Bjorn Kvarby
Bjorn Kvarby
eBay: ebay und die Tochter Brands4friends bündeln die Mode unter der Leitung des Brands4friends-CEO Bjorn Kvarby. Das meldet die TextilWirtschaft. Das gemeinsame Einkaufsteam dürfte letztlich wohl vor allem der Modekompetenz von eBay auf die Sprünge helfen. eBay rüstet sich offenbar für die nächste Wettbewerbsschlacht im Fashion-Segment, hat gerade mit PhiSix einen Technikanbieter für die virtuelle Anprobe gekauft. Amazon ist derweil, siehe unten stehende Meldung, in Gesprächen mit einer Reihe von Top-Marken.

Jetzt lesen: Otto Hand in Hand mit Katag und Amazon Hand in Hand mit Modemarken.


DHL: Erinnern Sie sich noch an das Video im Wochenrückblick? Jung von Matt hatte da eine Kampagne für DHL kreiert, die so frech wie clever war. Man schickte übergroße Kartons auf die Reise. Mit der DHL-Konkurrenz. Beklebt waren die Mega-Pakete mit Thermofolie, die einen frechen Werbespuch pro DHL ("DHL is faster") erst bei höheren Temperaturen sichtbar machte. Nämlich dann, wenn die Mitarbeiter der Mitbewerber das Riesenpaket zustellten. DHL sagt nun: Wir haben die Kampagne nicht in Auftrag gegeben. Immerhin scheint aber die Veröffentlichung bei Youtube laut Horizont mit DHL abgesprochen gewesen zu sein. Eine andere Merkwürdigkeit der Kreation bleibt: Nirgendwo auf den Paketen sind Versandaufkleber erkennbar.


Momox: Bislang konzentrierte sich Momox in Sachen Re-Commerce auf Elektronik und Bücher. Mit dem Ableger Ubup (used but precious) steigen Heiner Kroke, Christian Wegner und Timm Langhorst nun auch in den Verkauf von Second-Hand-Fashion ein. Angeboten wird Markenware für Jedermann. Deutsche Startups


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Katag: Ab März übernimmt die Katag AG die Zentralregulierung für die Otto Group. Das meldet die TextilWirtschaft. Neben dem Otto Versand werden auch die Otto-Töchter Josef Witt, Alba Moda und Heine ihre Umsätze über die Zentralregulierung der Katag abrechnen, ebenso das Online-Versandunternehmen MyToys und dessen Töchter, der Online-Schuh-Händler Mirapodo und Ambellis.

Digitale Welt:


eBay: Der ruppige US-Investor Carl Icahn feuert aus allen Rohren gegen die eBay-Spitze. Grund: Er will PayPal von eBay abspalten. Weil das Managmenet sich dem bislang klar verweigerte, wirft er nun zwei Mitgliedern des Verwaltungsrats Interessenkonflikte vor. Marc Andreessen und Scott Cook hätten sich auf Kosten des Unternehmens bereichert, poltert der Milliardär. Zudem unterstellt er eBay-Chef John Donahoe, fahrlässig zu handeln. eBay selbst spricht von einer Schlammschlacht. Details zur Posse mit dem Milliardär erzählt das Handelsblatt.


Amazon: Die Reichweite des Marktplatzes lockt zunehmend auch Top-Marken an, die sich bislang zierten. Nun verhandeln offenbar Ralph Lauren, Abercrombie & Fitch, die Neiman Marcus Group sowie weitere Einzelhändler über einer Präsenz auf dem Online-Marktplatz, schreibt das WSJ. Gedacht ist dabei an ein Modell, bei dem Kunden dann zum Webshop der Filialisten weitergeleitet werden. Letztlich ist aber auch das eine Wahl zwischen Skylla und Charybdis. Ein Einstieg stärkt den Marktplatz zusätzlich und macht ein eigenes Handelsumfeld womöglich langfristig unnötig. Ein Verzicht auf Amazon ist auch ein Verzicht auf Umsatz und Sichtbarkeit im Markt.


Digitale Praxis:

Amazon: Ein neuer Code-Schnipsel macht Affiliate-Partnern den Verkauf von Amazon-Produkten noch einfacher. Mittels des Codes kann jedes Produkt auf einer Website mit einem "Shop now"-Button versehen versehen werden. ECommerce Bytes


Digitales Wissen:

Xing: Das Business-Netzwerk Xing schaffte im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 84,8 Millionen Euro. 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis EBITDA wuchs um 11 Prozent auf 24,3 Millionen Euro. Das Nettoergebnis lag mit 10,5 Millionen Euro 15 Prozent über dem Vorjahreswert. Xing hat in in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 7 Millionen Mitglieder. Weltweit sind es über 14 Millionen Nutzer.


Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: 77 Prozent der deutschen Online-Händler bereiten sich auf den Ansturm im M-Commerce vor. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage des Forschungsinstituts ibi research an der Universität Regensburg. 56 Prozent der Online-Händler sind der Meinung, dass der Einkauf über mobile Endgeräte das klassische Online-Shopping per Desktop oder Notebook dauerhaft ablösen wird. Insgesamt wurden 885 Internet-Experten befragt.


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