Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!

Ausmalbücher für Erwachsene sind gerade mega im Trend. Verkaufen sich besser als manche Bestseller. Die Stiftehersteller müssen Sonderschichten fahren, weil die Erwachsenen sich malend entspannen wollen: Meditation, Flucht aus dem Alltag, Eskapismus. Es ist aber auch Detox gegen das Digitale. Den Wunsch nach Entschlackung und Entschleunigung sollte der Handel gut beobachten und analysieren - womöglich lässt sich aus dem Kundenbedürfniss nach einer Oase im Alltag auch eine Serviceidee entwickeln - im Laden oder im Web.


Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Hermes will mit Amazon kuscheln:

Hermes-Aufsichtsratschef Hanjo Schneider kann sich Kooperationen mit Amazon etwa bei Paketshops und Packstationen vorstellen. „Es ist sicher keine gute Idee, sich gegen Amazon zu positionieren“, sagte der oberste Hermes-Paketbote der „Welt“. Hintergrund der Avancen sind die Pläne von Amazon, eine eigene Paketzustellung aufzubauen. Das Risiko eines flächendeckendes Amazon-Netzes schreckt die Logistikbranche offenbar mehr auf, als sie gemeinhin verlauten lässt.


Dritte Filiale für Edited:

Otto-Tochter Collins plant für die Eigenmarke Edited einen dritten stationären Laden in München. Der Online-Shop hat bereits eine Filiale in Hamburg, eine weitere ist in Berlin geplant.
 

Zitat des Tages: "Ich kenne keinen Anbieter von Same Day Delivery, der nicht bei jeder Sendung Geld zulegen muss". Hermes-Aufsichtsratschef Hanjo Schneider hält die taggleiche Lieferung im Interview mit der "Welt" für eine Nische.

Umsatz-Schlappe für Beate Uhse:

Beate Uhse hat 2015 einen Verlust von 18,4 Millionen Euro in den Büchern stehen. Damit liegt das Minus noch über den im Februar kolportieren Zahlen. Die schlappe Bilanz soll im laufenden Jahr besser werden. Zwar werde durch die Schließung von 16 Filialen sowie die Einstellung des Katalogs der Umsatz im laufenden Jahr nochmals auf 115 bis 120 Millionen Euro zurückgehen (Vorjahr 129 Millionen Euro), dafür aber soll am Ende eine schwarze Null in der Bilanz stehen.

Amazon trommelt für Amazon Payments:

Amazon Payments dümpelt bei den Marktanteilen der Zahlungsverfahren unter anderem in Deutschland bislang homöopathisch vor sich hin. Nun startet Amazon ein globales Partnerprogramm für Amazon Payments, um Software-Anbieter für die Einbindung zu begeistern. “Pay with Amazon” soll einfacher einsetzbar werden, das Partnerprogramm soll zudem verschiedene kostenlose Service-Optionen bieten.

Darlehen für Monoqi:

Wohnaccessoire-Anbieter Monoqi hat sich über Davidson Growth Debt ein Wachstumsdarlehen von 3,25 Millionen Euro gesichert. Das Kapital gibt es als Inhaberschuldverschreibung mit einem festen Zinssatz.


Limango erweitert Geschäftsführung:

Vertriebsspezialist Marcel de Vries rückt bei Limango in die Geschäftsführung auf. Zu seinen zentralen Aufgaben beim Family-Shop zählen dabei insbesondere die internationale Expansion und die Weiterentwicklung der Vertriebsstrukturen. Seine Limango-Karriere startete de Vries im Jahr 2010. Zuvor war er im Business Development E-Commerce von Bonprix und für Otto International in Hongkong tätig.

Weltbild stärkt Führung:

Thorsten A. Gropp und Benjamin Pfeifer steigen in die Geschäftsführung bei Weltbild ein. Gropp, bisher Geschäftsleiter Marketing und ECommerce, verantwortet künftig die Bereiche Marketing und Vertrieb, Pfeifer den kaufmännischen Bereich. Sie berichten unmittelbar an die Geschäftsführer der Weltbild Gruppe Patrick Hofmann und Sikko Böhm.

INTERNATIONAL


Amazon erhöht den Druck auf die Händler:

Amazon nimmt in den USA Marketplace-Händler für "Schuhe, Handtaschen und Sonnenbrillen" in die Pflicht. Sie sollen künftig auch eine kostenfreie Lieferoption anbieten.

Frisches Geld für Groupon:

Die Couponing-Plattform Groupon scheint sich nach langer Berg- und Talbahn zu berappeln und holt sich 250 Millionen Dollar von der Private-Equity-Firma Atairos.


Amazon pusht Prime Now:

Prime Now bietet Amazon in den USA zwar inzwischen in rund zwei Dutzend Städten an, aber nur per App. Nun will Amazon den Service ab Mai offenbar direkt auch über die klassische Website anbieten.

TRENDS & FAKTEN

Burberry lockt am Regal zu Snapchat:

Burberry versucht Kunden am Regal mit Snapchat zu verknüpfen und packt einen Snapcode auf seine Packungen für den Duft "Mr. Burberry". Kunden, die den Code am Regal abscannen, sollen dann mit speziellem Content bei Snapchat belohnt werden.


Grafik des Tages:
Internetnutzer, die via PC online einkaufen, geben mehr Geld aus als mobile Shopper. Das geht aus der aktuellen Ausgabe des Ecommerce Quarterly von Monetate hervor. Am besten gefüllt sind demnach mit durchschnittlich 149,4 Dollar die Warenkörbe von Linux-Nutzern. Infografik: Warenkörbe im Vergleich | Statista
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