Alibaba: Vor einem der größten IT-Börsengänge sind die potenziellen Anleger "not amused": Der chinesische E-Commerce-Gigant knausert bislang mit detaillierten Informationen über sein Imperium. Das soll sich nun ändern, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider berichtet. Danach sind neue Dokumente in der Vorbereitung, in denen Zahlen zu den einzelnen Geschäftsbereichen angeben werden. Der IPO könnte 20 Milliarden US-Dollar schwer sein. Nach dem Bericht erwägen einzelne Investfirmen, Aktienpakete von bis zu einer Milliarde US-Dollar zu kaufen.

Jetzt lesen: Technische Probleme bei Amazon, Pro Sieben Sat1 hat viel vor.


Amazon:
 Wie bei Ebay gibt es auch hier offenbar technische Probleme beim Einstellen der neuen Widerrufsbelehrungen. Laut Take-me-to-the-Auction waren die neuen Texte am vergangenen Freitag, dem ersten Gültigkeitstag, teilweise noch nicht eingepflegt. Das Amazon-Statement dazu: "Technischer Hinweis zur Aktualisierung Ihrer Widerrufserklärung: Durch das Online-Stellen von neuen Widerrufserklärungen von einem Großteil unserer Verkäufer ist das dafür zuständig System in einer zeitlichen Verzögerung. Wir bitten Sie sich 24-48 Stunden zu gedulden."

 

Zitat des Tages: "Wir glauben, dass wir hier als Pionier ein interessantes Format initiiert haben, welches zukunftsweisend ist." LeShop-Geschäftsführer Dominique Locher gegenüber Neuhandeln.de über das Angebot des Schweizer Handelsunternehmens, online georderte Lebensmittel an Bahnhöfen abzuholen 


Pro Sieben Sat1: Nach dem Einstieg bei Deezer will die Mediengruppe laut Wirtschaftwoche weitere Online-Händler kaufen und bis 2018 den Umsatz im Digitalgeschäft mehr als verdoppeln. „Wir hatten im letzten Jahr 484 Millionen Euro Umsatz im Digitalgeschäft und peilen für 2015 rund 600 Millionen Euro an", wird Digitalvorstand Christian Wegner zitiert. "Bis 2018 wollen wir den Umsatz im Digitalgeschäft auf nahezu eine Milliarde Euro steigern. Unsere Strategie ist es, unabhängiger von Werbeeinnahmen zu werden und in neue digitale Geschäftsmodelle zu investieren.“


Wal-Mart: Will nun auch in Indien in den Onlinehandel einsteigen. Wie das Handelsblatt berichtet, will der US-Handelskonzern seine Online-Einkaufsplattform für kleinere Geschäfte Anfang Juli eröffnen. Betreut wird das Geschäft von den beiden Wal-Mart-Märkten in den Städten Lucknow und Hyderabad. Insgesamt besitzt Wal-Mart in Indien bislang rund 20 Abholmärkte für Großkunden.

 

Nike: Arbeitet kräftig an der Verknüpfung von digitalem und stationären Geschäft. Im New Yorker Stadtteil Soho wurde unter dem Namen Nike Lab ein zukunftsweisender Store eingerichtet, der eng mit dem E-Commerce-Geschäft und sozialen Medien verknüpft ist. Laut TextilWirtschaft werden die interessantesten Produkte der Gruppe, darunter innovative Performance-Styles und neu interpretierte Heritage-Modelle ebenso wie in Zusammenarbeit mit wechselnden Partnern kreierte Capsule-Kollektionen in limitierter Auflage vorgestellt.

Ebay: Will den grenzüberschreitenden Handel anschieben. Daher plant der Konzern laut Ecommercebytes, das amerikanische Unternehmen App Tek zu übernehmen, das auf Übersetzungssoftware und automatisierte Spracherkennung spezialisiert ist. App Tek soll es ermöglichen, dass potenzielle Käufer die Angebotslisten in ihrer jeweiligen Muttersprache verstehen können. Bislang macht der internationale Onlinehandel bei Ebay rund 20 Prozent aus. Anders als in anderen Geschäftsfeldern sieht Ebay hier noch viel Wachstumspotenzial.

Paypal: Auch die Ebay-Payment-Tochter will die Nutzer zu mehr "Think Global" auffordern und hat daher die Website Paypal-Passport.com gelauncht. Sie soll Händler über die Möglichkeiten der internationalen Geschäfts aufklären und ihnen dafür entsprechende Hilfsmittel in puncto Payment an die Hand geben. 


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E-Commerce in Kanada: Die Ausgaben für den Onlinehandel stiegen 2013 laut einem Bericht in Financial Post 2013 um 12 Prozent. Den größten Teil des Umsatzes stellen große Handelsunternehmen (64 Prozent). Kleine Anbieter und lokale Geschäfte kommen aber kaum vom Fleck. Lediglich 46 Prozent haben überhaupt eine Website.

Inditex: Der spanische Konzern (Zara) will seine Position in China verbessern und launcht laut Reuters einen Shop auf Tmall.com. Die Verkaufsplattform wird vom chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba betrieben. 

Digitale Welt:

Brasilien: Kann nicht nur Fußball, sondern ist laut einer aktuellen Untersuchung des Hightechverbandes BITKOM auch die am schnellsten wachsende IT-Nation.

Coca-Cola: Macht Brasiliens Supermarktkunden gute Laune: Immer, wenn eine Coke gekauft wird, ertönt beim Einscannen an der Kasse nicht das standardisierte "Beep", sondern eine fünftönige Melodie. Die Werbekampagne wurde aut W&V von Ogily Brazil konzipiert.

Munchies:
 Unter diesem Namen haben das amerikanische Medienunternehmen Vice und die RTL-Produktionsfirma Freemantle Media einen videogetriebenen Onlinekanal gestartet, der sich ums Essen dreht. "Das Potenzial ist riesig und der Markt scheint auf eine junge Food-Plattform gewartet zu haben", so Vice-Deutschland-Geschäftsführer Benjamin Ruth laut W&V über den Start.

Krautreporter: Die alternative Journalismus-Plattform hat es am Ende doch noch geschafft, über Crowdfunding die notwendige Investitionssumme zusammen zu bekommen, berichtet HORIZONT.NET.

Digitales Wissen:


Facebook: Wer positive Postings und bestätigende Rückmeldungen im sozialen Netz bekommt, fühlt sich nicht nur besser, sondern gibt auch selbst mehr gute Laune an andere ab. Dies ergibt ein Experiment mit Facebook-Nutzern, das die FAZ vorstellt.

Digitale Trends & Fakten:


Zahl des Tages: Um 15 Prozent stiegen die Ausgaben für automatisiert gehandelte Werbung im 1. Quartal 2014. Das ergibt eine Auswertung für 18 europäische Dienstleister vom Technologie-Dienstleister Adform.


Grafik des Tages: Warum ein Bild mehr sagt als tausend Worte, bei t3n


Lesetipp des Tages: Was der Kurssturz von Asos für Zalando und Co. bedeutet, analysiert Exciting Commerce


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