Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

MyParfum: Rettung für den insolventen Berliner Kosmetikhändler: Laut Gründerszene kaufen die Gründer Matti und Yannis Niebelschütz das Unternehmen zurück und wollen es langfristig aufbauen. MyParfum wurde 2008 gegründet und mit millionenschweren VC-Investitionen angeschoben. Doch nach dem rasanten Start liefen die Kosten davon, während der Umsatz nicht mitzog. Im Frühjahr 2013 wurde daher das Insolvenzverfahren eingeleitet. Nun soll MyParfum ohne externe Investoren als Familienunternehmen weitergeführt werden. Von den ehemals 60 Mitarbeitern sind zehn geblieben.

Jetzt lesen: Vedes goes online, Stillstand bei Karstadt.

Vedes: Mit Online gegen den Umsatzschwund: Der Spielzeuggroßhändler will das E-Commerce-Geschäft forcieren. Wie das Unternehmen laut LZ-Net mitteilt, soll in diesem Jahr damit ein Umsatzplus von 1 bis 2 Prozent erzielt werden. Damit reagiert Vedes auf die wachsende Bedeutung des E-Commerce, der im Spielzeugmarkt bereits einen Anteil von 20 bis 25 Prozent halte. Vedes stellt im Internet den Shop bereit, die Abwicklung der einzelnen Bestellungen übernehmen aber die Fachhändler vor Ort, die damit auch den jeweiligen Umsatz für sich verbuchen.


Karstadt:
 
Im Tarifstreit ist laut LZ-Net keine Einigung in Sicht. Die Parteien bekräftigten am Freitag ihre Positionen. Karstadt will eine zweijährige "Tarifpause", de Gesamtbetriebsrat will dies nicht hinnehmen. Unklar ist, ob in dieser Woche weitere Streikaufrufe folgen. 

 
Zalando: Zur Kritik an den Arbeitsverhältnissen im neuen Logistikzentrum Erfurt nimmt der Modehändler bei Onlinehändler-News noch einmal ausführlicher Stellung: „Nur mit zufriedenen Mitarbeitern und guten Arbeitsbedingungen können wir unserem Serviceversprechen an die Kunden gerecht werden. Deshalb werden wir weiterhin aktiv daran arbeiten, entstehende Herausforderungen immer im Sinne unserer Mitarbeiter zu meistern", so das Resümee des Unternehmens. 

Zitat des Tages: "Da draußen tobt bereits ein mobiler Tsunami." Mobilstrategieexperte Mark Wächter elektrisiert bei W&V

 

Google: Noch mehr stationäre Geschäfte: Nach einem Bericht von ZDNet soll es Filialen unter der Marke "Android Nation" nach Indonesien nun auch in Indien geben. Google will hier in Kooperation mit der Elektronikkette Spice Global Mobiltelefone anbieten, um die Android-Verbreitung zu pushen. Geplant sind insgesamt 50 Geschäfte.


Direktvertrieb: Auch hier setzt man jetzt auf Online, wie eine Studie der Universität Mannheim im Auftrag des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland (BDD) ergibt. Wie Der Handel berichtet, geht daraus hervor, dass 28 Prozent der Direktvertriebsunternehmen bereits einen Onlineshop betreiben, 39 Prozent planen dies in den kommenden fünf Jahren.

 

Cookster: Das neue Start-up, das seinen Online-Betrieb noch nicht aufgenommen hat, will Büroangestellten die abendliche Nahrungsaufnahme erleichtern. Laut Deutsche-Startups kann man sich über die App ein Rezept zusammenstellen und dann die notwendigen Zutaten in einem lokalen Supermarkt abholen.

 

Gilt: Der auf zeitlich begrenzte "Flash Sales" spezialisierte US-Onlinehändler bietet nun "Mobile Online"-Verkäufe an. Diese finden laut Internetretailer seit vorgestern jeden Samstagmittag statt. Die Aktion läuft bis zum 24. August. Der Mode-Händler erzielt bereits 40 Prozent seines Umsatz über mobile Endgeräte.


Imotex: Das Neusser Modezentrum hat eine B2B-Plattform gestartet, über die seine Mieter Artikel online verkaufen können. Wie die Textilwirtschaft berichtet, sind neun Labels online, weitere 30 angemeldet.

Grafik des Tages: Wie sich der M-Commerce in den USA ausbreitet bei Business Insider


Lesetipp des Tages: Conleys bedient auch ganz ausgefallene Wünsche, im Markenschaublog von W&V.

Zahl des Tages: Zehn US-Investments hat Tengelmann bislang getätigt. Exciting Commerce. hat sie zusammengestellt. 

 

Beliebtester Beitrag am Vortag: Retouren-Versandkosten: Warum die Händler nicht strenger werden

 

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