Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

So, nun ist sie also raus. Die Kaderplanung für die EM, die für viele Schlagzeilen und noch mehr Wortbeiträge von Millionen von Bundestrainern sorgt. Was sich in Sachen E-Commerce und Handel so tut, ist zwar nicht minder spannend,  erregt aber nicht ganz so viel Aufmerksamkeit. Heute Morgen könnten die Meldungen etwa mit "willkommen zur großen Zalando-Show" überschrieben werden. Denn über das Unternehmen gibt es gleich mehrfach zu berichten.

Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Zalando mit Wechsel im Aufsichtsrat:

Einen Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats gibt Zalando bekannt, wie u.a. die TextilWirtschaft berichtet. In der Hauptversammlung wurde Jørgen Madsen Lindemann als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Er rückt für Cristina Stenbeck nach, die ihr Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats sowie ihr Amt als Vorsitzende des Aufsichtsrats mit Ablauf der Hauptversammlung niedergelegt hat. Den Vorsitz des Gremiums übernimmt Lothar Lanz.


Rocket Internet - Beteiligungen auf dem Weg in Richtung Profitabilität:

Rocket Internet vermeldet im ersten Quartal bei seinen Beteiligungen im Schnitt deutlich verbesserte operative Ergebnisse. Damit rücken einige Firmen näher an die Gewinnzone. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen habe sich bei den wesentlichen Beteiligungen im Schnitt um 23 Prozent verbessert, wie u.a. die Lebensmittelzeitung berichtet. Es gibt aber auch viel Schatten. Beim Kochboxen-Versender Hello Fresh stieg der Umsatz binnen eines Jahres von 45,4 auf 141,4 Mio. Euro - aber auch der Ebitda-Verlust wuchs von 7,3 auf 27,3 Mio. Euro an.

Mister Spex mit Partnerprogramm in den Niederlanden:

Bei Mister Spex stehen die Weichen weiterhin auf Expansion: Nach der Eröffnung des ersten eigenen Mister Spex Stores in Berlin zu Beginn des Jahres wird nun das Dienstleistungsspektrum in den Niederlanden erweitert. Zum Start sind rund 20 Partner dabei, die Sehtests und Brillenanpassungen für Mister Spex übernehmen. Die Gebühren für den Sehtest werden dem Kunden später im Rahmen seiner Bestellung erstattet. Auf über 550 solcher Partneroptiker kann das Unternehmen in zwischen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugreifen. Das teilt das Unternehmen der Presse via E-Mail mit.

Zalando will Vertrieb für Partner übernehmen:

Zalando bietet Modeunternehmen an, ihren Online-Handel künftig komplett über den Internet-Händler abzuwickeln. Für die Partner würden dann digitale Shops eingerichtet, die von ihnen selbstständig verwaltet werden. Dies berichtet unter anderem die Lebensmittelzeitung. Es wäre durchaus möglich, dass Zalando an diese Plattform auch bisherige Konkurrenten anbindet, wie etwa Zara oder H&M. Zuletzt schwächelte Zalandos Aktienkurs: Nach einem Höchststand im Dezember verlor die Aktie bis Ende Mai rund ein Viertel ihres Werts.


Le New Black - Zalando steigt ein:

Zu dieser Meldung passt auch der Einstieg von Zalando beim französischen Unternehmen Le New Black. Das Unternehmen bietet einen Online-Showroom für rund 250 internationale Designer-Labels. Auf dieser B2B-Plattform decken sich Händler (z.B. Net-a-Porter) mit Waren für ihr Endkundengeschäft ein. Über die Minderheitsbeteiligung von Zalando berichtet u.a. Excitingcommerce.

Esprit mit Beacon Offensive:

In den vergangenen Monaten hat Esprit alle 20 Filialen in Österreich mit Beacon-Sendern ausgestattet. Ziel ist es, dass die Kunden stärker mit der hauseigenen App und damit dem Onlineangebot interagieren. Kunden können im Laden nicht vorrätige Größen via Scan&Shop-Funktion im Online-Shop bestellen oder Bonuspunkte sammeln und einlösen. Ortsbasierte Angebote und Coupons werden den Nutzern auf das Handy gesendet. Über das Projekt berichtet das Unternehmen Beaconinside, das federführend die Umsetzung übernommen hat.



INTERNATIONAL


Samsung Pay auf dem iPhone?:

Bereits im Juli könnte Samsung Pay auch auf dem iPhone verfügbar sein. Dafür habe das Unternehmen eine eigene App entwickelt. In dieser hinterlegt der Kunde seine Kreditkartendaten, um den Bezahlvorgang zu automatisieren. Ausgerollt wird das System zunächst in Südkorea. Das berichtet iTopnews.

Alibaba investiert in Suchtechnologie:

Wie unter anderem Bloomberg berichtet, steigt Alibaba mit einer Summe zwischen 5 und 10 Millionen Dollar beim israelischen Startup Twiggle ein. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Suchfunktionalitäten für Shops und andere Anwendungen spezialisiert und wird von zwei ehemaligen Google Managern geleitet. Damit die Kunden schneller das finden, wonach sie suchen, setzt Twiggle auf maschinelles Lernen und die Eingabe von Suchbegriffen in natürlicher Sprache.


TRENDS & FAKTEN

 




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