Woonio wagt den Wechsel:

Woonio
, als Plattform für Möbel nach Maß aus Deutschland gestartet, hat sein mit Branchenpreisen ausgezeichnetes Geschäftsmodell komplett überarbeitet. Nachdem das Geschäft mit Unikaten am Einkauf und passenden Zulieferern scheiterte, definieren sich die Allgäuer unter dem Slogan "Daily dose of home & living" nun als Content Commerce Plattform und bieten über 7.000 Produkte in 40 Kategorien. Die werden zuvor manuell ausgesucht. Der Versand und direkte Verkauf erfolgt ausschließlich über die Amazon-Plattform. Woonio-Gründer Roland Waedt sieht den vor wenigen Monaten eingeläuteten Turnaround nach der Testphase nun als bewältigt an und will jetzt das neue Konzept nach UK übertragen.

Jetzt lesen: Rewe startet Weinfreunde.de, Locafox holt frisches Geld.


Rewe startet Weinfreunde.de:

Rewe hat mit Weinfreunde.de einen neuen Weinshop im Web entkorkt.  Sortiment und Preise schielen auf den Massenmarkt. Bislang bot Rewe nur den eher beschaulichen "Kölner Weinkeller" auf. Lebensmittel Zeitung

Locafox holt frisches Geld:

Der lokale Marktplatz Locafox hat eine Series-A-Finanzierungsrunde mit einem Millionenbetrag erfolgreich abgeschlossen und dabei Alt- und Neuinvestoren überzeugt. Mit dabei sind diesmal Holtzbrinck Ventures, die ddvg, Dr. Max Iann und Payback-Gründer Alexander Rittweger. Locafox hat eine Local-Shopping-Plattform entwickelt, die Verbrauchern Produkte aus Geschäften in der Umgebung anzeigt. Mit der Nähe als Ass wollen die Gründer Karl Josef Seilern (CEO), Fabian Friede, Lukas Zels, Michael Wendt und Rob Morgan gegen Amazon punkten.

 

Zitat des Tages: "That requires a whole different level in terms of precision, pickup performance, and distribution through the stores or to the home, because the customer has already given you the money. They want to know when it’s going to be there and what condition it’s going to arrive in."  Tracy Rosser, Senior Vice President bei Wal-Mart, beschreibt, warum Click & Collect so verdammt komplex ist. WSJ

Wimdu - 2016 profitabel:

Wimdu, Wohnungsvermittler von Rocket Internet, und der David im Kampf gegen Goliath Airbnb, sieht sich endlich auf der Erfolgsspur und will 2016 profitabel sein. Anlass zur Hoffnung gibt das Wachstum von 34 Prozent auf knapp 98,7 Millionen Euro Umsatz in 2014. Insgesamt verbuchte Wimdu im Geschäftsjahr 2014 mehr als 5,1 Millionen Personennächtigungen sowie 230.000 Buchungen. Wimdu ist vor allem in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweiz Niederlande, Kroatien und Portugal präsent.

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Würth investiert gewaltig:

Würth (die mit den Schrauben) will in den kommenden sechs Jahren 200 Millionen Euro in den IT-Bereich investieren, davon mindestens 50 Millionen in E-Commerce, um nicht den Anschluss zu verlieren. Der E-Commerce-Umsatz des Großhändlers sollen sich binnen zehn Jahren verdreifachen. Handelsblatt

G+J launcht Finderzimmer:

Was Stuffle und Shpock für den Trödel in der Nachbarschaft versuchen, will Gruner + Jahr nun mit Blick auf das Kinderzimmer wagen und launcht mit Finderzimmer eine neue Flohmarkt-App, die sich ganz gezielt an Familien richtet. Angeschoben wird sie von den G+J-Medien
"Eltern" und "Urbia".

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Google-Update schmeckt nicht jedem:

Amazon, Ebay und Rewe haben vom Mobile-Update bei Google profitiert. Gourmondo und Edeka24.de sehen eher belämmert aus. Das zeigt eine Analyse beliebter Lebensmittel-Webshops durchden SEO-Dienstleister Searchmetrics. Internet World


E-COMMERCE INTERNATIONAL

Wachwechsel bei Alibaba:

Erdbeben beim chinesischen Online-Riesen Alibaba. Top-Manager Daniel Zhang übernimmt den CEO-Job von Jonathan Lu nachdem Wachstum (in Teilen), Gewinn und Aktie (heftig) ins Trudeln geraten waren. Prompt applaudierte die Börse mit einem Kursplus von bis zu 45 Prozent. Fortune



DIGITALE TRENDS & FAKTEN

Yelp vor Verkauf?:

Die Bewertungsplattform Yelp sucht offenbar einen Käufer und redet mit Google, Yahoo und Facebook. Quartz

Onlinehandel wächst zweistellig:

Der Branchenverband bevh misst in seiner aktuellen Verbraucherstudie für das erste Quartal ein Wachstum von 8 Prozent für den Online- und Versandhandel. Der Onlinehandel weist gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar ein Plus von 10 Prozent auf und kommt auf einen E-Commerce-Umsatz von 10,2 Milliarden Euro. Multichannel-Händler holen dabei weiter Marktanteile auf. Für die Studie wurden 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter von über 14 Jahren telefonisch und per Onlinefragebogen zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel befragt.

Videos bei Spotify?:

Spotify plant laut Medienberichten neben dem Musikangebot bald auch einen Video-Streaming-Service und verhandelt dabei auch mit Medienkonzernen.


Zahl des Tages: Kauf auf Rechnung ist bei den deutschen Onlineshoppern immer beliebter. Ihr Anteil stieg von 25,5 auf 28 Prozent am Gesamtmarkt der Zahlungsarten. Das zeigen Zahlen des EHI. etailment

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