Mobile: Laut einer repräsentativen Online-Umfrage von eBay und dem Marktforschungsinstitut Innofact, plant in diesem Jahr schon knapp ein Viertel (22,8 Prozent) der Deutschen, Weihnachtsgeschenke über mobile Geräte zu kaufen. Weitere 29,3 Prozent geben an, „vielleicht“ über die mobilen Kanäle Geschenke zu kaufen. Jeder zweite Deutsche (50,7 Prozent), der mobile Kanäle zum Kauf nutzen wird, plant drei bis fünf Geschenke über Smartphone oder Tablet zu erwerben. 25,8 Prozent der mobilen Käufer wollen sogar mehr als fünf Geschenke per iPhone & Co. kaufen. 48,5 Prozent der mobilen Käufer geben an, dass sie dabei über 100 Euro per Smartphone und Tablet ausgeben wollen. Die Nutzung der unterschiedlichen Geräte zum mobilen Geschenkekauf ist ausgeglichen. 50,7 Prozent der Verbraucher, die mobil Geschenke kaufen möchten, werden dafür vor allem ihr Smartphone nutzen, bei 49,3 Prozent wird vor allem das Tablet im Einsatz sein. Die Zahlen von eBay klingen noch optimistischer als die jüngsten Ergebnisse des W3B-Report Mobile Commerce von Fittkau & Maaß. Der kam zu dem Ergebnis, dass 11,8 statt bislang 5 Prozent (2012) der Internet-Nutzer ihre Geschenke in diesem Jahr per Tablet PC kaufen wollen. Bei den Smartphones steigt der Anteil der Weihnachtseinkäufer von 4 auf 8,1 Prozent.

Jetzt lesen: Fab kontert Kritik mit Top-Zahlen, Karstadt wirbt wieder im TV.

 

Karstadt: Karstadt gibt nach langer Funkpause mit einem weihnachtlichen TV-Spot mit dem Slogan "Vom Weihnachtsmann empfohlen" ein Lebenszeichen von sich (Agentur: Grey). Laut Horizont kann der Clip, der auch auf den Online-Shop verweist, "schon als erster Hinweis auf die künftige Strategie interpretiert werden." Oh, dann geht es also bei Karstadt so verschnarcht weiter wie bislang?


Yapital: Das Cross-Channel-Payment-System aus dem Otto-Universum macht sich jetzt noch etwas breiter. Online-Händler, die auf die Magento Community Plattform setzen, können Yapital nun über ein kostenloses Plug-in in ihre Bezahlmethoden einbinden. Bis Ende dieses Jahres soll das Schweizer Taschenmesser in Sachen (Mobile) Payment bei Rewe flächendeckend im Lebensmitteleinzelhandel als Zahlungsmittel verfügbar sein. Weitere Partner der Cross-Channel-Bezahllösung sind unter anderem Görtz, Sport Scheck, Baur und der Online-Marktplatz Rakuten.


Mylane: Starker Anspruch. Mylane will auf dem MyLane-Marktplatz alle Produkte binnen 90 Miunten liefern (können). Auf dem Marktplatz sollen vor allem Produkte lokaler Händler angeboten werden. Dann kann das klappen. MyLane arbeitet dafür mit eigenen Kurieren und Kurieren von Drittunternehmen zusammen. Jeder Kurier bekommt dazu eine MyLane-Kurier-App, über die die Transportfahrten vermittelt werden. Noch aber befindet sich das Start-up von Cedric Mey in der Konzeptphase.


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Tipps, Checklisten und Hintergründe für Einsteiger und kleiner Händler mit schmalem Budget: "Erfolgsfaktor Online-Marketing: So werben Sie erfolgreich im Netz - E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" von etailment-Autor Olaf Kolbrück. Jetzt bei Amazon bestellen! 


Luxodo: DN Capital, b-to-v und eine Gruppe bestehender Gesellschafter investieren insgesamt 2,4 Millionen US-Dollar in Luxodo. Der Online-Marktplatz für Fashion im Luxusbereich ermöglicht es den angeschlossenen Einzelhändlern nicht nur, ihre Produkte auf der zentralen Shop-Seite anzubieten, sondern auch einen eigenen Online-Shop zu führen. Luxodo wurde 2011 von dem Internet-Unternehmer Mathias von Bredow gegründet und bündelt inzwischen mehr als 65 Luxus-Stores.

Digitale Welt:


Shopify: Die E-Commerce-Plattform Shopify, Dienstleister für rund 75.000 Händler, macht es jetzt über eine Kooperation mit dem Zahlungsdienstleister Bitpay allen Partnern möglich, auch Zahlungen per Bitcoin anzunehmen. Shopify


Bitcoin: Die Krypto-Währung Bitcoin ist mal wieder auf einem Höhenflug und notierte an den Bitcoin-Börsen zuletzt mit bis zu 1073 Dollar. Derzeit ist der Wert der virtuellen Währung aber hoch spekulativ, nachdem große Händler und Marktplätze wie eBay ihr Interesse an der Währung verkündeten. Analyst und Business-Insider-Macher Henry Blodget hält daher einen Kurswert von einer Million Dollar ebenso für die Zukunft für möglich wie einen Penny-Stock-Preis. Bitcoin könnte also auch eine gigantische Spekulationsblase sein. Meine Brötchen würde ich angesichts der Kursschwankungen damit nicht verkaufen oder kaufen wollen. Anfang des Jahres lag der Wert des Bitcoins noch bei ein paar Dollar. Mehr über Bitcoin bei etailment.


Fab: Die jüngste Kritik in US-Medien am Geschäftsmodell von Fab und seiner kostspieligen Art der Kundengewinnung, Gründer Jason Goldberg wurde angesichts früherer Firmenpleiten (Jobster) gar zum "Demolition Man" (The Verge) erklärt, hat Fab nun mit Zahlen gekontert: So führen 3,28 Prozent aller Besuche auf der Website zu Verkäufen. Die Conversion-Rate der Mitglieder liegt sogar bei über 10 Prozent. Jeder vierte Kunde kauft drei oder mehr Artikel. Business Insider


Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: Amazon schlägt sie alle in Sachen Social Visibilty. 57,75 Millionen Mal wurde die Website in allen beobachteten sozialen Netzwerken verlinkt, geliked, geteilt. Weit dahinter die Nummer 2 Tchibo mit 3,5 Millionen Social Links und Zalando mit 2,6 Millionen. Es folgen Otto und Notebooksbilliger. Internet World hat die Top Ten der Studie von Searchmetrics.


Grafik des Tages: Klar, kann man auf Pinterest aktiv sein, auf Twitter zwitschern, aber wer mit Social Media Shopping-Impulse anstoßen will, der muss den Social-Media-Fokus auf Facebook legen. Alles andere sind Spielwiesen. Das zeigt diese Social Media Shopping Infografik


Lesetipp des Tages: Der bvh hat sich die Mühe gemacht und den gerade abgesegneten Koalitionsvertrag auf die für den E-Commerce und die Versandhandelsbranche besonders relevanten Punkte hin durchgekämmt.

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Wie Amazon Ver.di auflaufen lässt und warum die Gewerkschaft am Ende verliert

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