Zalando:
Nein, die schlagzeilen-taugliche Hürde von 2 Milliarden Euro hat Zalando nicht genommen. Das Winterwetter machte, wie von uns vermutet, wohl auch Zalando ein wenig zu schaffen. Immerhin aber stieg der Nettoumsatz um rund 600 Millionen Euro und damit um mehr als 50 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro (1,762 Milliarden Euro meldet Top-Investor Kinnevik). In der Kernregion Deutschland, Österreich und Schweiz erreichte der Modehändler erstmalig einen Nettoumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte verkaufte Zalando im Geschäftsjahr 2013 mehr Bekleidung als Schuhe. 

Tolle Zahlen. Und die Marge? Auch hier machten Wetter und Preisnachlässe dem Aufschwung zu schaffen. "Auf Gruppenebene verbesserte sich die EBIT-Marge 2013 um rund einen halben Prozentpunkt von -7.2% im Jahr 2012", formuliert es Zalando positiv. Immerhin: die war 2011 noch -12 %. In DACH bleibt Zalando Break Even.

Die durchschnittliche Retourenquote blieb stabil bei rund 50 Prozent. 2013 kamen bereits mehr als 35 Prozent der Besuche der Zalando Shops von Mobilgeräten. Zum Jahresende verzeichnete Zalando mehr als 13 Millionen aktive Kunden, die in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal bei Zalando eingekauft hatten. 2012 waren es knapp über 9 Millionen.

Jetzt lesen: Deichmann stärkt online mit Blogger-Ikone, Home24 macht 100 Millionen Euro Umsatz.


Home24:
Das Online-Möbelhaus Home24 veröffentlicht heute erstmals Umsatzzahlen in dreistelliger Millionenhöhe. In den letzten 12 Monaten hat Home24 knapp über 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Rund 50% des Umsatzes werden durch Großmöbel, wie Betten und Polstermöbel, erwirtschaftet.

Tweet des Tages:


Deichmann:
Caroline Blomst ist so etwas wie ein Fashion-Ikone der Mode-Blogger. Sie bringt nun zusammen mit Deichmann eine Schuhkollektion auf den Markt. Die zehn Schuhmodelle der "Deichmann Blogger Collection by Caroline Blomst" gibt es ab 3. März 2014 nur im Online-Shop von Deichmann. Exklusiv, wie Deichmann mehrfach betont. Die Kollektion ist zudem limitiert.

Tweet des Tages II: 

Hintergrund für den Tweet von Zalando-Sprecher Radke ist die gestrige hochgejazzte Schlagzeile des Manager Magazins "Zalando plant Börsengang trotz roter Zahlen". Bereits am 4. Feburar meldete etailment wie auch einige andere Medien, dass Zalando Gespräche mit Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley führt. Fernziel Börsengang. Noch gibt es aber keinen Fahrplan oder ein Mandat für eine der Banken.

Payback: Das Treueprogramm Payback bringt nun in München sein eigenes Innovationslabor namens #PKT auf den Weg. Aus über 100 Bewerbern wurden zwei „Intrapreneure“ gewählt. Benjamin Mikuska (27) und Fabian Renken (29), beide haben bereits Start-ups gegründet, sollen sich nun Gedanken über die Realisierung digitaler Geschäftskonzepte bei Payback und darüber hinaus machen.


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Yapital: Die Bluetooth-Technik stand lange im Schatten. Dann kam Apple mit iBeacon und Bluetooth ist wieder en vogue. Nun setzt auch Yapital auf die BLE-Technologie als Funkverbindung zwischen dem Smartphone und dem Point of Sale. Damit können Kunden auch dort unkompliziert mit ihrer Yapital-App zahlen, wo es kein Mobilfunknetz gibt - etwa in Geschäftslagen im Untergeschoss oder in manchen Einkaufszentren. Das Cross-Channel-Payment-System, hundertprozentige Tochter der Otto-Group, ist dafür ist "powered by POSCard", einer Entwicklung des Kassensystem- und EFT-Spezialisten POSPartner.

Digitale Praxis:

Retouren: Deutlich mehr als die Hälfte der Befragten in einer Studie vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) in Kooperation mit der Deutschen Post wollen auch nach der neuen EU-Richtlinie, der sogenannten 40-Euro-Regelung, keine Retourenkosten an Verbraucher weitergeben, die restlichen Händler haben noch keine finale Entscheidung getroffen. 62,5 % der befragten Händler legen in der Hinsendung das Retourenlabel bei. Zur Studie


Digitales Wissen:

Lufthansa: Shopping in the Air? Ab März dürfen auch Lufthansa-Passagiere ihre elektronischen Geräte bei Start und Landung eingeschaltet lassen. Heise


Facebook: Neben männlich und weiblich können Nutzer in den USA künftig im Profil auch zig andere Geschlechtsbezeichnungen wählen. Facebook bietet damit neue Optionen für Transsexuelle oder Intersexuelle. AllFacebook



Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: 84 Prozent der Mobile User in den USA nutzen laut einer Nielsen-Studie ihr Smartphone oder Tablet während sie Fernsehen gucken.  44 Prozent der Tablet-Nutzer und 24 Prozent der Smartphone-Nutzer shoppen dabei auch im Web. Business Insider


Grafik des Tages: Verwaiste Warenkörbe? Eine Infografik von ExcatTarget zeigt, wie man Kunden per E-Mail geschickt daran erinnern kann.

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Der total verrückte Supermarkt in dem wir schon mit "Likes" bezahlen können

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