Zalando-Paket im neuen Design
Zalando-Paket im neuen Design
Zalando: Nach Informationen von etailment und TextilWirtschaft könnte der Börsengang von Zalando am 1. Oktober über die Bühne gehen."Spekulationen" nennt Zalando-Sprecher Boris Radke die Gerüchte aus dem Unternehmensumfeld gegenüber etailment.

Dabei hätte der Termin durchaus etwas von Internet-Humor und eine Prise Zahlen-Symbolik. Erstens sieht 1.10. wie ein Binärcode aus und zweitens ergeben die addierten Zahlenwerten der Buchstabenfolge von Zalando die iterative Quersumme "1". Fest steht, dass der Onlinehändler bei seinem IPO eine Notierung im Prime Standard in Frankfurt anstrebt.

Jetzt lesen: Was deutsche Start-up-Gründer verdienen, Amazon erweitert sein Trade-In-Programm.


Start-ups: Deutsche Start-up-Gründer sind zu knapp 90 % männlich, 81 % haben einen Hochschulabschluss und sind im Durchschnitt 34,9 Jahre alt. Ihr durchschnittliches Bruttoeinkommen liegt bei 2500 Euro im Monat. Die Zahlen nennt der Deutsche Startup-Monitor 2014 für den über 900 Gründer vom Deutschen Start-up-Verband befragt wurden. Studie als pdf

 

Zitat des Tages: "Frauen wissen, was sie suchen und gehen dann auf die Jagd. Sie suchen, bis sie die richtige Socke erlegt haben. Im Versandhandel heißt das: Sieht eine Frau dort etwas und es weicht dann bei der Lieferung ein wenig davon ab, sendet sie es zurück. Männer sind da bei solchen Produkten weniger fixiert. Sie schauen was kommt und sind schneller zufrieden." Samy Liechti, der mit Blacksocks eines der ersten Abo-Commerce-Modelle schuf, weiht die Wirtschaftswoche in die Mysterien des Sockengeschäfts ein und rästelt über das Geheimnis verschwundener Socken.

 

Karstadt: Nach der Abspaltung der drei Premium-Häuser KaDeWe, Oberpollinger und Alsterhaus von der kränkelnden Mutter Karstadt firmieren diese künftig als The KaDeWe Group. Das Trio soll einen eigenen Auftritt, ein differenziertes Eigenmarken-Konzept und einen gemeinsamen Webshop bekommen. Auch weitere Luxushäuser innerhalb der Gruppe sind möglich. TextilWirtschaft


Venture Capital: Wo stehen für Gründer die Chancen am besten, wenn sie an den Türen der VC wegen Risikokapital anklopfen? Vemutlich beim High-Tech Gründerfonds. Denn der ist der aktivste Risikokapitalgeber in Deutschland. Besonders aktiv sind auch T-Venture und Holtzbrinck. CB Insights hat die Top Ten der Early-Stage- und Mid-Stage-Phase errechnet.

Amazon: Amazon erweitert sein Trade-In-Programm für gebrauchte Bücher, Games, DVDs und Blu-rays nun um gebrauchte Handys, Smartphones und Tablets. Bei dem Service können Kunden gebrauchte Produkte bequem gegen Gutscheine eintauschen.


Sheego: Der mobile Webshop von Sheego kann jetzt Responsive. Gleichzeitig wurde der Onlineshop auf Oxid-Basis neu konfektioniert, um den Anforderungen des Female Commerce besser zu entsprechen. Neu umgesetzt wurde zusammen mit dem Dienstleister Shopmacher außerdem eine Quick Shopping-Funktion, die einen schnelleren Bestellvorgang ermöglicht. Der Mobile-Anteil an den Shop-Besuchen liegt bei über 20 %.


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Swarovski: Swarovski Optik (nicht die Glitzersteine, sondern die Ferngläser) zeigt sich im neuen Look. Die technische Umsetzung des Relaunch des Onlineshops swarovskioptik.com erledigte die Agentur dotSource auf Basis von Intershop.

Digitale Welt:


eBay: eBay verliert seinen Senior Vice President und CTO Mark Carges. Aus "familiären Gründen", heißt es im eBay-Blog.


John Lewis: Über ein Plus von 25,6% im Online-Geschäft freut sich die britische Warenhauskette John Lewis. Damit kommt rund jedes dritte Pfund über das Web in die Kasse. Flächenbereinigt legte die Kette im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres um 8,2% zu: Umsatz: 2,35 Mrd. Euro. TextilWirtschaft


Digitale Trends & Fakten:


Apple:
Die Werbekooperation zwischen Apple und U2 bereitet manch einem Apple-Nutzer Schluckauf. Denn das neue U2-Album "Songs of Innocence" gab es eben nicht nur exklusiv bei iTunes für lau, sondern dem automatischen Download sei Dank auch gleich ungefragt in vielen iTunes-Mediatheken. Selbst wo das nicht der Fall ist, lagert das Album dann eben in der iTunes-Cloud bei den Einkäufen. Doch nicht jeder ist scharf darauf, seinen Speicherplatz mit Musik der 80er-Jahre-Rockgiganten zu belegen. Wie bekommen wir die größte Spam-Datei aller Zeiten wieder weg, fragen sich diese Nutzer. Sie müssen jedes einzelne Lied manuell aus iTunes löschen, um das Album zu verbergen.


Mobile Commerce: 28 % aller deutschen Smartphonebesitzer haben schon mal in einem mobilen Shop oder über eine App eingekauft. Weitere 55 Prozent können sich gut vorstellen, in Zukunft mobil einzukaufen, sagt eine Studie des Gutschein-Portals deals.com (pdf). Ganz vorne liegen Bücher, CD und Mode.


Facebook: Das Netzwerk testet in einem eingeschränkten Nutzerkreis Postings mit Verfallsdatum. Nutzer der iOS-App können dabei festlegen, ob und wann ein Beitrag wieder verschwinden soll. The Next Web


Social Media: Der Handel zählt neben Automobil, Media und Telekommunikation zu den Spitzenreitern in der Social-Media-Performance. Das sagt eine Erhebung der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Aalen in Zusammenarbeit mit den Medienexperten des Social Media Excellence Kreises (SME) sowie der Digital Transformation Group (DTG), die die Social-Media-Fähigkeiten deutscher Unternehmen untersucht hat.


Zahl des Tages:
Um 70 % haben die mobilen Umsätze im ersten Halbjahr 2014 zugelegt. Das ermittelte das "Zanox Mobile Performance Barometer", das die Daten aus sieben europäischen Märkten analysiert. Vor allem Deutschland hat dabei mit einem Wachstum von 105 % massiv aufgeholt. Details stellt Zanox im Blog vor.



Grafik des Tages: Business Insider erklärt in 14 Slides wie der Onlinehandel den Lebensmittelhandel durcheinanderwirbelt.


Beliebtester Beitrag am Vortag: Breuninger: Multichannel auf schwäbisch

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