Zalando macht Gewinne:

Finanzchef Rubin Ritter
Finanzchef Rubin Ritter
Angesichts der jüngsten Quartalszahlen verspricht Zalando konzernweit ein profitables Geschäftsjahr 2014. Der Konzernumsatz stieg um 24,2 % auf 501 Millionen Euro (Q3 2013: 404 Millionen Euro) an. Gleichzeitig dreht der Modehändler deultlich ins Plus: Das DACH-Segment führte die Profitabilität im Konzern mit einer um aktienbasierte Vergütung bereinigten EBIT-Marge von 3,9 % (Q3 2013: -4,3 Prozent) weiter an. Insgesamt erzielte Zalando im dritten Quartal 2014 eine bereinigte EBIT-Marge von 0,8 % (Q3 2013: -12,4 %). Damit schaffte Zalando den ersten konzernweiten EBIT-Breakeven in einem dritten Quartal. Ein Grund für die Entwicklung: Es wurde weiter an den Effizienz-Schrauben bei Logistik, Marketing und Verwaltung gedreht.

"Zalando wächst weiter schneller als der Online-Modemarkt, der wegen außerordentlich mildem Wetter einen schweren Start in die Herbst-/Wintersaison hatte", sagte Rubin Ritter, Mitglied des Zalando-Vorstands. "Nach unserer erfolgreichen Entwicklung im dritten Quartal erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 einen konzernweit leicht positiven Betriebsgewinn."
Alle anderen Vertriebskanäle sind im Segment Sonstige gebündelt, dazu zählen die Zalando Lounge und die Zalando Outlet Geschäfte in Berlin und Frankfurt
Alle anderen Vertriebskanäle sind im Segment Sonstige gebündelt, dazu zählen die Zalando Lounge und die Zalando Outlet Geschäfte in Berlin und Frankfurt

Die Zahl aktiver Kunden stieg um rund 15 % auf 14,1 Millionen (Q3 2013: 12,3 Millionen), das Bruttowarenvolumen pro aktivem Kunden um 12 %. Insgesamt registrierten die Zalando-Webseiten im dritten Quartal 322 Millionen Besuche.

Der Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten liegt nun bei 1,5 Milliarden Euro. Die 2-Milliarden-Marke ist also in Reichweite.

Hier geht es zum Neunmonatsbericht als pdf.

Jetzt lesen: DHL und eBay testen Same Day Delivery - ein bisschen. Twitter bietet Gutscheine per Tweet.



DHL und eBay:

Wie bereits Ende Oktober gemeldet, erproben jetzt eBay und DHL mit DHL ein „Same Day Delivery“-Projekt in Berlin, das bis Ende des Jahres 2014 laufen wird. Von Montag bis Freitag bis 14 Uhr können die Berliner ausgewählte Artikel teilnehmender Händler über eBay erwerben und sich diese für 5 Euro noch am selben Tag zwischen 20:00 und 22:00 Uhr mit dem DHL Kurierservice an den von ihnen angegebenen Ort in der Stadt liefern lassen. Das mögliche Sortiment ist aber schön übersichtlich.

 

Zitat des Tages: "I still think we should buy them. He is on your schedule for Dec 15 or 16 -- we will need to sell him. i have a plan." Anthony Noto, Finanzchef bei Twitter, twittert eine sensible Direct Message versehentlich an alle Welt. WSJ


Hitfox und Zeotap:

Der Berliner Internetdienstleister Hitfox startet den Big-Data-Dienstleister Zeotap. Der soll Telefon-Daten für die Werbebranche aufbereiten. Zu den Investoren (1,3 Millionen Dollar) gehört unter anderen Ex-Tengelmann-Chef Zühlsdorff. Der war auch  langjähriger Vorsitzender des Markforschungsinstituts GfK. Morgenpost


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Hannover 96:

Bei unserem Test der Fanshops der Bundesliga-Vereine schafften es die Kicker von Hannover 96 immerhin auf Platz 10. Jetzt machen sie weiteren Boden gut, haben den Shop auf Responsive Design umgestellt. Grund: „Die Zugriffe mit dem Smartphone oder Tablet auf unsere Online-Welt steigen stetig", so Thomas Wingenfeld, Leiter Merchandising.


Digitale Welt:


eBay:

In den USA hat eBay die App eBay Now, die US-Kunden einen Same Day Delivery-Service bot, aus dem App-Store entfernt. Laut Techcrunch will eBay die Option in seine klassische App integrieren. An dem Programm hatten sich unter anderem The Home Depot, Macy’s, Toys R Us, Office Depot beteiligt. Der scheidende eBay-CEO John Donahoe galt zuletzt als alles andere als ein SDD-Fan.

Uber:

Der Kurierdienst, der eigentlich eher auf dem Weg zu einer Dienstleistungs- und Logistik-Plattform ist, sammelt wieder Geld ein und könnte dann alsbald bis zu 40 Milliarden Dollar wert sein. Business Insider


Nordstrom:

Nordstrom testet jetzt interaktive Spiegeldisplays in Umkleidekabinen, die passende Produktvorschläge machen und mit denen sich auch ein Mitarbeiter rufen lässt.  Die Software dazu liefert eBay. Internet Retailer


Digitale Trends & Fakten:

Twitter:

Gutschein per Tweet: Mit “Offers” können Online-Händler in den USA in Tweet-Anzeigen Promotion-Codes vergeben, deren Betrag dann auf der Kreditkarte gutgeschrieben wird, wenn der Kunde damit im Online-Shop bezahlt.

Spotify:

Der Musikstreaming-Dienst schaffte 2013 746,9 Millionen Euro Umsatz, plus 74 %. Der Verlust stieg von 80 auf 93,1 Millionen Euro. Mit Online-Werbung ist zudem kein Geld zu verdienen. 91 % des Umsatzes kommen über Abos herein.


Grafik des Tages:
Innerhalb der letzten zwölf Monate, so eine Studie von Ipsos für PayPal, haben 77 Prozent der Deutschen im Netz eingekauft und 40 Prozent dieser Online-Shopper haben dabei auch Einkäufe im Ausland getätigt. Ein Drittel der deutschen Auslands-Shopper kauft Kleidung, Schuhe und Accessoires außerhalb der Landesgrenzen, die damit die beliebteste Warengruppe darstellen. Darüber hinaus kauften 17 Prozent der Auslands-Shopper Unterhaltungselektronik, Computer und Mobilgeräte online im Ausland.


Lesetipp des Tages: Mit viel Optimismus beschreibt Innovationsberater Andreas Haderlein, warum der lokale Marktplatz "Online City Wuppertal" (wir berichteten) ein Erfolg werden kann. Haderlein gehört zum Wuppertaler Projektteam.


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