Marc O’Polo im Omnichannel-Vergleich vorn:

Marc O’Polo, Peek und Cloppenburg und Breuninger sind die Vorzeige-Händler in Sachen Omnichannel in Deutschland. Das sagt die Kurt Salmon Omnichannel Fashion Studie 2015. Die hat über 100 Händler und Marken aus Fashion und Sport in Deutschland, Großbritannien und Frankreich anhand 70 unterschiedlicher Kriterien unter die Lupe genommen. Die Plätze vier bis zehn belegen Zara, S.Oliver, Jack Wolfskin, Hugo Boss, Globetrotter. Esprit und Adler.

Als größtes Manko sieht die Studie die Umsetzung der Omnichannel-Versprechen in der Filiale. Zum einen scheitern viele Händler nach wie vor daran, eine kanalübergreifende Beratungskompetenz des Verkaufspersonals aufzubauen, also das Online-Sortiment bei der Kundenberatung systematisch mit zu berücksichtigen. Zum anderen stellt der Aufbau sinnvoll gestalteter Filialprozesse zur effektiven – und effizienten – Umsetzung der Omnichannel-Services auf der Fläche nach wie vor eine Herausforderung dar.

Auch beispielsweise bei der Online-Prüfung von Filialverfügbarkeiten zeigt die Studie weiterhin Entwicklungsbedarf, oft fehlte es zudem noch an der vollständigen kanalübergreifenden Integration aller CRM-Maßnahmen. Nur wenige kombinierten hier so konsequent wie Marc O‘Polo alle aktiven Kanäle miteinander.

Über die Omnichannel-Anstrengungen von Marc O’Polo sprechen wir mit Felix Kreyer, Director Online bei Marc O'Polo, am 11. und 12. November beim Branchenkongress etailment 2.015 in Frankfurt.
Tablet in der Filiale von Marc O’Polo
Tablet in der Filiale von Marc O’Polo


Jetzt lesen: Facebook testet „Local Market“, Südkurier startet lokalen Marktplatz.

Amazon bestätigt tägliche Preisänderungen:

Nein, eine Weltneuheit ist das nicht, dass Amazon auch in Deutschland die Preise mehrmals am Tag ändert. Die FAZ macht das gleichwohl zur Schlagzeile. Immerhin hat es Deutschland-Chef Ralf Kleber öffentlich bestätigt. „Wenn wir das Gefühl haben, es entwickelt sich für den Kunden ein neuer Marktpreis, und das kann bei manchen Produkten mehrmals am Tag sein, reagieren wir darauf“, sagt Ralf Kleber der Rheinischen Post. „Preise gehen rauf und runter - aber wir sagen es dem Kunden.“ Preise abhängig vom Endgeräte gebe es bei Amazon aber nicht, betonte Kleber.
 

Zitat des Tages: "Unser Ziel ist es, alle Produkte auf der ganzen Welt online verfügbar zu machen. Wenn du als Laden alles hast, wirst du für Kunden relevant", sagt Amazon Deutschland-Chef Ralf Kleber der Rheinischen Post und schwärmt von 10.000 Nudelsorten bei Amazon.

Südkurier startet lokalen Marktplatz:

Das Verlagshaus Südkurier startet einen lokalen Marktplatz für lokale Händler von Villingen-Schwenningen bis Markdorf. Weitere zehn Städte sollen folgen. Lieblingsladen.de nennt sich der lokale Marktplatz. Der Südkurier folgt damit dem Beispiel zahlreicher anderer Verlagshäuser.

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Cubus mit Webshop:

Der norwegische Filialist Cubus ist in Deutschland ab sofort auch mit einem Online-Shop vertreten. Angeboten werden Damenmode, Wäsche und Accessoires. TextilWirtschaft



E-COMMERCE INTERNATIONAL

Facebook testet „Local Market“:

Facebook testet mit „Local Market“ offenbar einen eigenen Online-Marktplatz, der derzeit gegen Kleinanzeigen-Anbieter, Second-Hand-Börsen aber auch eBay antreten könnte. In unterschiedlichsten Kategorien auf der iPhone-App können Nutzer zum Produkt Text und Fotos anzeigen und via Facebook-Messenger mit einem Interessenten in Kontakt treten. Nutzer können zudem selbst eigenen Verkaufskategorien folgen. Zu sehen war der Test mit den ortsbezogenen Anzeigen bislang aber nur kurzfristig in Australien. Techcrunch


Amazon gibt am digitalen PoS klein bei:

Amazon zieht den Stecker an seinem Kreditkarten-Lesegerät für den digitalen PoS und nimmt den Amazon Register gut ein Jahr nach dem Start vom Markt. Auch die Local Deals samt der Local App werden gestrichen. Geekwire

Nike kündigt E-Commerce-Offensive an:

Nike will seinen E-Commerce-Umsatz in den kommenden fünf Jahren von derzeit 2 auf 14 Prozent steigern. Hebel dafür sollen Mobile und Omni-Channel-Features sein. IR

IPO von Showroomprivé enttäuscht:

Der französische Online-Shopping-Club Showroomprivé ist am Freitag an die Pariser Börse (Euronext) gegangen. Der Börsengang enttäuschte aber. Beim IPO reichte es nur für einen Aktienpreis am unteren Rand der Preisrange von 19,50 bis 26,30 Euro.

 
DIGITALE TRENDS & FAKTEN



Zahl des Tages: 28 Prozent der Spielwarenumsätze werden inzwischen im Internet generiert. Die Folge: Die kleinen Händler sterben. Markenshops rücken nach. Welt

Lesetipp des Tages: Gelehriges Stück der Harvard Business Review: "Europe’s Other Crisis: A Digital Recession".



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