Collins läuft rund:

About you im TV
About you im TV
Das Multishop-Projekt "Collins" (unter anderem  Aboutyou.de, Sister Surprise und Edited) hat im ersten Geschäftsjahr die Erwartungen der Otto Group offenbar übererfüllt. Die Rede ist laut Neuhandeln von einer “überplanmäßigen Umsatzentwicklung“ und einem zweistelligen Millionenbetrag beim Umsatz. Details, auch zur künftigen Strategie, will Collins in Kürze präsentieren. About you und Edited werben inzwischen im TV. Von Collins erhofft sich auch Otto ein bisschen Business-Botox. Alexander Birken, Otto-Konzernvorstand und Sprecher der Otto-Geschäftsführung, in der TextilWirtschaft: „Wir können von Collins lernen“

Jetzt lesen: Wie Otto bei Dynamic Pricing tickt, wie Marc O'Polo Kunden binden will.

Otto Group ganz mini:

Die Otto Group (Geschäftsbericht pdf) backt kleinere Brötchen: Der Umsatz erhöhte sich um lediglich 0,5 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. Leidlich besser steht das Internetgeschäft in Deutschland da.  Etailment

 

Zitat des Tages: "Wir haben zwar ein System, das uns in die Lage versetzt, faktisch jede Stunde den Preis anzupassen. Das tun wir aber nicht, weil das aus Kundensicht nicht nachvollziehbar ist. Wenn ein Produkt zum ersten Mal angeboten wird, wird der Preis einige Wochen lang konstant gehalten. Erst danach beginnt die Anpassung. Aber wir lassen nicht die Maschine entscheiden, sondern wir nutzen die Technik und Software als Grundlage und koppeln sie mit dem Know-how der Mitarbeiter. Das ist der beste Entscheidungsansatz." Alexander Birken, Otto-Konzernvorstand und Sprecher der Otto-Geschäftsführung, erklärt der TextilWirtschaft die Haltung zu Dynamic Pricing.


Neuer Look für Ambellis:

Ambellis, der Damenmode-Online-Shop von myToys, zeigt sich im neuen Gewand und mit überarbeitetem Logo und Claim: „Shoppen. Anziehen. Wohlfühlen.“ Ziel ein femininerer Look. Entwickelt wurde der neue Auftritt gemeinsam mit der Berliner Agentur Loveto. Nach dem Redesign von myToys und Mirapodo Ende 2014 ist Ambellis nun der dritte Shop, der im Rahmen des Multi-Shop-Konzeptes einen frischen Look erhalten hat.

Frische Millionen für Bloomy Days:

Das Berliner Startup Bloomy Days erhält ein Finanzierung im hohen siebenstelligen Bereich. Ariadne Capital, Lars Dittrich und weitere Investoren stützen laut Gründerszene den Abo-Anbieter, der 2014 auf dem etailment Summit mit dem e-Star als herausragendes Startup ausgezeichnet wurde.
 

Marc O'Polo schwört auf Treue:

Die Modemarke Marc O'Polostartet ein eigenes Treueprogramm, das Kunden online und offline zu Gute kommt und die Kanäle noch mehr verzahnt. Bei Marc O'Polo for Members haben Kunden unter anderem die Möglichkeit, online Artikel zu reservieren und diese dann im Store zu kaufen oder ihren Online-Einkauf im Store abzuholen. Dazu soll es auch weitere exklusive Vorteile geben wie Pre-Sales, Events.

Google Shopping mit Sternchen:

Angriff auf Amazon und seine wachsende Marktmacht als Produktsuchmaschine. Google bringt die bereits in den USA erprobte Produktbewertung mit Sternchen bei den Google Shopping Ergebnissen jetzt auch nach Europa. Die Bewertungen basieren auf unterschiedlichen Quellen. Google Shopping bleibt optisch aber trotzdem so attraktiv wie eine abgenutzte Euro-Palette.  Techchrunch


   Anzeige
  Immer mehr Retailer begreifen: E-Commerce ist gekommen, um zu bleiben. Doch was wollen die Online-Shopper? Die Antwort liefert das neue ChannelAdvisor E-Book. Erfahren Sie, wie der Kunde von heute „tickt“ – und was das für Ihr Online-Geschäft bedeutet. Mehr

Banken greifen PayPal an:

Noch bis Ende 2015 will der Bankenverband eine PayPal-Alternative starten. Nach dem großen Wurf klingt das Projekt von privaten Banken und der Genossenschaftsbanken aber noch nicht. Die Pressemitteilung spricht nur von “Online-Bezahlverfahren”. Von “Mobile Payment” ist nicht die Rede. Nur ein sprachlicher Lapsus?


Stylefruits hübscht die App auf:

Stylefruits, Social Shopping Plattform für Mode und Wohnen, kommt in der App mit neuen Funktionen daher wie dem Erstellen eigener Outfits und Wohnstyles. Auch die Styles anderer User können jetzt kommentiert werden.


E-COMMERCE INTERNATIONAL


DoorDash bekommt Finanzspritze:

Das Food Delivery-Startup DoorDash aus San Francisco hat in einer Finanzierungsrunde 40 Millionen Dollar einkassiert. Damit kann man schon etwas mehr machen als nur Pizzen auszuliefern und genau das will das Unternehmen auch. Das Geld kommt von Kleiner Perkins, Sequoia Capital, Khosla Ventures und Charles River Ventures. Re/Code

 

Tweet des Tages:



Gap wirbt mit Instagram:

Mit einer kleinen Serie von Instagram-Videos macht die Modemarke Gap den Kunden Lust auf den Frühlingseinkauf. Die Agentur Wieden+Kennedy hat sich zu "Spring Is Weird\" eine kleine Liebesgeschichte ausgedacht. Instagram-Blog


DIGITALE TRENDS & FAKTEN


Twitter macht Nutzer zu TV-Sendern:

Mit der App Periscope für iOS hat Twitter nun eine Alternative zur kürzlich gehypten Livestreaming-App Meerkat auf den Markt gebracht. Die "TV-Übertragung" wird direkt bei Twitter angezeigt. Nutzer können nicht nur zuschauen, sondern auch Kommentare schicken. Jeder Stream kann zudem archiviert werden.


Slack im Höhenflug:

Slack, das Kollaborationsprogramm, das Teamarbeit fundamental vereinfachen und das E-Mail-Generve beenden will, hatten wir schon im Sommer 2014 empfohlen. Im Silicon Valley ist es der Hit. Gerade sammelt Slack 160 Millionen Dollar und käme damit auf eine Bewertung von knapp 2,8 Milliarden Dollar. Slack kann zahllose Dienste integrieren und erleichtert den Austausch von Videos, Bildern, Dateien. Venture Beat


Mobile Commerce:

Laut der Studie „Europe M-Commerce Snapshot 2015” von yStats.com nutzt bereits ein Drittel der europäischen Online-Shopper ein mobiles Endgerät für den Einkauf.

Modemarken vorbildlich im Web:

Mode-Topmarken wie Esprit, s.Oliver, Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Marc O`Polo, Only, Levi’s, Desigual, Tom Tailor und Ralph Lauren – haben zwar einen eigenen Online-Shop, fördern aber auch das stationäre Vertriebsnetz. Das zeigt der aktuelle ECC-Markenmonitor in Zusammenarbeit mit Commerce Connector. Auch in puncto Service ist die Fashion-Branche Vorreiter. So bieten alle zehn Topmarken kostenfreie Retouren an. Die Hälfte der untersuchten Websites bietet zudem im Kontaktbereich einen Live-Chat mit Servicemitarbeitern. Jede der untersuchten Topmarken verweist auf stationäre Geschäfte. Website-Besucher profitieren zudem von komfortablen Cross-Channel-Services wie detaillierten Verfügbarkeitschecks, Reservierungsfunktionen oder Terminvereinbarungen für die Beratung im lokalen Geschäft.

Bonusprogramme zielen vorbei:

Bonsuprogramm taugen nix, sind nicht effektiv. So die Bilanz von Capgemini Consulting in der neuen Studie „Fixing the Cracks: Reinventing Loyalty Programs for the Digital Age“. Nur 11 Prozent der Programme bieten demnach personalisierte Belohnungen basierend auf der Kaufhistorie oder den Standortdaten des Kunden. Lediglich 16 Prozent erkennen bereits die Teilnahme an Onlineumfragen, Bewertungen oder Weiterempfehlungen an. Gamification kam bisher nur bei 14 Prozent der Maßnahmen zum Einsatz. Der Untersuchung zufolge können Kunden nur bei knapp jedem zehnten Programm ihre Treuepunkte auch in allen Absatzkanälen wieder einlösen. Während ganze 79 Prozent der Unternehmen ihre Dienste und Waren inzwischen via Handy anbieten, können die Kunden darüber nur bei jedem vierten Programm (24 Prozent) ihre gesammelten Punkte in Prämien umwandeln.


Zahl des Tages: Wer auf dem Handy bei Google sucht, der sucht lokal. Laut einer Studie von Ipsos (pdf) für Google suchen rund 90 Prozent der Google-Nutzer regelmäßig nach lokalen Angeboten, die Hälfte der Nutzer stellt Suchanfragen zu lokalen Angeboten mit dem Smartphone. Die Zahlen zeigen, wir hochnotwendig es auch für den stationären Handel ist, mit einigermaßen gescheiten mobilen Websites nicht völlig den Anschluss zu verlieren.

Sie wollen mit uns werben? Unsere Mediadaten.