Spreadshirt: Eine Zahl, als habe es Spreadshirt vorher mobil fast gar nicht gegeben: 2013 registrierte Spreadshirt fünfmal mehr Bestellungen über mobile Endgeräte als Ende 2012. Die Zahl der Zugriffe über mobile Endgeräte stieg um 300 Prozent. Wachstumsstark waren insbesondere die Tablets. Die Plattform registrierte dreimal mehr Besuche über Tablets und doppelt so viele über Smartphone als noch im selben Zeitraum im Vorjahr. Hauptgrund: Der Launch des touch-optimierten "T-Shirt Designers" im Mai 2013. Nun soll die gesamte Plattform für die mobile Nutzung optimiert werden. Das Vorhaben ist Teil eines 3 Millionen Euro Investments. "Wir rechnen damit, dass innerhalb eines Jahres 25 Prozent unseres Umsatzes mit einem Besuch über ein Tablet oder Smartphone beginnt“, so Philip Rooke, Spreadshirt CEO. Auch eine Studie von PwC registriert einen massiven Anstieg mobiler Kundschaft. Etwa jeder vierte Konsument nutzt inzwischen ein Mobilgerät mindestens einmal im Monat für den Online-Einkauf.

Der touch-optimierte "T-Shirt Designer"
Der touch-optimierte "T-Shirt Designer"


Jetzt lesen: Globetrotter will online mit den Preisen runter, Buch.de erholt sich und ein Super-Bowl-Spot bringt die 80er zurück in den Laden.


Buch.de:
Mit einem Gesamtumsatz-Plus von 14 Prozent auf 34 Millionen Euro im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2013/2014 kann die buch.de internetstores AG erstmal durchatmen. Nach Angaben des Unternehmens waren es unter anderem das dreistellige Wachstum der digitalen Umsätze (E-Books und E-Reader) sowie die Marketingaktionen, die zum erfreulichen Weihnachtsgeschäft beitrugen. Weniger erfreulich: Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag aufgrund der Abschreibungen auf in den Vorjahren getätigte Investitionen bei 293.000 Euro und damit unter Vorjahr (561.000 Euro). Und: Der Umsatz im Weihnachtsgeschäft 2013 liegt weiterhin unter dem Niveau von 2011 (36,3 Millionen Euro). Im Gesamtjahr rechnet Buch.de unverändert mit einem Umsatzplus von 5 bis 15 Prozent und einem Konzernergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 0,2 bis 0,7 Millionen Euro.

 

Tweet des Tages:


Rewe: Das kostpflichtige Premium-Angebot von Xing bietet so mancherlei Shopping-Vergünstigungen. Jetzt bekommen derlei Kunden des Business-Netzwerks ihre Bestellungen bei Rewe-Online per Xing-Gutschein auch ohne Lieferkosten zugestellt. Xing


Rewe II: Hierzulande schaut sich die Rewe an, was Yapital als Mobile Payment-Lösung taugt. In Österreich erprobt die Handelskette in den Rewe-eigenen Merkur-Märkten dagegen die Bezahl-App VeroPay (Secure Payment Technologies). Auch die Rewe-Tochter Billa ist für Tests im Gespräch. Bei Veropay erfolgt die Zahlung über das eigene Girokonto des Kunden. Das kann also für Yapital noch spannend werden. Rewe hat schon so manche hübsche Idee der Töchter importiert.


Globetrotter:
Über 100 Stellen auf der Streichliste (vor allem in der Logistik) und auch das Online-Geschäft bricht ein. Der Anteil des E-Commerce am Gesamtumsatz ist von zuletzt 40 Prozent auf ein Drittel gesunken. Die Gründe für den Einstieg des schwedischen Outdoor-Unternehmen Fenix bei Globetrotter über eine 20-Prozent-Beteiligung gewinnen damit an Kontur. Globetrotter braucht einen Partner, um im Wettbewerb gegen Zalando, Amazon, aber auch kleinere Online-Spezialisten wie Bergfreunde zu bestehen. Die greifen nämlich mit drastischen Preisattacken an. Globetrotter denkt nun darüber nach, die Produkte online dauerhaft günstiger anzubieten als im Laden.  TextilWirtschaft

 

KATAG: Der Modeeinkaufsverband meldet ein Plus von 0,7 Prozent für 2013. Das ist ein kleiner Erfolg in einem rückläufigen Gesamtmarkt. 909 Millionen Euro setzte die KATAG (370 Partner, über 1400 Ladengeschäfte) demnach 2013 um. Der Handel


Yapital: Das bringt Reichweite, wenn die Modehändler denn dann auch mitmachen. Denn die Crosschannel-Payment-Lösung von Otto kooperiert mit der KATAG. Der Mode-Einkaufsverbund verschafft seinerseits den 370 KATAG-Partnen mit insgesamt über 1400 Ladengeschäften einen vergünstigten Zugang.


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JustFab: Der Onlineshop JustFab mit Hauptsitz in Los Angeles ist bei der neuen Staffel von „Germany‘s next Topmodel“ mit von der Partie. Die Kooperation von JustFab und ProSieben beinhaltet auch Product Placement innerhalb der Show. Hierzulande ist der Shoppingclub JustFab seit Mai 2012 mit Taschen und Schuhen aktiv.


PreisAnalytics:
Neben dem High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital konnte die Datenerhebungs- und Datenanalyse-Software von PreisAnalytics auch den E-Commerce Investor Tengelmann Ventures  in der jüngsten Finanzierungsrunde überzeugen. PreisAnalytics  bietet unter anderem ein Modul, mit dem Marktdaten wie Preise und Produktinformation in Echtzeit erhoben und analysiert werden können.


Digitale Welt:


Apple: Apple hat die Bitcoin-App Blockchain, mit der man das Kryptogeld versenden konnte, aus seinem App-Store verbannt. So richtig begründet wird das von Apple nicht. Das nährt Spekulationen, Apple wolle angesichts eigener Payment-Pläne missliebige Wettbewerber los werden. Business Insider


Yoox:
2013 schaffte Yoox einen Nettoumsatz von 455,6 Millionen Euro. Plus 21,2 Prozent zum Vorjahr. Mit einem Plus von 25,3 Prozent wuchsen die Multilabel-Angebote dabei schneller als die E-Commerce-Angebote einzelner Marken (plus 11,9 Prozent). 40 Prozent des Kundenverkehrs waren mobil. TextilWirtschaft


RadioShack: Die traditionsreiche Geschäftskette für Elektronikprodukte muss in den USA vermutlich 500 seiner rund 4000 Filialen schließen. Das schreibt das Wall Street Journal. Im Super Bowl-Spot (Video) mit etlichen Referenzen an die Pop-Kultur der 80er Jahre warb RadioShack noch mit Selbstironie und nahm den Strukturwandel mit Humor. Da kommentiert ein Mitarbeiter einen Anruf am Tefefon so: “The 80s called. They want their store back.” Läuft vermutlich bei Media-Markt in der Heavy Rotation.


Net-A-porter: Sie sind damit nicht die ersten, aber es ist ansehnlich geworden. Net-A-Porter hat ein eigenes Printheft (Auflage: 400.000) auf dem Markt geworfen. In der Tablet-Version können die Leser die Produkte direkt beim Durchblättern shoppen. "Porter" soll alle zwei Monate erscheinen. Telegraph


Digitale Praxis:

Social Media: Sie kennen Buffer noch nicht? Oder Crowdbooster? Visually stellt 15 Analyse-Tools und Dashboards für den Social-Media-Einsatz vor.


Digitales Wissen:

Mobile Commerce: Etwa jeder vierte Konsument nutzt ein Mobilgerät mindestens einmal im Monat für den Online-Einkauf, 2011 tat dies noch nicht einmal jeder neunte Befragte, wie aus der "Multichannel-Studie" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht. Für die Studie befragte PwC im Sommer 2013 über 1.000 Konsumenten in Deutschland. 44 Prozent der Befragten nutzen ihr Mobilgerät zum Preisvergleich im Laden. Etwa jeder Dritte holt zusätzliche Informationen zu den angebotenen Produkten ein, und knapp jeder Fünfte sucht beim Einkaufsbummel in der Stadt mit dem Smartphone ein bestimmtes Geschäft oder die nächstgelegene Filiale. Mit dem Smartphone bezahlt bislang aber nur eine deutliche Minderheit der Konsumenten: 65 Prozent der Befragten haben noch nie eine Rechnung mit ihrem Handy beglichen. Nur 11 Prozent der Konsumenten würden mit einer Smartphone-App des Händlers im Laden bezahlen wollen, um sich das Anstehen an der Kasse zu ersparen. 37 Prozent der Befragten benutzen ihr Smartphone gar nicht für den Einkauf, weil sie Sicherheitsbedenken haben.


Digitale Trends & Fakten:



Lesetipp des Tages: Brand Eins fragt sich, wie Werbung wieder mehr werden kann als eine Marketing-Tröte.

 

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