Amazon: Legt das Bundeskartellamt Amazon nun Daumenschrauben wegen Behinderung des Wettbewerbs an? Derzeit laufen jedenfalls Gespräche, um den Internet-Händler zur Änderung seiner Geschäftsbedingungen zu bewegen. Das Kartellamt ermittelt seit langem gegen Amazon, das seinen Händler bislang vorgeschrieben hat, dass der Gesamtpreis jedes Artikels, den sie bei Amazon verkaufen, nicht höher sein darf als anderorts. „Es läuft ein Verfahren, und wir sind mit Amazon im Gespräch, um die Wettbewerbsbehinderung zu beseitigen“, sagte der Präsident der Behörde, Andreas Mundt, der Süddeutschen Zeitung. Zur Not wolle man auch ein "glasklare Verfügung erlassen". Amazon hatte die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Amazon Marketplace für einen Teil der Händler bereits geändert. Auch in einem anderen Fall steht Amazon mit im Fokus. Derzeit wird vom Kartellamt noch geprüft, in wie weit es Markenhersteller ihren Händlern verbieten können, ihre Produkte über Drittplattformen wie Ebay oder Amazon zu vertreiben. Einen entsprechenden Boykott hatten unter anderem Adidas, Mammut, Deuter und Lowa angemahnt.

Jetzt lesen: Zalando - schwarze Null und mosernde Mitarbeiter, Post testet Paketkästen vor der Haustür.


Zalando:
Beschäftigte des Online-Modehändlers Zalando haben die Arbeitsbedingungen im Logistikzentrum in Erfurt kritisiert. Das Arbeitstempo werde genauestens protokolliert und es sei verboten sich zu setzen, berichtet der Spiegel in seiner heutigen Ausgabe. Eine ZDF-Doku hatte im Sommer 2012 ähnliche Vorwürfe erhoben. Zalando hatte nach einer Welle der Empörung Verbesserungen angekündigt.

 

Zitat des Tages: „Man spürt, dass Media-Saturn wirklich Gas gibt. Das Unternehmen hat aufgrund seiner Größe die besten Einkaufskonditionen und bringt diese nun auch wirklich auf die Straße." Cyberport-Gründer Olaf Siegel lobt gegenüber Channelpartner den Mitbewerber und erwartet selbst eher ein moderates Wachstum, nachdem der Elektronik-Versender aus dem Hause Burda im Vorjahr einen 48 Prozent-Sprung auf 538,3 Millionen Euro hinlegte.

Zalando: Laut Spiegel-Bericht will Zalando in diesem Geschäftsjahr eine schwarze Null schreiben und einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro erreichen. 2014 soll dann ein Plus in der Bilanz stehen.


Deutsche Post / DHL: Der Logistkonzern macht nun ernst mit seinen Plänen für Paketkästen vor der Haustür. In Ingolstadt testet die Deutsche Post Paketkästen, die sich die Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäuser einrichten können. Die Kosten liegen je nach Größe zwischen 99 und 179 Euro. Nach einem Erfolg des Pilotprojektes könnte der private Paketkasten bundesweit eingeführt werden. Donaukurier FAZ

 

Qype: Nach der Übernahme der Bewertungsplattform Qype durch das US-Pendant Yelp verschwindet die deutsche Marke  Ende Oktober aus der digitalen Welt. Qype wird zu Yelp. Auf der Website, auf der sich gerade ein grottenschlecht hineinprogrammierter Ikea-Spot nicht wegklicken lässt, heißt es, dass nur Fotos und Beiträge überführt werden. Andere Qype-Inhalte wie Check-Ins, Listen/Guides und Beiträge von virtuellen Orten werden nicht überführt.



Allyouneed:
Der zur Deutschen Post DHL gehörende Online-Supermarkt Allyouneed.com geht mit der Feierabendzustellung per DHL-Kurier in immer mehr Ballungsgebiete. Neu dabei ist jetzt München: auch hier können Kunden ihre Lieferung jetzt wahlweise, neben der Standardzustellung tagsüber, in zwei Abendzeitfenstern zwischen 18-20 oder 20-22 Uhr erhalten. Bis Ende 2014 soll in den meisten Ballungsgebieten zusätzlich ein Zeitfenster am Abend bereit stehen. Derzeit ist der Abend-Service unter anderem in Köln, im gesamten Ruhrgebiet und Berlin verfügbar.


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Billpay: Die Wonga Group, ein Online-Finanzdienstleister mit Sitz in London, hat die deutsche Internetbezahl- und Finanzierungsplattform BillPay übernommen. BillPay hat rund zwei Millionen Endkunden und arbeitet mit über 3.500 Online-Händlern zusammen, darunter Street One, Runnerspoint, Fahrrad.de, DriveNow und Home24. Sie ahnen es vermutlich schon: Zu den Gesellschaftern von Billpay gehören unter anderem Rocket Internet, Holtzbrinck und AB Kinnevik. Billpay-Gründer und Geschäftsführer Nelson Holzner bleibt an Bord.


Gourmondo: Online-Lebensmittelhändler Gourmondo hat nun auch eine Bio-Abteilung, auf die auf der Startseite freudig hingeweisen wird. Biomondo hat einen eigenen Web-Auftritt, erlaubt aber einen gemeinsamen Warenkorb beider Linien.

Digitale Welt:


Wal-Mart: Bei seiner weiteren Expansion will sich der US-Handelsriese auf kleinere Nachbarschaftsmärkte und E-Commerce konzentrieren. Das passe besser zur Omnichannel-Strategie, heißt es bei Brandchannel.


Place des Tendances: Die französische Warenhaus-Holding Printemps SAS will die Beteiligung am Fashion-E-Shop Place des Tendances von einer Teleshopping-Tochter der Mediengruppe TF1 übernehmen. Sie hält 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent will Le Printemps von den Gründern des Online-Shops Christiane Feuchot und Bertrand Rochebillard übernehmen. Place des Tendances gehört laut Textil Wirtschaft zu den erfolgreichen Internet-Start-ups in Frankreich.


Digitale Praxis:


Youtube: Eine Schritt-für-Schritt Anleitung für Unternehmen, um guten YouTube-Content zu erstellen. SimplyBusiness



Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: Eine Rücksendequote unter 10 Prozent nennt Home24-Mitgründer Philipp Kreibohm in Der Handel. Gut, dass es so lästig ist, Schrankwände zur Post zu bringen. 


Grafik des Tages: Eine Art Social-Media-Landkarte, die eher eine Tabelle ist. Futurebiz


Lesetipp des Tages: Die FAZ gibt einen Überblick über das immer größere Angebot der Mobile Payment-Anbieter die das Smartphone zum Kassenterminal machen

 

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