Liebe Leserin, lieber Leser, bisher konnten selbst schlechte Neuigkeiten dem Aktienkurs von Amazon wenig anhaben. Die Andeutung in den Medien, Präsident Trump überlege, das Unternehmen stärker zu besteuern oder sogar die Anti-Trust-Keule zu schwingen, hat den Börsenwert teilweise um 53 Mrd. Dollar reduziert. Aber Trump wäre nicht er, wenn man dahinter nicht persönliche Interessen vermuten müsste. Die "Washington Post" ist ihm ein Dorn im Auge. Und die Zeitung gehört eben Jeff Bezos. Weitere News nach dem Klick.

Otto wächst und entwickelt Partner-Portal:

Seine Plattform-Strategie treibt Otto voran. Gemeinsam mit Markenherstellern wie Adidas und S.Oliver wird derzeit ein Portal namens Brand Connect entwickelt. Darauf sollen alle Prozesse und Dienstleistungen für Markenanbieter gebündelt werden, mit dem Ziel, eigene Markenshops zu bauen, Werbemittel zu buchen und Verkaufszahlen in Echtzeit einzusehen. In die Änderung seines Geschäftsmodells will Otto bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres rund 100 Mio. Euro investieren. Im vergangenen Geschäftsjahr, das am 28. Februar endete, steigerte der Händler seinen Netto-Umsatz um 8,5 Prozent auf knapp 3 Mrd. Euro. Fast ein Drittel der Erlöse stammt aus der Kategorie Home & Living.

Fahrrad.de startet Partner-Netzwerk:

Wer beim Spezial-Versender bestellt, muss daheim noch einige Kleinigkeiten montieren und justieren. Ab sofort ist das Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch vor Ort vertreten. Ab Mai sollen die Kunden bei ihrer Bestellung die Auslieferung an einen Händler in der Nähe auswählen können. Der Partner kümmert sich dann um die Montage und Einrichtung. Damit wandelt Fahrrad.de auf den Spuren von Mister Spex, das ebenfalls auf freie Unternehmer vor Ort setzt.

Google bietet unpersonalisierte Werbung:

Um ab Mai mit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung konform zu sein, ändert Google die Regeln seines Werbeangebots. Nach einem Infoschreiben an seine Kunden müssen die Werbepartner für die Zustimmung der Nutzer zur Datenauswertung sorgen. Als Alternative zu Cookies will das Unternehmen auch ein Werbeangebot auf den Markt bringen, das auf personalisiertes Tracking vollständig verzichtet.

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Welche sind die 4 wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer effektiven App-Strategie im Einzelhandel?:

Die immer stärkere Nutzung von Smartphones wirkt sich weiterhin auf den Einzelhandel aus. Die Zahl der Sitzungen in Shopping-Apps hat sich in vielen europäischen Ländern mehr als verdoppelt. Entsprechend stellt das Smartphone inzwischen die beste Möglichkeit für Einzelhändler dar, ihren Umsatz zu steigern und die Markentreue zu fördern. Aber können Sie sich sicher sein, dass Sie das Potenzial Ihrer App-Strategie voll ausschöpfen? Registrieren Sie sich jetzt für das aktuellste Einzelhandels-Webinar von App Annie: The 4 key steps to an effective retail app strategy.

INTERNATIONAL

Carrefour erweitert sein Marktplatzgeschäft um Spanien und Belgien:

Der französische Händler betreibt bereits in Frankreich und Polen einen Marktplatz, auf dem auch Dritthändler ihre Waren verkaufen können. Dieses Modell soll jetzt auf zwei weitere Länder ausgeweitet werden. Spanien hat bereits seinen Betrieb aufgenommen. Im weiteren Verlauf des Frühjahrs soll dann Belgien folgen.

Walmart wechselt Alipay aus:

Der US-Händler schwenkt in seinen chinesischen Läden von Alipay auf WeChat Pay um. Dieser Schritt dürfte auch aus strategischen Überlegungen heraus erfolgen. Denn gemeinsam mit Tencent, das hinter WeChat und dem Bezahlsystem steckt, ist Walmart an JD.com beteiligt, dem Rivalen von Alibaba.

Stadtlandkind.ch übernimmt Mitbewerber:

Zum 1. April übernimmt das Start-up Stadtlandkind.ch seinen Mitbewerber Phunky.ch und integriert diesen in das eigene Angebot. Stadtlandkind bietet eine Auswahl aus rund 150 Labels und sieht sich selbst als "größter Online Concept-Store" für Familien aus der Schweiz.

TRENDS & FAKTEN

Beliebtester Beitrag am Vortag:

Trotz des Datenskandals rund um Cambridge Analytica wollen und können Handelsunternehmen in der Kundenkommunikation nicht auf Facebook verzichten. Trotz Datenskandal - Handel wirbt weiter bei Facebook

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