Zalando macht Curated Shopping jetzt offiziell:

Zalando hat eine erste eigenständige Version seines Curated Shopping-Ablegers unter dem Übergangsnamen "Project Z by Zalando" ins Netz gestellt, meldet die TextilWirtschaft. Der finale Auftritt und Name folgt in den nächsten Wochen zusammen mit begleitenden Marketingmaßnahmen. Projekt Z tritt optisch anders auf als die bisher getestete Stil-Beratung bei Zalando.

Betreutes Einkaufen für Männer und Frauen bei Zalando startete bereits in einem Versuch vor Weihnachten ohne großes Lametta. Das Ergebnis war gleichwohl schon ansprechend. Marken können sich in die Pakete nicht einkaufen. Auch die Zalando-Eigenmarken sollen bei der Outfit-Zusammenstellung nicht bevorzugt werden. Bei Zalando sollen sich die Kunden die Style-Berater zudem auswählen können.
Betreutes Shoppen bei Zalando
Betreutes Shoppen bei Zalando
Jetzt lesen: Spielwarenbranche stützt Multichannel, Collins setzt TV-Spots fort.

Collins wirbt im TV für Eigenmarken:

About you und Edited, die beiden Marken des Fashion-Start-ups Collins, präsentieren sich ab März 2015 mit neuen Spots im TV. Auch diesmal gibt es Geschichten, die von misslungenen Modeempfehlungen erzählen. Verantwortlich für die Umsetzung der TV-Kampagne ist erneut das Kreativteam um die Agentur Jung von Matt/Alster. JvM, das sind übrigens die, die beim neuen TV-Spot von Zalando nicht mehr zum Zuge kamen. Die About you-Kampagne ist seit einigen Tagen auf den Sendern RTL, RTL II, Vox, Pro7, Sat1, sixx und weiteren Spartensendern zu sehen. Der Edited-Spot startet am 4. März auf sixx und TLC. Beide TV-Kampagnen sind auf jeweils sechs Monate angesetzt. Das Mediavolumen liegt insgesamt im unteren zweistelligen Millionenbereich.

Spielwarenbranche nimmt Multichannel ernst:

Mit Ravensburger, Lego, Playmobil, Big, Schmidt-Spiele und Carrera verfügen knapp zwei Drittel der für den ECC-Markenmonitor untersuchten Marken über einen eigenen Online-Shop. Die Websites von Schleich, Barbie, Hasbro und Brio leiten Kaufinteressenten dagegen zu Online-Händlern – darunter Amazon und myToys – weiter. Auch die Unterstützung des lokalen Händlernetzes ist stark ausgeprägt: Sieben Websites verweisen auf stationäre Geschäfte, die Produkte der Marke im Sortiment führen. In den meisten Fällen helfen interaktive Karten bei der Suche des nächstgelegenen Händlers. Nach aktuellen Hochrechnungen des IFH Köln stieg der Online-Anteil am Gesamtumsatz der Spielwarenbranche 2014 auf rund 22 Prozent – das entspricht einem Plus von mehr als 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz im Web erreicht damit knapp 1,4 Milliarden Euro.


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QVC stagniert:

QVC Deutschland hat 2014 970 Millionen Dollar Netto-Umsatz zusammengebracht und ist damit auf Vorjahresniveau. Neuhandeln


E-COMMERCE INTERNATIONAL

Gap "digital first":

Gap-CEO Art Peck rät Modehändlern "digital-first" zu denken. Für Gap zahlt sich das aus. Der E-Commerce-Umsatz stieg im Geschäftsjahr um 10,6 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar und steht für den Löwenanteil des Wachstums. Allerdings hat sich das Wachstum von Gap abgeflacht. IR

Artimondo geht nach China:

Die italienische Handwerker-Plattform Artimondo will nach dem Start in Deutschland auch den Vertriebsweg nach Asien ebnen. Dank der Kooperation mit IZP Technologies, dem Betreiber von haixuan.com, einer Art Alibaba, das sich auf den Vertrieb ausländischer Marken und Produkte im asiatischen Markt spezialisiert hat, haben europäische Handwerksbetriebe und Erzeuger nun die Möglichkeit ihre Produkte auch auf dem asiatischen Markt anzubieten.

Target gewinnt:

Die US-Kette Target schafft im vierten Quartal ihr stärkstes Umsatzwachstum der vergangenen drei Jahre: Plus 3,8 Prozent auf 21,8 Millarden Dollar. Die gescheiterte Expansion in Kanada sorgt aber auch für gewaltige Verluste. WSJ

Yoox holt auf:

Die Yoox Group hat mit ihrem E-Commerce-"Bauchladen" für führende Fashion- und Designmarken 2014 die Nettogewinne um fast 10 Prozent auf 13,8 Millionen Euro gesteigert. Die Umsätze wuchsen um 15 Prozent auf 524,3 Millionen Euro. Reuters

Tweet des Tages:



Google forciert Andoid Pay:

Neben der Google Wallet bastelt Google an einem Bezahlsystem namens Android Pay. Neben In-App-Zahlungen soll das System auch Zahlungen an NFC-fähigen Kassen ermöglichen. Mobilbranche
 


DIGITALE TRENDS & FAKTEN

Facebook abgemahnt:

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat ein Unterlassungsverfahren gegen Facebook eingeleitet. Der Vorwurf: Die Nutzungsbedingungen verstoßen gegen Datenschutz-Recht. Der Verband kritisiert insbesondere die Auswertung von Nutzerdaten zur Verknüpfung mit Werbung. Heise

Twitter wandelt sich:

Twitter will seine Website unbrauchbar machen. Geplant laut Techchrunch: Ein neues Design mit Gitternetz statt chronischer Reihung. Und ein Algorithmus, der die Tweets nach Relevanz sortiert.

Google & Jawbone:

Google könnte laut einem Bericht von Re/Code beim Fitnessarmband-Hersteller Jawbone mit einer “strategische Investition” einsteigen.
 

Zahl des Tages: Der M-Commerce-Umsatz in Deutschland ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 131 Prozent gewachsen und wird sich 2015 noch mal verdoppeln. Experten erwarten, dass die M-Commerce-Einnahmen 2015 von 7,2 Milliarden Euro 2014 auf 14,6 Milliarden steigen werden. Das ergab eine internationale Untersuchung im Auftrag von deals.com. Damit erweist sich M-Commerce weiter als das Zugpferd des Online-Handels. Der deutsche E-Commerce verzeichnete 2014 insgesamt ein Wachstum von 25 Prozent. Für 2015 wird eine weitere Steigerung von 23,1 Prozent vorausgesagt. Der Umsatz über PCs und Laptops stieg dabei um 14,4 Prozent – für 2015 werden nur noch sieben Prozent prognostiziert.


Lesetipp des Tages: Pebble - Ist das noch Crowdfunding? Die "Zeit" sieht Crowdfunding zur Recht als Werkzeug für Marketing und Vertrieb.

Grafik des Tages:
Tablets boomen hierzulande weiter: 6,6 Millionen Geräte haben die Deutschen nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) im vergangenen Jahr gekauft, das entspricht einem Plus von rund 20 Prozent gegenüber 2013. Damit sind Tablets nunmehr fast gleichauf mit klassischen Personal Computern.
Infografik: Tablets fast gleichauf mit klassischen PCs | Statista
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