Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Das sind mal zwei wirklich schwergewichtige Meldungen. Auf der einen Seite will Salesforce das Unternehmen Demandware für 2,8 Milliarden Dollar kaufen. Ein tolle Bestätigung für Stephan Schambach, der für kurze Zeit mein Chef war und mit Intershop - die Veteranen werden sich noch dran erinnern - die erste umfassende E-Commerce-Suite entwickelte und auf den Markt brachte und auch die Idee zu Demandware hatte. Auf der anderen Seite möchte Softbank Anteile an Alibaba im Wert von wenigstens 7,9 Milliarden Dollar abstoßen. Da kann einem schon schwindlig bei diesen Zahlen werden, oder?

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Lesara geht ins Fernsehen:

Nun kommt Lesara auch ins Fernsehen, wie das Unternehmen per E-Mail mitgeteilt hat. Nein, nicht als Fenster auf einem Shopping-Kanal, sondern mit einem Werbespot, der auf sieben deutschen Sendern startet: RTL II, Viva, Comedy C, DMAX, TLC, Deluxe M. und Servus TV (Deutschland). Damit wollen die Berliner die Aufmerksamkeit für den Onlineshop in ihrer Zielgruppe weiter steigern. „Zusätzlich erhoffen wir uns aber auch ganz klar eine nachhaltige Absatzsteigerung“, sagt Roman Kirsch, Gründer und CEO von Lesara.


Paypal mit Ratenzahlung:

Ab sofort bietet Paypal Online-Händern auch die Option Ratenzahlung zu akzeptieren. Bei "Ratenzahlung Powered by PayPal" stellen die Käufer den Antrag auf Ratenzahlung direkt aus dem Online-Shop heraus. Das funktioniert auch ohne ein PayPal-Konto. Der Antragsprozess umfasst auch die Bonitätsprüfung in Echtzeit. Hierfür reichen minimale Angaben. Sogar an vorzeitige Rückführung und Sondertilgungen hat Paypal bei diesem Angebot gedacht. Der Händler erhält bei Ratenzahlung den gesamten Kaufbetrag abzüglich der anfallenden Gebühren. Paypal übernimmt für sie zudem den kompletten Zahlungseinzug und das Risikomanagement. Das teilte Paypal per E-Mail mit.

Aldi Süd startet Bewertungsportal:

Wie unter anderem die "Welt" meldet, hat Aldi Süd für seine Kunden ein Bewertungsportal eröffnet. Dort haben die Verbraucher die Gelegenheit ihren Einkauf bei Aldi zu bewerten. Abgefragt werden die üblichen Parameter wie die Gesamtzufriedenheit, die Freundlichkeit des Personals, die Sauberkeit der Filiale und auch die Warenpräsentation. Zugang zum Onlinefragebogen gibt es über einen Code auf dem Kassenzettel. Damit sind also auch Rückschlüsse auf einzelne Filialen möglich. Mal sehen, wann Aldi  Nord nachzieht und auch die Online-Einkäufe stärker einer Analyse unterzogen werden.

Die beliebtesten Shops Österreichs stehen fest:

Eine gemeinsame Studie von ECC Köln, dem Handelsverband Österreich, der Österreichischen Post und Google Austria analysiert zum vierten Mal die Online-Shops in Österreich. In diesem Jahr schaffen es erstmals ausschließlich Multi-Channel-Händler in die Top 10 der besten Online-Shops Österreichs. Dabei kann sich Esprit im zweiten Jahr in Folge den ersten Platz sichern. Der Shop erreicht als einziger einen Wert von über 80 Punkten im Online-Shop-Index. Basis für die Studie sind 3.526 Zufriedenheitsbewertungen von insgesamt 1.778 Online-Shoppern bzw. Kunden zu 43 Online-Shops. Einzelheiten und das Ranking sind hier zu finden.



21sportsgroup erweitert Management:

Ab sofort kümmert sich Henner Schwarz (39) als neuer Geschäftsführer um die Finanzen und Personalthemen bei der 21sportsgroup, die damit ihr Management-Team erweitert. Das teilt das Unternehmen der Presse mit. Als neuer Chief Financial Officer (CFO) ergänzt er das bestehende Management-Team bei der Händlergruppe, dem bislang nur die beiden Geschäftsführer Jörg Mayer (42) und Michael Burk (ebenfalls 42) angehörten. Schwarz ist dem Multichannel-Händler bereits längere Zeit verbunden, denn seit 2011 ist er Geschäftsführer bei Planet Sports, der seit dem vergangenen Jahr zur Händlergruppe gehört. Für Planet Sports bleibt Schwarz auch weiterhin als Geschäftsführer verantwortlich. Zur Pressemitteilung.


Tupperware will über Studios vertreiben:

Es gibt Dinge, die sind einfach eine Nachricht wert. Dazu gehört, dass Tupperware zusätzlich zu seinem privaten Partyvertrieb auch in eigenen Studios verkaufen will. In Deutschland sollen laut eines Zeitungsberichts 500 Studios öffnen. Dies berichtet die Lebensmittelzeitung. Die Studios werden demnach von selbstständigen Managern betrieben. Bei diesem Schritt kann Tupperware auf Erfahrungen aus China zurückgreifen. Dort wurden bereits mehr als 5000 Studios eingerichtet.

Otto will Modelabels kaufen:

Wie die TextilWirtschaft berichtet, gibt es trotz des Aus von "House of Brands" Pläne, ein eigenes Marken-Portfolio aufzubauen. In einem Interview kündigt der Konzernchef Hans-Otto Schrader an, dass das Unternehmen wieder Modelabels kaufen wolle. Denn mehr denn je werden starke Marken benötigt, da die Kunden im Online-Geschäft gerade danach suchten. Deswegen sehe sich Otto aktuell im Markt nach passenden Labels um.

Zalando mit Outlet-Start zufrieden:

Nach Berlin und Frankfurt hat Zalando am vergangenen Wochenende in Köln sein drittes deutsches Outlet eröffnet. Mit der Resonanz sei das Unternehmen sehr zufrieden, wie das Unternehmen der TextilWirtschaft verriet. Im Outlet werden vor allem Ware der Vorsaison, aber auch Retouren sowie Produkte aus aktuellen Kollektionen mit kleinen Mängeln angeboten. Auf mehr als 1000 Quadratmetern können die Kunden in Köln auf 20.000 Produkte zugreifen.

INTERNATIONAL


Salesforce kauft Demandware:

Der CRM-Gigant Salesforce hat die E-Commerce-Software Demandware gekauft. Zu einem stolzen Preis, der sich Gerüchten nach aus einem Bieterduell ergeben hat. 2,8 Milliarden US-Dollar sind für die Ergänzung des Produktportfolios von Salesforce zu bezahlen. Damit entsteht auch eine neue Business-Unit: die Salesforce Commerce Cloud. Die Transaktion soll bis Ende Juli abgeschlossen sein, wie u.a. die WSJ meldet. Mit dem Handel kann Salesforce seinen Kunden nun auch einen Baustein für den E-Commerce anbieten. Und natürlich ergeben sich auch Optionen, den bisherigen Kunden von Demandware, in die Salesforce-Welt zu übernehmen.



Softbank stößt Alibaba-Anteile ab:

Um seine Verbindlichkeiten aus der Übernahme von Sprint, einem US-Mobilfunkanbieter, zu reduzieren, will die Softbank Corporation einen Teil ihrer Anteile an Alibaba verkaufen. Das japanische Unternehmen hält derzeit über 32% der Aktien am chinesischen E-Commerce-Riesen. Wenigstens 7,9 Milliarden Dollar will Softbank abstoßen, danach aber immer noch rund 28% der Aktien besitzen. Das berichtet WSJ.


BMW investiert in Pendler App:

BMW i Ventures hat eine Investition in das kalifornische Unternehmen Scoop Technologies angekündigt. Das Startup bietet eine Smartphone-App an, über die Pendler Fahrgemeinschaften bilden können. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt.Das Prinzip hinter Scoop: Die Smartphone-App vernetzt automatisch Personen, die in derselben Nachbarschaft wohnen und zum gleichen Ort der Arbeit pendeln müssen. Das berichtet Car-It.



TRENDS & FAKTEN

 


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