Tengelmann: Der Handelskonzern startet im Rahmen seiner E-Commerce-Strategie mit Tengelmann Social Ventures einen weiteren Venture-Bereich. Der soll Social Businesses - also profitorientierte Modelle, die soziale Ziele verfolgen - finanzieren und Social Entrepreneurs beraten. Bereits seit 2011 ist Tengelmann an Coffee Circle (fairer Kaffee) beteiligt. Jetzt wird eine Strategie daraus. "Schon bei Coffee Circle empfanden wir die Idee vom sozialen Unternehmertum als innovativ und richtungsweisend. Aufgrund der anhaltend positiven Entwicklung und Resonanz ist die Idee entstanden, diese Aktivitäten weiter auszubauen", sagt Tengelmann-Boss Karl-Erivan Haub. Die zweite Beteiligung der TSV ist nun Kiddify aus Berlin. Die Plattform ermutigt die Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren ihr Wissen, ihre Kreativität und ihr Talent mit anderen Kindern - beispielsweise per Video - zu teilen.

Jetzt lesen: Tim Mälzer kocht für Tengelmann und Asos berät per Video-Chat.


Springlane: TV-Koch Tim Mälzer tritt als Markenbotschafter für den Koch-Shop Springlane an und wird 2014 auch im TV-Spot des Online-Shops auftreten. An dem Shop für Küchenutensilien und Co ist unter anderem Tengelmann beteiligt.  Zusammen mit Holtzbrinck Ventures investierte Tengelmann im Sommer im mittleren einstelligen Millionenbereich. Die Gründer und Geschäftsführer Marius Till Fritzsche und Lars Christian Wilde setzen unter anderem auf reichlich beratenden Content und Promi-Köche mit Tipps und Ideen.

 

Zitat des Tages: "Letztendlich bin ich einfach zu ehrgeizig, um aufzugeben. Die Insolvenz hat mich gelehrt, dass es eben nicht nur ums Geld geht, sondern auch um Werte und um das, was man als Unternehmer aufbaut. Ich denke jetzt: Leicht verdientes Geld ist kein gutes Geld." MyParfum-Gründer Matti Niebelschütz spricht bei Deutsche Startups offen über die Insolvenz, eigene Fehler und den Neustart.

 

Amazon: Noch bis Samstag will Verdi Amazon in Bad Hersfeld und Leipzig bestreiken. Die Folgen bislang? Verdi reklamiert kleinere Unpässlichkeiten als Erfolg. Amazon erzählt dagegen die Geschichte von der Eiche an der sich eine Sau reibt. Also sinngemäß. Als Kunde spüre ich zumindest nichts vom Streik. Übrigens an dieser Stelle mal ein vorweihnachtliches großes Lob und Danke an alle Zusteller.

Tweet des Tages:


Airbnb: Vogelhäuser als Miniaturausgaben von Wohnungen sind der visuelle Mittelpunkt in einer Werbekampagne von Airbnb. Künstler haben dafür 50 detailgetreue Miniatur-Ausgaben von Airbnb-Unterkünften geschaffen. Das Video dazu ist auch in Kinos und im TV zu sehen. Eine Website fasst die "Ein-Heim-für-Tiere-Aktion" zusammen.


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Daimler: Mit einem Betrag in zweistelliger Millionenhöhe beteiligt sich Daimler Mobility Services an Blacklane. Der Uber-Konkurrent bietet in 130 Städten weltweit einen Limousinen-Service samt Chauffeur. Handelsblatt

Digitale Welt:


Asos: Asos berät seine Kunden künftig auch per Video-Chat und nutzt dazu das Feature der Google Helpouts, eine etwas aufgebohrte Funktion der Video-Chat-Funktion im Netzwerk Google+. Asos sieht seine Helpouts vor allem als Stil-Beratung.


Amazon: Bereitet sich Amazon mit der Übernahme des Multichannel-Zahlungsdienstleisters Gopaga (wir berichteten) auf den Einstieg ins Handelsgeschäft vor und öffnet seinen Marketplace für stationäre Händler, wie es es ähnlich bereits ebay mit seinem Händler-Programm und beispielsweise dem Saturn-Outlet versucht? Darüber spekulieren gerade Wall-Street-Analysten.


Foot Locker: 178 Millionen US-Dollar hat Foot-Locker im 3. Quartal online umgesetzt und macht damit 10 Prozent des Umsatzes im Web. Internet Retailer


Bitcoin: Da war Bitcoin plötzlich nur noch halb so viel wert, nachdem China entschieden hat, dass die Krypto-Währung Bitcoin nicht mehr in die landeseigene Währung Renminbi umgetauscht werden darf. Offensichtlich hatten die Chinesen Bitcoin zuvor im großen Stil für Währungstransaktionen genutzt. Die FAZ sieht darin auch Vorteile, weil das virtuelle Geld damit seinen Status als Spekulationsobjekt verlieren könnte.


Digitale Praxis:

Pinterest: Lassen sich Umsätze mit Pinterest hebeln? Ein bisschen. Davon profitieren vor allem Riesen wie Amazon und Wal-Mart mit Schrilliarden an pinbaren Produkten. Mobile Commerce Daily


Digitales Wissen:

DHL: DHL hat gestern den neuen Trendreport „Big Data in Logistics“ vorgestellt. Der Report, entwickelt vom Forschungs- und Entwicklungsbereich bei DHL Customer Solutions & Innovation, fokussiert auf drei Anwendungsbereiche der Datenauswertung für Logistiker und Unternehmen: Effizienzsteigerung im Betrieb, Kundenerfahrung sowie neue Geschäftsmodelle. In dem Bericht werden für jedes der drei Felder konkrete Beispiele aufgeführt, die künftig Einzug in die Praxis halten könnten. 


Kundenzufriedenheit: Die Briten sind mit ihrem E-Commerce-Angebot nicht mehr ganz so zufrieden. Laut einer  Kundenzufriedenheitsstudie von ForeSee ging der Indexwert von 74 auf 73 zurück. Ein Novum. Tja, das Verwöhnangebot von einst wird halt schnell zum Standard. Vorne liegen Amazon (84), John Lewis (79), Apple (78), Marks & Spencer (77), Asda Direct und Ikea (jeweils 76).


Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: Laut einer Studie des Centre for Retail Research wurden bisher gerade einmal 2,7 Prozent der gesamten Online-Ausgaben zu Weihnachten über Smartphones und Tablets getätigt. etailment


Video des Tages: Man kann "S'Lebn is a Freid! Die Mutter aller Imagefilme" als Verballhornung aller austauschbaren Imagefilme sehen. Man kann dahinter aber auch genauso die Botschaft von den wirklich wichtigen Werten im Handel erkennen und sich von einem Obststand so einiges abschauen. So oder so sehenswert.

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Schnäppchen und knappe Lieferfristen: So geht der E-Commerce in den Weihnachts-Endspurt

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