Burda verkauft Zooplus:

Zooplus-CEO Cornelius Patt
Zooplus-CEO Cornelius Patt
Rechte Lust hat Burda an seiner einstigen Vorzeige-Investition Zooplus schon länger nicht mehr. Nach und nach schrumpfte die Beteiligung auf rund 30 Prozent. Jetzt will Burda ganz raus. „Wir wollen über die nächsten zwei, drei Jahre bei Zooplus aussteigen“, sagte Burda-Digitalvorstand Stefan Winners im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Zooplus bringt aus Sicht von Burda zu wenig Dividende. Logisch: Das Geld wandert stattdessen vor allem in die Expansion. Mit dem Denken steht Burda übrigens in der Verlagswelt nicht alleine da. Etliche Medienunternehmen schrecken vor Investitionen in Startups zurück, weil die nicht den schnellen Euro versprechen oder auf Jahre hinaus nur kleine Münze.
Zudem bietet Zooplus keine Überschneidung mit dem eigenen Kerngeschäft, seufzt man nun bei Burda. Dabei galt genau das vielen jahrelang als wichtiges Signal für die Verlagswelt.

Zooplus hatte erst kürzlich für 2014 ein Umsatzplus von 33 Prozent auf 543 Millionen Euro gemeldet. Werbeerträge und andere Erlöse mitgerechnet beläuft sich die Gesamtleistung auf 571 Millionen Euro. Plus 34 Prozent. Damit übertraf der Internethändler die eigene Prognose von 550 Millionen Euro.

Jetzt lesen: Otto will Yapital quitt werden, Zalando macht es selbst.

Yapital am Ende?:

Sind die Lobpreißungen der Vorzüge des Systems von Nils Winkler, CEO von Yapital, nur Makulatur? Ist Yapital trotz Partnern wie Rewe und Görtz ein Flop? Das behauptet das Handelsblatt. Otto sucht demnach einen Investor für sein Cross-Channel-Payment-System, will ganz oder teilweise aussteigen. Das Blatt munkelt, Händler könnten nun einsteigen. Doch vielleicht brauchen die nur Verhandlungsmasse für Kooperationsmodelle zwischen Handel und Banken.
Richtig ist: Yapital ist auch an den Kassen nie richtig angekommen und ist mangels Werbebudget auch jenseits der Fachwelt nie groß in Szene getreten. Der Flop, so er denn zutrifft, wäre also hausgemacht und kein Argument gegen Mobile Payment.
Yapital will die Gerüchte um einen Verkauf übrigens nicht kommentieren. So etwas ist meist kein gutes Zeichen.
Yapital ist ein Flop, Otto mag nicht mehr. Das meldet das Handelsblatt.
Yapital ist ein Flop, Otto mag nicht mehr. Das meldet das Handelsblatt.

Zalando macht es selbst:

Der neueste TV-Spot von Zalando (Claim "Are you ready") zeigt ganz spartanisch nur Models in einer weißen Box. Er entstand erstmals inhouse ohne Stammagentur Jung von Matt. Es ist nicht der einzige Aspekt, der aufzeigt, wie sich Zalando in der Kommunikation gerade neu erfindet. Carsten Hendrich, Head of Global Brand Management, er kam vor vier Monaten vom Modehersteller Bogner zu Zalando, wird künftig die Aufgaben von Arne Schepker, Vice President Brand Marketing, übernehmen. Schepker verlässt das Unternehmen. Horizont

PayPal greift nach der Macht:

PayPal will mit PayPal Plus Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte zum Erfüllungsgehilfen in eigener Sache machen, indem es vier Bezahlmethoden in einem Produkt vereint und dabei gleichzeitig das Zahlsystem für die Händler vereinfacht. Egal, ob der Kunde per PayPal, Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung bezahlt, die Zahlung wird stets dem PayPal-Konto des Händlers gutgeschrieben.


Bastei baut am Abo:

Der Kölner Verlag Bastei Lübbe will nach dem Vorbild von Netflix Romanserien und Hörbücher künftig im Abo anbieten. Der Startschuss dafür soll 2016 erfolgen, berichtet das Handelsblatt.



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Apple Pay kommt:

Apple Pay will sich bis zum Jahresende in Europa breit machen. Das hat jetzt Apple-Chef Tim Cook angekündigt, meldet Mobiflip. Als eine Hürde für die Mobile Wallet von Apple gilt hierzulande unter anderem die Gebührenstruktur von Apple, die den Banken zu wenig Geld lässt.


E-COMMERCE INTERNATIONAL

Google Flights greift Reisebranche an:

Google macht jetzt der Reisebranche und Portalen wie Expedia das Leben schwerer. Mit Google Flights kann man nicht nur den günstigsten, sondern auch den besten Flug herausfinden. Google

Wachwechsel bei Tesco:

Ex-Tesco-Manager David Potts wird neuer CEO beim britischen Supermarktbetreiber Morrisons. Er folgt im März auf Dalton Philips, der wegen schwacher Zahlen gehen musste. Guardian

Amazon meldet Patent für 3D-Druck an:

Man könnte es für einen Witz halten, wenn die News nicht von Amazon käme: Amazon hat in den USA ein Patent angemeldet, das sehr ungefähr beschreibt wie 3D-Druck im fahrenden Amazon-Truck aussehen könnte. Und so etwas (einen Drucker in einen LKW stellen) kann man patentieren lassen? Das fragt sich auch 3ders.


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Zahl des Tages: Zahlen, bitte, aber mobil: Im Januar 2015 wurden allein 58 Prozent der Klarna-Checkout-Einkäufe über mobile Geräte getätigt. Das meldet Klarna. Laut einem aktuellen Capgemini-Report werden in UK bereits 40 Prozent aller Online-Käufe mobil getätigt. IR
 

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