Idealo forciert Direktkauf:

Schon 2014 bot das Online-Preisvergleichsportal idealo stellenweise den Direktkauf an. Nun aber können Nutzer mehr denn je ihre Produkte direkt über die Angebotsvergleichsseite beim gewünschten Händler kaufen, ohne dass sie dafür den jeweiligen Online-Shop besuchen müssen. Die Zahlungsabwicklung erledigt neuerdings Heidelpay und macht damit den Einkauf erheblich leichter. Bezahlt werden kann per Kreditkarte und PayPal.

Fest steht aber auch: Die Option zum Direktkauf ist zuweilen noch ein seltenes Pflänzchen auf den Produktseiten. idealo lockt denn auch Händler mit einem bequemen Einstieg. Und: Gebühren fallen nur im Falle eines tatsächlich generierten Verkaufs an.

Wird idealo damit nun zum Marktplatz? Nein, heißt es im Unternehmens-Blog: "Preisvergleich bleibt idealos wichtigste Mission".

Jetzt lesen: Zalando kauft Bread & Butter, Blendle startet in Deutschland.

Zalando kauft Bread & Butter:

Der Online-Modehändler Zalando steigt bei der insolventen Modemesse Bread & Butter ein. Die Messe soll weiter zweimal jährlich auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof stattfinden und sich dort aber künftig auch für den Endkunden öffnen.

Millionen für Spryker:

Das Berliner Software-Startup Spryker sammelt eine Millionenfinanzierung ein. Das Commerce-Framework aus dem Hause Project A Ventures (Otto Group, Axel Springer) erhält einen mittleren siebenstelligen Euro-Betrag. An der Finanzierungsrunde hat sich neben Project A Ventures auch Cherry Ventures beteiligt. Dabei handelt es sich um den Fonds der früheren Zalando-Manager und Groupon- sowie Quandoo-Mitgründer (Christian Meermann, Filip Dames, David Schröder und Daniel P. Glasner). Auch Gründerenkel Benjamin Otto ist als Investor über die Beteiligungsgesellschaft BPO Capital beteiligt. Hinter Spryker stecken die Gründer und Geschäftsführer Alexander Graf und Nils Seebach (eTribes) sowie Technologiechef Fabian Wesner. etailment
 

Zitat des Tages: "Oh ok". Spotify-Gründer Daniel Ek in einem mittlerweile wieder gelöschten Tweet während der Vorstellung von Apples Musik-Streamingdienst AppleMusic. Ek dürfte damit aber vor allem darauf reagiert habe, dass Apple auch Taylor Swift "unter Vertrag" hat. Der Popstar hatte vor einigen Monaten schlagzeilenträchtig seine Musik vom Streaming-Dienst Spotify abgezogen. AppleMusic soll ab Ende Juni rund 10 Dollar pro Monat kosten, eine familienfreundliche Variante für bis zu sechs Personen kostet 15 Dollar. Eine kostenfreie Variante wird es nicht geben.

Post-Streik - Folgen checken:

Bei der Post hat ein unbefristeter Streik begonnen. Briefe und Pakete bleiben liegen. Ob es zu Verzögerungen bei der Sendung kommt, können Absender und Empfänger anhand der Postleitzahl auf einen speziellen Webseite der Post checken.

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Blendle startet in Deutschland:

Der niederländische digitale Artikel-Kiosk Blendle startet in dieser Woche mit der Beta-Phase in Deutschland. Mit dabei sind unter anderem Springer, Gruner + Jahr sowie mehrere Regionalzeitungen.  Auf der Plattform können Leser einzelne Artikel kaufen - und sogar wieder umtauschen. Richtig losgehen soll es im September. turi2
 

Hungr macht die Auswahl leichter:

Mit der App Hungr will Gründer und Ex-JustEat-Vorstand Rasmus Wolf die Food-Lieferservices radikal vereinfachen und startet im Laufe des Monats in Berlin. Nutzer suchen zunächst  ihr Essen aus bevor sie sich für eines der drei per Hand ausgesuchten Restaurants entscheiden. Im Gegensatz zu Online-Marktplätzen akzeptiert Hungr nur 3 bis 5 Restaurants in jedem Bezirk und macht die Qual der Wahl damit leichter. 

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Collins schafft 25 Millionen Euro netto:

Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatt soll die Otto Group mit ihrer Mode-Hoffnung Collins im ersten Jahr einen Netto-Umsatz von rund 25 Millionen Euro erreicht haben.  Zum Shop-Universum von Collins gehören Aboutyou, Edited, SisterSurprise und HeidisTrachten. Laut Neuhandeln dürfte der Löwenanteil der rund 25 Millionen Euro über die Kernmarke Aboutyou.de erzielt worden sein.

Amazon liebäugelt mit weiterem Standort in Polen:

Amazon plant in Stryków in der Mitte Polens Warenlager Nummer 4 in Polen. Auch von dort sollen deutsche Kunden beliefert werden. Derzeit sucht der Onlinehändler nach einem passenden Standort, meldet die Lebensmittel Zeitung.

Project A-Deal mit Treatwell und Wahanda:

Project A hat Treatwell, ein Online-Marktplatz für die Suche und Buchung von Beauty- und Wellness-Treatments, an den englischen Marktführer Wahanda verkauft. Wahanda zahlt insgesamt 34 Millionen Euro für das niederländische Unternehmen Treatwell. Project A Ventures unterstützte Treatwell neben dem finanziellen Investment auch operativ in bestimmten Bereichen wie Marketing und Business Intelligence.

Millionen für Jimdo:

Das Hamburger Startup Jimdo, Anbieter eines mobilen Webseiten- und App-Baukastens, sammelt 25 Millionen Dollar beim Investor Spectrum Equity ein. Deutsche Startups

Coupies im Aufwind:

Die Mobile-Couponing Plattform Coupies fühlt sich vom M-Commerce-Boom beflügelt. 2014 konnte Coupies den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf rund eine Million Euro mehr als verdoppeln, über 250 Kampagnen wurden im vergangenen Jahr realisiert. 2015 startete ähnlich stark: Alleine in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden 75 neue FMCG-Partner für Cashback-Couponing- bzw. Bon-Upload-Kampagnen gewonnen.


E-COMMERCE PRAXIS

Printmate individualisiert Kartons:

Printmate will Schluss machen mit langweiligen Kartons. Händler können bei dem Startup, das sich noch in der geschlossenen Beta-Phase befindet, Verpackungen und Kartons individuell gestalten und bestellen. Neben einem kuratierten Sortiment an Versandkartons sind auch eigene Gestaltungen möglich, ohne das es dafür einen VHS-Photoshop-Kurs braucht. Individuelle Kartons können dazu beitragen, das Einkaufserlebnis bei einem Händler zu steigern und sorgen auf dem letzten Meter für eine zusätzliche Markenerfahrung.



DIGITALE TRENDS & FAKTEN

Kino aus dem Pizza-Karton:

Man nehme einen Pizza-Karton, stanze ein Loch an eine Seite, baue eine kleine Plastiklinse ein, stelle sein Smartphone dahinter, Klappe zu - und fertig ist der Filmprojektor von Pizza Hut. Business Insider

ProSiebenSat.1 richtet Accelerator neu aus:

ProSiebenSat.1 will mit seinem Accelerator künftig vor allem Consumer Startups fördern. Die lassen sich nämlich noch am ehesten mit TV-Werbung pushen. Die Startups im Accelerator können mit bis zu 500.000 Euro Werbebudget rechnen. W&V


Zahl des Tages: 29 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, kontaktlos per Smartphone zu zahlen oder haben das schon getan. Bitkom

Lesetipp des Tages: e-map whitepaper "Logistik"
Grafik des Tages: Lokale Suche - Was kann sie und wer nutzt sie. Eine Infografik nennt Zahlen und Fakten


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