eBay/Shutl: Es könnte eine Vorentscheidung pro Same Day Delivery sein und ist in jedem Fall eine Kampfansage an Amazon und Co. eBay kauft das britische Start-up Shutl, das mit seinem Livetracking zu den aggressiven Pionieren im Same Day Delivery-Segment  gehört. Auch Otto war über e-Ventures an Shutl beteiligt. Shutl, dessen Konzept dem deutschen Dienst Tiramizoo ähnelt, verspricht Kunden in Großstädten eine Warenlieferung binnen 90 Minuten. Auch nach dem Kauf von eBay will Shutl weiter mit seinen Partnern in den USA und Großbritannien zusammen arbeiten, heißt es im Blog von Shutl. Gleichzeitig kündigte eBay an, den Lieferservice eBay Now bis Ende 2014 auf 25 Märkte auszuweiten. Den gibt es bislang unter anderem in San Francisco, New York und London. eBay wolle "Geschwindigkeit und Komfort" verbinden und lokaler werden, schwärmt Devin Wenig, President eBay Marketplaces. Allerdings dürfte eBay dabei gerade auch in Verbindung mit Shutl mit dem "Killer-Feature" vor allem seine Nähe zum lokalen Handel und zu stationären Handelsketten weiter ausbauen. So können Kunden Artikel online bei eBay.com kaufen und diese in lokalen Geschäften abholen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist dieser Service für Toys “R“ Us und Best Buy verfügbar. In Kürze will eBay zudem eine termingerechte Lieferung für eBay Now einführen. eBay kündigte zudem weitere Verbesserungen in Sachen Social Shopping und Personalisierung an: Noch mehr Kuratierung und noch mehr Shopping in Pinterest-Modus. Mehr dazu in diesem Newsletter

Jetzt lesen: Amazon dreht gewaltig an der Preisschraube. Wird die Logistik zu teuer?


Rebelle:
Geldsegen für das im August 2013 gelaunchte Fashion-Startup Rebelle.de. Der Online-Marktplatz für Designer Second-Hand-Mode im Luxussegment wird nun vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) unterstützt. Zur Höhe der Beteiligung machten die die Rebelle-Gründer Cécile Gaulke und ihr Partner Max Schönemann (Bild unten) keine Angaben. Der Shop aus dem Hamburger Inkubator Hanse Ventures setzt auf Pre-Loved-Fashion internationaler Luxusmarken. Die Plattform bietet ein kuratiertes Produktangebot, ein Expertenteam überprüft die Qualität und den Zustand der Designerartikel, stellt diese online und verschickt sie an die Kundinnen.

Amazon: Amazon will in tschechischen Logistikzentren bis zu 10.000 Stellen schaffen. Die Standorte sollen im kommenden Jahr in der Nähe des Prager Flughafens und in Brünn entstehen. Sie sollen die deutschen Gewerkschaften unter Druck setzen deutschen Logistikzentren und das europäische Netzwerk entlasten. Handelsblatt


Shoepassion: Der Onlineshop Shoepassion sieht sich gerne als "Anti-Zalando". Das liegt nicht nur am Sortiment mit einer eigenen Kollektion rahmengenähter Volllederschuhe und einer  online- wie offline verfügbaren Schuhreparatur-Werkstatt, sondern auch daran, dass sich die Gründer Tim Keding und Henry Bökemeier das Startkapital ganz klassisch bei der Sparkasse holten. Nun gibt es auch einen TV-Spot der Berliner rund um die faszinierende Welt der rahmengenähten Schuhe. Obendrein wurde gerade ein englisch-sprachiger Auftritt von Shoepassion.com gelauncht.



Toni Sailer: An Toni Sailer, der „Schwarze Blitz aus Kitz“, erinnert man sich vor allem als Ski-Ass, Weniger an den Schauspieler und Schlagersänger. Das ist vermutlich auch gut so. Sonst würde sich wohl die Sportmode der Marke Toni Sailer schlechter verkaufen Die gibt es jetzt auch im Onlineshop Toni Sailer. Rund 1200 Artikel werden im Shop angeboten. Die Lizenzrechte der Marke liegen bei der Fashion Pool GmbH bei München. Der Onlineshop wird von der Obpacher GmbH aus Neuhaus am Inn betrieben. TextilWirtschaft

 

Zitat des Tages: "Für einen Fachhändler macht es keinen Sinn, sich mit den reinen Online-Händlern zu messen. Unser Ziel ist es vielmehr, mit dem Online-Auftritt das Warenangebot des Mitglieds in der jeweiligen Region bekannt zu machen." EP-Chef Friedrich Sobol schwört im Interview mit ChannelPartner weiter auf Service im Laden, ein Virtual Shelf zu Regalerweiterung und das Web als Schaufenster für das Warenangebot des Mitglieds in der jeweiligen Region. Online-Artikel können zudem im Laden reserviert werden.

 

Otto: Hm. Bewerbung von der Couch aus? Bei Otto können sich interessierte Kandidaten auch über ihr Smartphone über eine mobil optimierte Karriere-Website direkt auf ein Stellenangebot bei der Otto Group bewerben. Damit optimiert der Hamburger Konzern seinen E-Recruiting-Prozess. Gleichzeitig hat Otto seine Karrieresite überarbeitet und stellt die Social Media-Kanäle in den Mittelpunkt des Portals. Die Bewerbung klappt quasi per One-Click.  Nachdem der Jobinteressent eine für ihn passende Vakanz in der Konzernzentrale im mobilen Karriereportal der Otto Group (m.ottogroup.com/karriere) gefunden hat, genügt ein Klick auf den Button „Bewerbung via Xing-Profil“. Nach Eingabe der Xing-LogIn-Daten wird automatisch ein Link zum Profil generiert, den der Bewerber dann direkt vom Smartphone aus per E-Mail an das Otto Group Recruitment senden kann.


Valuephone: Einstiegshilfe für alle: Valuephone startet eine White-Label-Lösung in Sachen Mobile Payment für den Einzelhandel. Mit der Lösung soll sich jede Händler-App im deutschen Markt um Mobile Couponing und Mobile Payment am Point of Sale erweitern lassen. Mobilbranche


Yapital: Die Otto-Tochter Yapital breitet sich weiter aus: Business-Kunden der OXID eSales AG können ab sofort das neue Cross-Channel-PaymentSystem von Yapital über ein kostenloses PlugIn in ihre Zahlungsmethoden integrieren. Kunden des Web-Shops können dann per Smartphone zahlen: Sie scannen lediglich einen QR-Code mit ihrer Yapital-App und bestätigen den Kaufbetrag. Alternativ können sie auch durch Eingabe ihres Yapital-Benutzernamens und -Passworts bezahlen. Bis Ende dieses Jahres soll das Schweizer Taschenmesser in Sachen Mobile Payment bei Rewe flächendeckend im Lebensmitteleinzelhandel als Zahlungsmittel verfügbar sein. Weitere Partner der Cross-Channel-Bezahllösung sind unter anderem Görtz, Sport Scheck, Baur und der Online-Marktplatz Rakuten.


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Joop: JOOP! bietet künftig seine Living-Produkte in einem eigenen Online-Store an. Das Sortiment für Wohnen, Bad & Wellness und Schlafen wird dabei Teil des im letzten Jahr grundlegend überarbeiteten Online-Stores www.joop.com. Die Digitalagentur SinnerSchrader verantwortete Konzept, Design und technische Umsetzung.


Hermes: Die Hermes Logistik Gruppe Deutschland  und Teleshopping-Anbieter QVC haben ihre Zusammenarbeit gerade um weitere 10 Jahre verlängert.

 

Digitale Welt:


eBay: eBay macht auch funktional noch ein bisschen mehr auf Pinterest. Unter anderem macht es rund 200 Stars und Trendsetter zu Kuratoren, die Kollektionen bei eBay zusammenstellen und schafft so "Collections", die von den Kuratoren sowie von eBay-Käufern und -Verkäufern individuell zusammengestellt werden. Kunden können zudem diesen Kollektionen, Kuratoren, eBay-Nutzern und Interessen ähnlich wie bei Pinterest folgen und die Tipps in ihrem Feed abonnieren. Auf einer neuen Profil-Seite können Käufer und Verkäufer,  Informationen über sich selbst, über die zusammengestellten Kollektionen sowie über die Interessen, Kollektionen und Nutzer, denen sie folgen nach individuellen Bedürfnissen anpassen. Zudem gibt es mit "eBay Today" eine neue Seite mit Artikeln, die täglich von eBays Chefkurator und Editorial Director ausgewählt werden. Da dürften so einiges an Knowhow aus dem Kauf von Svpply mit drin sein. Das Start-up, das mittels Social-Media-Elementen aus den Einkaufstipps der Freunde bei Facebook und Co Produktgalerien erstellte, kaufte eBay vor rund einem Jahr (etailment berichtete).


Amazon: Langsam dreht Amazon an der Marktmacht-Schraube. Oder wird die Logistik schlicht gefährlich zu teuer? In den USA gibt es die versandkostenfreie Lieferung nicht mehr ab 25 sondern erst ab 35 Dollar Einkaufswert. Wer kein Prime-Kunde ist, wartet inzwischen bis zu vier Tage auf die Bestellung. Die New York Times nennt es "the biggest rollback of benefits for Amazon’s customers ever." Stimmt.


Digitale Praxis:

Landing Page: Knackig, zackig, kurz und bildhaft - so sollten Ihre Texte auf der Landingpage sein. Falls Ihnen unsere wunderbare Zusammenfassung nicht reicht, lernen Sie bei SocialMediaToday noch mehr Tipps kennen und eine Infografik gibt es obendrauf. (Dieser Text wurde mit Tipps von SocialMediaToday erstellt)

 

Digitales Wissen:

Haustechnik: Laut einer Studie von Roland Berger wird der Online-Umsatz auf dem Haustechnik-Markt bis 2017 um jährlich bis zu 40 Prozent wachsen. Danach werde er abflauen und sich beim einem Online-Marktanteil für Haustechnik in Europa bei etwa 7 Prozent einpendeln. Die Stagnation nach 2017 wird damit begründet, dass nicht alle Produkte für den Vertrieb über das Web attraktiv sind und nicht alle Kunden online bestellen. In den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz und Belgien werden heute 1-2 Prozent der Haustechnik-Umsätze über das Internet getätigt, in Großbritannien sind es dagegen schon über 3 Prozent. Bedeutende Unterschiede bestehen auch zwischen den einzelnen Warengruppen: im Sanitärbereich sind die Online-Umsätze mit 12 Prozent relativ hoch, Anschaffungen in den Bereichen Heizungstechnik (5 Prozent) und Installation (2 Prozent) erfolgen aber noch weitgehend offline.


Digitale Trends & Fakten:



Zahl des Tages: Nur 13 Prozent der Deutschen haben bisher ein Produkt oder eine Dienstleistung über die App eines Händlers erworben. Das ergab eine internationale Studie des Gutschein-Portals Deals.com mit insgesamt über 10.000 Befragten.


Grafik des Tages: Gesundheitscheck mit Humor: Diese Grafik hilft Ihnen dabei zu erkennen, wie gesund oder ungesund ihr Social Media-Verhalten ist. Infografik


Beliebtester Beitrag am Vortag: Gründerszene: 17 deutsche Start-ups mit Frauenpower im E-Commerce

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