Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

Startups: Die Telekom-Drossel macht Deutschland für Startups unattraktiv, mahnt der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS). Der Startup-Verband weist zudem darauf hin, dass Gründer in Deutschland schon heute schlechtere Telekommunikationsangebote vorfinden, als ihre Kollegen in internationalen Startup-Hotspots wie dem Silicon Valley oder Tel Aviv. Für 80% der Startups, die nicht aus der IKT-Branche kommen, sei das Internet von großer Bedeutung für das Geschäftsmodell, so ein Ergebnis des gerade fertiggestellten Deutschen Startup Monitors.

Jetzt lesen: Otto versteckt Collins bereits im Netz, Oliver Samwer auf dem Weg zur nächsten Milliarde.


Collins: Tarek Müller, Geschäftsführer von Antevorte, hinter diesem Firmennamen betreibt Otto derzeit sein Vorzeigeprojekt Collins, hat drüben bei Kassenzone ein Interview gegeben und macht es dabei in Sachen Collins noch mal spannend. Es soll bereits Testseiten im Web unter dem Radar geben.

 

Zitat des Tages: "In Palo Alto und Tel Aviv halten Linienbusse kostenloses WiFi bereit, hierzulande freuen wir uns, wenn bei der Bahnfahrt zwischen Berlin und Hamburg das Telefongespräch nicht abbricht“. Für Florian Nöll, Vorstandssprecher des Bundesverband Deutsche Startups, steht Deutschland in Sachen Web-Entwicklung auf der Standspur. 

 

Oilver Samwer: Es wäre sein persönlicher Sammelrekord, wenn er in diesem Jahr die Milliarde schafft: Internet-Unternehmer Oliver Samwer hat dieses Jahr schon über 650 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das hat Deutsche Startups zusammengerechnet.  Die Millionensummen für Rocket Internet und seine Beteiligungen kamen unter anderem von Access Industries, Blumberg Capital, Cisneros Group, Holtzbrinck Ventures, Kinnevik, Millicom, New Enterprise Associates, Phenomen Ventures, ru-Net, Santo Domingo Group, Sunstone Capital, Tengelmann Ventures und Verlinvest. Die dicksten Batzen gingen mit dreistelligen Millionenbeträgen dabei an Lazada, Lamoda und Zalora. Der Koffer von einst reicht jedenfalls längst nicht mehr.



Rewe: Der Online-Lebensmittel-Lieferdienst von Rewe wächst weiter. Nun liefert der Handelsriese auch in München aus. Es ist die siebte Station nach Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, dem Großraum Frankfurt sowie Homberg/Ohm. Lebensmittel Zeitung

 

Kisura: Die Berliner Online-Stilberatung für Frauen erhält einen hohen sechsstelligen Betrag im Rahmen des Programms zur Förderung von Forschung, Innovation und Technologie von der Investitionsbank Berlin. Das Shopping-Portal Kisura setzt bei der Beratung der Kundinnen auf Stylisten und verarbeitet die Informationen in einer Recommendation-Software auf Basis einer intelligenten Datenbank. Die Technik soll dabei helfen, maßgeschneiderte Empfehlungen in Echtzeit zu liefern. Nach der Beratung und Bestellung werden die Waren unverbindlich nach Hause geliefert und die Kundinnen entscheiden selbst oder mit Hilfe der Berater, was sie behalten möchten. Der Rest wird kostenfrei an Kisura zurück gesendet.



Hitmeister: Das Internet-Kaufhaus Hitmeister zieht eine positive Bilanz des ersten Halbjahrs 2013: Der Umsatz stieg um 75 Prozent. Das Shopping-Portal peilt für 2013 einen Umsatz in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags an. Für 2014 erwartet das Unternehmen ein positives EBITDA und will Gewinn erwirtschaften. Mobile Commerce soll dabei eine immer größere Rolle spielen. Das hierfür notwendige Kapital soll die fünfte Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe liefern, die jetzt abgeschlossen wurde. 


GetGoods: Elektronik-Händler GetGoods plant Filialen. In sechs Großstädten will der Online-Händler 2014 reüssieren und dabei unter anderem auf Click & Collect bauen, meldet Channel Partner. Der Elektronikversender muss für im 1. Quartal 2013 erstmals ein Minus von 6 Prozent hinnehmen. 2012 steigerte das Online-Handelshaus den Konzernumsatz um 27 % auf 402,3 Mio Euro.


Zalando: Zalando wolle um das Zehnfache wachsen. So las sich gestern ein Bericht bei Bloomberg über Zalando und die Pläne des Online-Riesen, seine IT aufzurüsten. Auch etailment zitierte Bloomberg. Doch da wurde wohl vom News-Dienst eine Aussage von CIO Philipp Erler überinterpretiert. Zalando gehe es bei der technischen Aufrüstung allein darum, die Server für außergewöhnliche Kapazitätsspitzen, beispielsweise im Schlussverkauf, fit zu machen, heißt es in Berlin.

 

Social Media: Social Media zahlt sich auch für kleine und mittlere Unternehmen aus. Das sagt eine Studie von MYOB Business Monitor. 28 Prozent der Unternehmen die Social-Media-Promotions einsetzen, spüren Umsatzverbesserungen, meldet PC World.  Handwerker Volker Geyer würde das bestätigen. Im Interview mit etailment sagt er, dass sein Unternehmen mit Web2.0-Marketing derzeit nachweislich zwei Drittel des gesamten Firmenumsatzes generiert und damit in den vergangenen Jahren jeweils 25 bis 30% Firmenwachstum erzielte.

 

Zappos: Zappos hat seine App erneuert und will Kunden nun noch schneller zum passenden Produkt führen und den Einkauf mit weniger Klicks ermöglichen. Zappos nutzt zudem nun die Empfehlungs-Technologie der Mutter Amazon. Die Empfehlungen werden dabei nach mehreren Kategorien gegliedert: Produkte, die andere Kunden des Artikels erworben haben, ähnliche Produkte und Produkte aus dem Umfeld , die sich Nutzer angesehen haben. Mobile Commerce Daily


Delivery Hero: Der russische Investor Phenomen Ventures stützt Delivery Hero, Lieferdienstvermittler von Team Europe, mit 30 Millionen US-Dollar. Pikant: Der Investor hat kürzlich zusammen mit Kinnevik mehr als 20 Millionen US-Dollar in Foodpanda vom Konkurrenten Rocket Internet investiert. Weitere Investoren bei Delivery Hero, das in diesem Jahr den Break Eveb anstrebsind Kite Ventures, ru-Net, Tengelmann Ventures, Holtzbrinck Ventures, Point Nine Capital und Kreos Capital. Deutsche Startups

Groupon: Clevere Lösung oder Notnagel: In den USA lockt Groupon zum Download der App mit Hilfe eines Geschenk-Gutscheins von Target über 10 Dollar.  Bisherige Nutzer der App kommen aber auch in den Genuss des Goodies. Mobile Commerce Daily


Zahl des Tages: E-Marketer sieht den E-Commerce-Umsatz in Deutschland 2016 bei 66 Milliarden Dollar. Für dieses Jahr werden 53 Milliarden prognostiziert. In den Zahlen sind unter anderem auch Reisen und digitale Downloads enthalten. Das erklärt in Teilen den Unterschied zu einer Reihe anderer Prognosen.


Grafik des Tages: Infografik: The Evolution of Shopping


Lesetipp des Tages: Wohin entwickelt sich die Google-Suche? Where No Search Engine Has Gone Before

Beliebtester Beitrag am Vortag: Handwerker Volker Geyer baut auf den “virtuellen Marktplatz der Wohnideen"

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