Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Uff, ich hätte es nicht tun sollen. Das gestrige Jammern über das Wetter. Denn war der Norden bisher von den Unwettern verschont, gab es gestern Abend in unmittelbarer Nähe sogar einen (kleinen) Tornado. Der hatte aber dennoch ausreichend Kraft, um eine Schneise von umgestürzten Bäumen zu hinterlassen. Und der Starkregen, der eine Stunde anhielt, spülte die Ergebnisse einiger Stunden Gartenarbeit der vergangenen Wochen fort. Wird mich mein Weg am Wochenende wohl wieder in den nächsten Baumarkt führen müssen. Denn solange bis Manomano seinen Online-Shop eröffnet, werde ich nicht warten können. 

Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Metro testet Roboter:

Vor gerade einmal sechs Wochen haben wir an dieser Stelle bereits einmal über das Thema Roboter in der Logistik berichtet (Roboter setzen in Zukunft die Standards in der Logistik) und schon wird es Realität. Wie der Handel berichtet, probiert Metro auf dem Gelände der Düsseldorfer Zentrale einen Roboter des Entwicklers Starship aus. Marktstart für seine Roboter sieht das Unternehmen im kommenden Jahr. Geht es nach den Plänen der Entwickler, wird ein Mensch bis zu 100 Lieferroboter steuern. Zwei bis drei Einkaufstüten von bis zu 15 Kilogramm kann das Gerät bis zu 5 Kilometern weit transportieren.


Dynamic Pricing auf dem Vormarsch:

Rund 40 Prozent der Online- und Versandhändler in Deutschland nutzen bereits das Instrument der "dynamischen Preisgestaltung". Das meldet der Handel und beruft sich dabei auf eine Studie des Branchenverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und der Creditreform Boniversum. Jedes fünfte Unternehmen plane inzwischen die Einführung dieses Instruments in den kommenden zwölf Monaten.
 

Amazon macht Marktplatzteilnehmer zu Großhändlern:

Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, hat Amazon in seinen Vereinbarungen mit Drittanbietern eine Klausel eingeführt, um Lagerbestände von Marktplatzanbietern direkt zu kaufen. Damit einher geht eine Funktion, die auch im Seller-Portal vorbelegt ist, nämlich Amazon den Kauf des Lagerbestandes zu genehmigen. Auf diese Weise kann Amazon die Ware zum Endkundenpreis erwerben, um sie dann selbst zu verkaufen. Damit sichert sich der E-Commerce-Riese etwa Produkte, die er von der Industrie nicht direkt erhält. Der Marktplatzteilnehmer wird damit zum Großhändler, was ihn wiederum in juristische Erklärungsnöte gegenüber seinen Lieferanten bringen könnte.

Manomano kommt nach Deutschland:

Die Lebensmittelzeitung greift einen Medienbericht auf, wonach das französische Baumarkt-Startup Manomano im Oktober auch eine deutschsprachige Plattform starten will. Manomano positioniert sich als Online-Marktplatz für Heimwerkerbedarf, Gartenprodukte und Dienstleistungen. Laut dem Bericht habe Manomano für sein neues Angebot mit über 30 deutschen Händlern ein Partnerschaftsabkommen abgeschlossen. Außer in Frankreich ist das Unternehmen auch in Spanien, Italien und Großbritannien aktiv.



Butlers läutet in seinem Katalog den Sommer ein:

Möbelkultur hat einen Blick in den neuen Katalog von Butlers geworfen. Mit 132 Seiten prall gefüllt und in einem größeren Format soll dieser nun deutlich wertiger sein. Klangvolle Titel der Produktgeschichten sollen Online-Shopper bewegen, doch mal wieder bei Butlers vorbei zu schauen.

 


INTERNATIONAL


Staples neue App navigiert den Kunden durch den Laden:

In seiner App erhöht Staples den Komfort für den Kunden und unternimmt einen weiteren Schritt, um die Lücke zwischen Online- und Offlinehandel zu schließen. Denn der Kunde kann sich jetzt gezielt zu Produkten innerhalb eines Stores navigieren lassen. Die Kunden können sich auch bereits vor dem Besuch eines Ladens eine interne Route planen, um den Einkauf möglichst effizient zu erledigen. Den Routenplaner gibt es für 83 Stores in Massachusetts, New York, New Jersey und Seattle, wie Mobilecommercedaily berichtet.

Amazon liefert Speisen binnen einer Stunde in Miami und Atlanta:

Prime Kunden, die in Miami oder Atlanta leben, können sich ab jetzt Speisen und Getränke von ausgewählten Restaurants binnen einer Stunde von Amazon liefern lassen. Und das ohne zusätzliche Kosten. Amazon verspricht, dass die Kunden den gleichen Preis bezahlen, der ihnen auch im Restaurant berechnet worden wäre. Das teilte das Unternehmen der Presse mit. 


98 von 100 Kosmetik-Brands in den USA engagieren sich auf WeChat:

Wie Internetretailer berichtet, engagieren sich Kosmetik-Brands derzeit stark auf dem chinesischen mobilen sozialen Netzwerk WeChat, das Ende 2015 fast 700 Millionen Nutzer zählte. Fast alle Branchengrößen des amerikanischen Kosmetikmarktes sind auch auf WeChat vertreten, um hier Konsumenten anzusprechen. Die Firmen bieten auf dem Netzwerk ganz unterschiedliche Dienste an. Die Hälfte von ihnen setzt aber zumindest Links zu Stores oder Online-Shops.


TRENDS & FAKTEN

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Der Weinhandel im Web - ein kleiner Rundgang




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