Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Während etailment-Autor Stephan Lamprecht mit der Digitalisierung des Küchenkaufs bei Ikea hadert, hat der Möbelriese ganz andere Sorgen. Unter Teenagern ist es laut Guardian gerade Trend, sich des Nachts heimlich in den Läden einschließen zu lassen, dort zu übernachten und seinen Spaß zu haben. Den Trend haben Teenager mit einem Youtube-Video von ihrer Aktion ausgelöst. Das haben bald 2 Millionen Menschen gesehen. Oh, du schöne Handelswelt.

Weihnachtsstreiks bei Amazon:

In einigen Logistikzentren von Amazon in Deutschland soll bis zum 24. Dezember gestreikt werden. Verdi möchte, dass in Rheinberg und Werne sowie in Graben und Koblenz die Bänder still stehen. Verdi fordert seit 2013 einen Tarifvertrag für die Beschäftigten.

Hermes verlängert Test mit Lieferroboter:

In Hamburg verlängern Hermes und Starship Technologies die Zustellung per autonomen Lieferroboter um drei Monate bis 31. März 2017. Der im Herbst begonnene Pilottest war ursprünglich bis Ende Dezember 2016 begrenzt. Zum Einsatz kommen drei "Bollerwagen 2.0"  an Paket-Shops in Hamburg-Ottensen sowie im Grindelviertel im Stadtteil Rotherbaum. Neben der Auslieferung von Paketen soll ab Januar 2017 auch die Abholung von Retouren getestet werden. Lesen Sie dazu auch: So autonom kommen die Pakete ab 2020.


Jeder Dritte will Weihnachtsgeschenke im Web weiterverkaufen:

Marktplätze wie Shpock oder Amazon und eBay können sich schon mal warmlaufen. Knapp jeder Dritte (29 Prozent) will in diesem Jahr Geschenke, die ihm nicht gefallen, online verkaufen. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Im letzten Jahr nutzte erst jeder Vierte (25 Prozent) diese Möglichkeit. Jeder Vierte (23 Prozent) will dafür Internetplattformen wie Amazon oder eBay nutzen. 7 Prozent möchten die Präsente über spezielle Kleinanzeigen- oder Flohmarkt-Apps wie Shpock oder eBay-Kleinanzeigen verkaufen. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) wollen Geschenke, die ihnen nicht gefallen, im Geschäft umtauschen oder an den Online-Shop zurück senden.

Amazon buttert 140 Millionen Euro in TV-Spots:

Amazon gehörte im November laut Nielsen zu den ausgabefreudigsten Unternehmen im Werbemarkt. Fast 140 Millionen Euro investierte Amazon im TV. 43 Millionen Euro mehr als im Vorjahresmonat. Die aktuellen Zahlen hat Horizont eingesammelt.

INTERNATIONAL

Gelbe Karte für Taobao:

Taobao, Marktplatz von Alibaba, ist in den USA zurück auf der Liste der bösen Jungs für "Notorious Markets". Grund: zu viele gefälschte Produkte auf der Plattform, berichtet Tech in Asia. Die schwarze Liste hat aber eigentlich nur Folgen für die Image-Kosmetik. Der Internet-Riese Alibaba kämpft seit Jahren gegen Produktfälschungen. In manchen Jahren sollen bis zu 40 Prozent der online verkauften Waren Fälschungen oder minderwertige Produkte gewesen sein. Mit dem Satz "Das Problem ist, dass die gefälschten Produkte heute von besserer Qualität und günstiger sind als die echten", handelte sich Alibaba-Chef Jack Ma zudem kürzlich mächtig schlechte Presse ein.

Rabatt für Click & Collect bei Sears:

Die US-Kette Sears pusht Click & Collect bis Weihnachten mit einem Rabatt. 20 Prozent Preisnachlass gibt es für Kunden, die den Online-Einkauf im Laden abholen, schreibt Internet Retailer. Sears pickt die Ware in der Filiale.

Amazon Echo ausverkauft:

Der digitale Sprachassistent Amazon Echo ist in den USA online ausverkauft. Neue Geräte soll es teilweise erst nach dem 19. Januar geben, weiß Business Insider. Bislang wurden von der Sprachhorchbox in den USA nach Schätzungen rund 5 Millionen Exemplare verkauft.

TRENDS & FAKTEN

Hermes beobachtet Paket-Flut:

Hermes erlebt aktuell das stärkste Weihnachtsgeschäft seiner Unternehmensgeschichte. Bis zu 20 Prozent mehr Sendungen als im Vorjahr wurden an den bisherigen Spitzentagen transportiert.

Grafik des Tages:

Amazon will in Dortmund. Frankenthal und Werne 2017 drei neue Logistikzentren mit jeweils 1.000 Arbeitsplätzen eröffnen. Am Standort Werne wird außerdem aktuell eine neue Halle mit 100.000 Quadratmeter Fläche hochgezogen, die ebenfalls 2017 den Betrieb aufnehmen soll. Aktuell beschäftigt Amazon nach eigenen Angaben hierzulande knapp 12.000 festangestellte Logistikmitarbeiter in neun Logistikzentren an acht Standorten.
Infografik: Die Amazon-Deutschlandkarte | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Zahl des Tages:

Die Drogeriekette dm hat mittlerweile über eine Million Follower auf Instagram. Damit auch Händler mit kleinem Budget in dem Netzwerk mitmischen können, hat etailment einige Beiträge mit Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene zusammengestellt: Die wichtigsten Tipps für Anzeigen auf Instagram / Instagram: 5 Tools, die sie 2017 brauchen werden /  Instagram - Wie Sie auch 2017 noch mitmischen können8 Tipps für den optimalen Business-Start bei Instagram

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