Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser!
Der FC Bayern hat nicht nur die meisten Fans bei Twitter. Die Anhänger scheinen auch besonders kauffreudig zu sein. Fan-Trikots des FC Bayern sind aus Bundesliga-Sicht für Otto nämlich das beste Geschäft. Mit großem Abstand haben die Fans des FC Bayern im laufenden Jahr die meisten Fanartikel auf otto.de gesucht. Vizemeister ist in dieser Tabelle der BVB, dicht gefolgt vom Rivalen Schalke 04 auf Rang 3. Insofern dürfte das Wochenende mit Siegen von Bayern und BVB aus Sicht von Otto gut gelaufen sein. Mannschaftssiege steigern die Verkaufszahlen von Trikots.


Kompakte und kuratierte News zum Digital Commerce nach dem Klick.


Amazon plant Logistikzentrum in Norddeutschland:

Amazon plant in Winsen (Luhe) ein Logistikzentrum. Startschuss für den Betrieb in Norddeutschland soll im September 2017 sein. Neun Logistikzentren gibt es mittlerweile von Amazon in Deutschland. In Graben bei Augsburg, Bad Hersfeld mit zwei Logistikzentren, Leipzig, Rheinberg, Werne, Pforzheim, Koblenz und Brieselang.

Zalando startet Herbst-Kampagne:     

Zalando will mit seiner "This is now"-Kampagne in dieser Herbst/Winter-Saison starke Frauenpersönlichkeiten zeigen. Die Kampagne läuft in TV und allen anderen Medien und wird europaweit eingesetzt.

Burda hat Geld für Geschenke:

Das Medienhaus Burda kauft sich über die Venture-Tochter BurdaPrincipal bei der britischen Geschenkeplattform NotOnTheHighstreet.com ein.  Die Verkaufsplattform für „Kreativmanufakturen“ sammelt in der Finanzierungsrunde insgesamt 21 Millionen Euro bei Investoren ein. turi2

Online-Optiker könnten 10 Prozent Marktanteil erreichen:

Brillen-Onlinehändler könnten langfristig einen Absatzmarktanteil von etwa zehn Prozent am Brillenmarkt erreichen. Das schätzt die DZ Bank. Knapp 4 Prozent des Gesamtumsatzes wurden 2015 im Web gemacht, schätzt der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA). Der Handel


INTERNATIONAL

Amazon langt bei Gebühren für Marken zu:

Amazon erhöht für Händler offenbar die Einstiegshürden, um Marken bei Amazon zu verkaufen. Laut ECommerce Bytes berichten Händler über mehr Bürokratie, zusätzliche Nachweispflichten und Einstell-Gebühren von 1000 Euro und mehr je nach Kategorie. Ziel dürfte sein, unseriöse und den Marken ungenehme Händler auszugrenzen.

Alarmstimmung bei Prada:

Prada steckt in der Krise. Beim italienischen Luxuskonzern, der sich nur langsam Richtung digitaler Zukunft bewegt, schrumpften im ersten Halbjahr die Gruppenerlöse um 14,8 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro, das Ebitda kollabierte um 25 Prozent auf 330 Millionen Euro. "Ein bisschen mehr E-Commerce oder die Senkung der Marketing-Kosten wird da nicht reichen. Prada muss dringend seine verfehlte Preispolitik ändern, damit die Marke nicht weiter bei den Kunden als überteuert gilt", mahnt Marcelo Crescenti in der TextilWirtschaft.

Neiman Marcus testet interaktiven Spiegel:

Neiman Marcus testet in derzeit 5 Filialen zusammen mit dem Anbieter MemoMi einen interaktiven Spiegel mit dem Kunden Sonnenbrillen anprobieren können. Der Kunde kann verschiedene Outfits direkt miteinander vergleichen. In Form kurzer mit dem Spiegel aufgenommener Videos. RetailTouchpoints

TRENDS & FAKTEN

Zahl des Tages :

78 Prozent der Onlinehändler verkaufen ihre Ware auch über digitale Marktplätze, 22,5 Prozent nutzen online sogar ausschließlich diesen Vertriebskanal. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Onlinehandel-Konjunkturindexes vom HDE und ECC, Köln. Ebay und Amazon liegen natürlich vorn: 66 Prozent verkaufen u.a. über Ebay und 60 Prozent über Amazon. An dritter Stelle liegt mit 37 Prozent das Portal Rakuten.

Beliebtester Beitrag am Vortag: Pop-up-Stores: Startups machen leere Flächen zur Erlebniswelt für den Onlinehandel


etailment Summit:

Was geht im Onlinehandel heute? Was passiert morgen? Antworten gibt’s beim etailment Summit am 29. September in Frankfurt. Wo es lang geht beim Omnichannel sagen Macher und Könner wie Helmar Hipp von Cyberport, Neela Montgomery als Konzern-Vorstand Multichannel-Retail der Otto Group, Jan Kegelberg von SportScheck, Timo Schamber von Liefery, Christoph Lange von Zalando, jede Menge Startups, Günther Althaus von ANWR und Business-Vordenker Tim Leberecht aus dem Silicon Valley.