Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Bei der Lektüre der morgendlichen Nachrichten wende ich mich einen Moment vom wichtigsten Gerät dieser Tageszeit (Kaffeemaschine) ab und  dem Thermomix zu. Vielleicht kaufe ich mir jetzt ja doch noch einen. Bislang überzeugt mich dessen Konzept noch nicht so richtig. Das mag aber auch daran liegen, dass ich mir den Apparat noch nicht in Aktion angesehen habe. Momentan verkauft sich das Küchenkombigerät offensichtlich wie geschnitten Brot. Und jetzt erhält der Apparat auch noch Internetanschluss. Und ist ein schönes Beispiel dafür, wie das Internet der Dinge langsam immer mehr in unser Leben einzieht und dabei Geschäftsmodelle miteinander verknüpft. Und irgendwie reizt mich das Dingen nun doch etwas.

Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Otto schließt House of Brands:

Synergien wollte die Otto-Gruppe in seiner Marken-Dachgesellschaft House of Brands nutzen. Möglichst viele Mode- und Lifestyle-Marken sollten in einer Gesellschaft gebündelt werden. Zum Start im Jahr 2014 waren H.I.S. (Jeanswear) und Arqueonautas dabei. Doch die erhofften weiteren Zugänge blieben aus und Ende April verließ Arqueonautas dann auch das House of Brands wieder. Und so schließt Otto nach Informationen der TextilWirtschaft die Gesellschaft wieder.


Thermomix verbindet sich bald mit dem Internet:

400.000 Geräte seines Thermomix hat Vorwerk im Jahr 2015 in Deutschland verkauft. Insgesamt 1,4 Mrd. Euro setzt das Unternehmen mit dem Küchenhelfer um. Und wie die Möbelkultur berichtet, bricht der Thermomix jetzt in das digitale Zeitalter auf. Der "Cook Key" verbindet den Thermomix per WLAN mit dem Internet. Der Anwender wird sich somit kostenpflichtige Rezepte aus einer Datenbank direkt auf das Display laden können. Die benötigten Lebensmittel lassen sich ebenfalls direkt bestellen. Unklar ist noch, wer den Lieferdienst dafür übernehmen wird.

Bringmeister mit neuem Chef:

Apropos Lieferdienste. Beim Lebensmittellieferservice Bringmeister, der zu Tengelmann gehört, aber auf Edeka übergehen soll, bleibt es in Sachen Personal unruhig. Nach dem Abgang des bei Tengelmann zuständigen Vorstands Henrik Haenecke hat auch Geschäftsführer Steffen Christ das Unternehmen verlassen. Nach Informationen der Lebensmittelzeitung wird der neue Chef von Bringmeister der Unternehmensberater Thorben Seiler.

Coca Cola arbeitet an eigenem Bezahlsystem:

Coca Cola plant, seine Smartphone-App "Get happy", mit der die Kunden Bonuspunkte sammeln können, um eine Bezahlfunktion zu erweitern. Das sei bereits heute technisch möglich, wie der zuständige Manager erklärt. Partnerunternehmen sollen nach Informationen von CIO lediglich Kärtchen mit QR-Codes und Zugang zum Online-Portal benötigen, damit die Kunden die App bei ihnen einsetzen können. Die Bezahlfunktionen sollen nur in einem kleinen Kreis getestet werden. Noch offen ist, welches Unternehmen die eigentliche Zahlungsabwicklung übernehmen wird.


INTERNATIONAL


Gap: 75 Läden müssen schließen:

Aufgrund sinkender Umsätze im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres plant der Modekonzern Gap die Schließung von 75 Stores. Aufs Gesamtjahr werden die Schließungen sich mit Umsatzeinbußen von 223 Millionen Euro niederschlagen, wie die TextilWirtschaft berichtet. In den vergangenen Tagen haben US-Medien übereinstimmend davon berichtet, dass Gap intensiv darüber nachdenkt, zukünftig auch über Amazon verkaufen zu wollen. Die meisten Stores der Streichliste befinden sich in Japan.

Wal-Mart unzufrieden mit eigenem Online-Wachstum:

Eine Wachstumsrate seiner E-Commerce Umsätze von 7 Prozent ist dem US-Konzern zu gering, wie der CEO Doug McMillon Analysten am Donnerstag verraten hat. Insgesamt wächst Wal-Mart im E-Commerce nicht mehr ganz so stark. Lag der Zuwachs 2015 noch bei 21 Prozent, sind es im Geschäftsjahr 2016 nur noch 12,3 Prozent. Um dem Wachstum wieder einen Schub zu geben, soll die Zahl der Artikel, die online bestellt werden können, vergrößert werden und die "Kofferraum-Zustellung" von Lebensmittelbestellungen forciert werden. Das berichtet Internetretailer.


TRENDS & FAKTEN

 

 
Zahl des Tages: Auf 101,9 Milliarden Dollar soll der B2C-E-Commerce in Indien bis 2020 anwachsen. Bis dahin werden 220 Millionen Menschen in Indien online einkaufen, wie ein neuer Report prognostiziert. Das vermeldet E-Commercefacts, wo auch weitere Details zu finden sind.
 


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