Westwing öffnet den Shopping-Club:

Westwing-Gründer Stefan Smalla
Westwing-Gründer Stefan Smalla
Der auf Home & Living spezialisierte Shopping-Club Westwing launcht nun mit WestwingNow zusätzlich zum Club ein dauerhaftes Sortiment für alle Kunden. Westwing will dabei mit schnellem Versand und einer kuratierten Auswahl ("Shop the Look") punkten. Das klingt zwar alles ein bisschen wie bei dem an seiner eigenen Hybris zugrunde gegangenen Design-Shoppingclub Fab, doch das deutsche Online-Einrichtungshaus mit Stil geht seinen Weg auch etwas bedächtiger an. Auch Westwingnow ist erst einmal ein Pre-Opening. 

Westwing liefert zudem anders als Fab laut Rocket Internet Business Update (pdf) solider werdende Zahlen. Der Umsatz lag in den ersten neun Monaten 2014 bei 124 Millionen Euro, plus 61 Prozent im Vorjahresvergleich. Der Umsatz im dritten Quartal ereichte 47 Millionen Euro. Das Ebitda konnte mit inzwischen über 0,6 Millionen Kunden zudem im dritten Quartal deutlich verbessert werden (+33 Prozent). Im ersten Halbjahr stand ein negatives EBITDA von -26,9 Millionen Euro in den Büchern. Zu Beginn des Jahres hatte Westwing von den bestehenden Investoren 25 Millionen Euro erhalten. Bislang eingesammeltes Geld: 179 Millionen Euro

Jetzt lesen: Amazon war down, Click & Collect bei Ikea.

Amazon war down:

Das man das noch erleben darf. Am Sonntag und Montag war in Europa Amazon teilweise nicht erreichbar. Website down, Streaming-Dienste down. Am späten Nachmittag und frühen Abend dauerte der Ausfall etwa je eine halbe Stunde. Ursache unklar. Der Ausfall sorgte auch für reichlich Spott bei Twitter.

 

Zitat des Tages: "John Lewis ist älter als Karstadt, macht mit seinem Online-Shop mehr Umsatz als Zalando und hat die "Herausforderung Amazon" rechtzeitig als Chance genutzt. Allerdings auch systemtechnisch geklotzt und nicht gekleckert, so wie immer noch überwiegend in deutschen Handelslanden." Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, kann das Amazon-Bashing nicht mehr hören. Internet World

Komplett holt sich Comtech:

Die norwegische Komplett Group übernimmt den Online-Händler Comtech, der 2014 einen Umsatz von 123 Millionen Euro schaffte. CP

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Upgrade für Ex-Weltbild-Filialen:

Die, wie man nun dank SZ weiß, an die "Buchhandlung Lesensart Rüdiger Wenk GmbH" verkauften 70 Weltbild-Filialen sollen unter dem Namen “Lesensart” selbständig arbeiten und zu Edel-Buchhandlungen aufgepeppt werden. Vermutlich kein falscher Weg, sich auf diesem Weg von der Vergleichbarkeit mit dem Online-Buchhandel zu absentieren.


E-COMMERCE INTERNATIONAL
 

Ikea probt Click & Collect:

"Eine Online-Bestellung von Waren zur Abholung oder Reservierung im IKEA Einrichtungshaus ist leider nicht möglich", so steht es immer noch in den Faq von Ikea. Da lässt es aufhorchen, wenn Ikea nun in Spanien seine jüngste Neueröffnung mit einen erweiterten Multichannel-Konzept begleitet und den Laden auch als Pick-up-Station für Online-Bestellungen andient. Ikea will sogar einen beachtlichen Teil der Fläche für Click & Collect reservieren. Retail Detail

Gilt flasht mit neuer Finanzierung:

Statt des aufgeschobenen IPO, den manch einer von dem Flash-Sale-Anbieter erwartet hatte, kommt Gilt mit einer neuen Finanzierungsrunde um die Ecke. 50 Millionen Dollar gibt es unter anderem von General Atlantic für den Onlineanbieter von Mode und Lifestyle-Produkten. Re/Code

Birchbox mit Laden:

Schon gewusst? Beauty-Abo Anbieter Birchbox zeigt sich in New York mit einem eigenen Laden. Es gibt diverse Services und eine schöne Nachahm-Idee für das deutsche Pendant Glossybox: "Build your own Birchbox". Zu finden ist der Birchbox-Shop an 433 West Broadway. Interessant ist dabei, wie Birchbox das Ladenkonzept inzwischen mit Events aufpeppt.

 

Tweet des Tages:

 

DIGITALE TRENDS & FAKTEN

Facebook - Wechsel an der Spitze:

Nach fünf Jahre Aufbauarbeit an der Spitze von Facebook in Deutschland soll F. Scott Woods innerhalb des Unternehmens neue Aufgaben übernehmen. Nachfolgerin wird Marianne Dölz, bis 2013 Vermarktungschefin in der Verlagsgruppe Handelsblatt.


Zahl des Tages: Ein Drittel der Deutschen bricht den Einkauf ab, wenn die Website nicht nach drei Sekunden geladen ist. 32 Prozent warten immerhin länger als fünf Sekunden, sagte eine Studie. etailment stellt sie vor. 

Lesetipp des Tages: Ein furioses und lesenswertes Stück im "New Yorker" über den Apple-Chef-Designer Jonathan Ive, der wohl auch den Apple-Stores einen neuen Look geben will.

Beliebtester Beitrag am Vortag: Eine digitale Agenda sei quasi nicht existent. Die Folge: Online-Umsätze werden in der Exportnation Deutschland zunehmend importiert, mahnt Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, in einem Gastbeitrag für etailment und spricht von der "digitalen Lüge".



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