. Nur den i3, das Elektroauto, soll es im Web geben, beschwichtigte ein Sprecher gegenüber Internet World. Die klassischen Händler waren angesichts der E-Commerce Pläne auf 180. Die brauchen nun wohl erst einmal eine Beruhigungspille. Dabei führt auch für BMW am Web kein Weg vorbei, wenn die Marke nicht hinterher fahren will.

 

Adwords:  Mit den sogenannten"Erweiterten Kampagnen" ("Enhanced Campaigns") führt Google ein neues System verbindlich für alle Adwords-Kunden ein. Durch die Umstellung müssen Kampagnen für verschiedene Endgeräte nicht mehr getrennt angelegt werden. Mitmnachen muss da jeder. Die Umstellung erfolgt automatisch. Die Folge: Wurden Kampagnen vom Kunden bislang für Desktops oder mobile Geräten eingerichtet, wird nun alles zusammen ausgeliefert. Also nachsehen. Denn auch die Klickpreise ändern sich. Google erklärt, worauf man achten muss.



Media-Saturn: Ab sofort können Kunden in den Online-Shops von Media Markt und Saturn giropay als Online-Zahlungsmöglichkeit nutzen. Vielfältige Zahlungsmöglichkeiten gelten als wichtiger Hebel gegen Kaufabrüche.



Digitale Welt:



Wal-Mart: Der US-Handelsriese ist in Sachen Multichannel und digitaler Offfensive extrem umtriebig.  Facebook-Seiten für lokale Stores, Preis-Aktionen für Fans, Paketstationen für Online-Besteller, Self-Scannig der Ware, App mit In-Store-Modus zum Shoppen und Navi durch den den Laden, Homepage-Relaunch, eigene Super-Netzwerk-Plattformen, Augmented Reality,  und und und. Das Ziel, eine bruchlose Einkaufserfahrung schaffen. Das ist auch Thema in einem Video bei Fortune, in der Pressechefin Karenann Terrell und E-Commerce-Boss Neil Ashe die E-Commerce-Strategie erklären. Teile der Strategie hat etailment bereits Ende 2012 vorgestellt.



Melia: Abschalten im Urlaub? Vorbei. In Mallorca hat die Hotelkette Melia das erste Twitter-Hotel eröffnet. Geboten wird allerlei Brimborium und digitale Animation. Robinson-Club für Nerds - quasi. Kress



Royal Baby: Falls Sie standesgemäß shoppen wollen. Das People-Magazin hat einige Adressen aufgetan, die auch die junge Mutter Kate noch kurz vor der Geburt aufgesucht haben soll. Links zu Webshops gibt es auch.


Digitales Wissen:


Internationalisierung: Do you speak english? 14 Prozent der US-Online-Shopper kaufen auch auf deutschen Websites ein. Da lohnt sich das büffeln: Sie gaben hier bislang 1,3 Milliarden Euro aus, sagt eine Studie von PayPal und Nielsen. Mehr zur Studie über die digitale Gewürzstraße im WSJ.



Internationalisierung II: Das Eurobarometer der Europäischen Kommission veröffentlichte zwei neue Erhebungen über die Wahrnehmung der Verbraucher und Unternehmen beim grenzüberschreitenden Handel. Die Umfragen wurden im September 2012 durchgeführt. Die Veröffentlichungen stammen aus dem Juni 2013. Europa braucht immer etwas länger. Der bvh hat die wichtigsten Zahlen zusammengestellt.



Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: Beinahe ein Drittel der befragten Händler sehen laut einer bvh-Studie E-Mail-Werbung als den effizientesten Kanal mit hoher Response und eine hohen Wiederkäuferrate. Dicht gefolgt davon werden die Suchwortanzeigen mit 28 % und Rabattgutscheine / Coupons mit 25 % genannt. etailment


Grafik des Tages: How to optimize registration forms?


Lesetipp des Tages: Twitter Can Tell Whether Your Community Is Happy or Not

 

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