Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 

Amazon: Vier neue Kindle-Fire-Tablets (auch mit HD) und einen neuen E-Book-Reader Paperwhite  stellte Amazon auf dem Produktevent in Kalifornien vor, das per Livestream übertragen wurde. Das erwartete Amazon-Smartphone blieb aus. Angeboten werden die Tablets einmal mehr zu Kampfpreisen. Amazon subventioniert seine Geräte über die verkauften Apps, Musik und Bücher, Google subventioniert seine Mobile-Preise durch Werbeerlöse. Nur Apple will an allen Stellen Geld verdienen.

Wie Amazon-Boss Jeff Bezos Umsatz machen will, wen Neckermann mit in den Abgrund zieht und wo eBay die Zukunft sieht. All das und mehr nach dem Klick. 

Happy Size:  Das war zu erwarten, allen Beteuerungen zum Trotz. Die Neckermann-Tochter Happy Size ist insolvent. Eine Folge der Neckermann-Krise. Noch im Juli hieß es, der Untergang von Neckermann störe die eigenen Kreise nicht. Tja, kennt man ja. 

eBay: Spannender Kauf von eBay. Die Plattform übernimmt das Startup Svpply. Mittels Social-Media-Elemente liefert es Tools und Anwendungen, die aus den Einkaufstipps der Freunde bei Facebook und Co Produktgalerien erstellt.

Zitat des Tages: “"We want to make money when people use our devices, not when they buy our devices", Amazon-Chef Jeff Bezos bejubelt auf dem Event in Santa Monica die eigene Subventionspolitik.

eBay: Die Werbekampagne von eBay hierzulande pusht Mobil mit einem recht artifiziellen Spot. Auch in den USA dreht sich die Kommunikation 1. um Mobil, 2. um Mobil, 3. um Mobil. Das zeigt wie wichtig eBay dieser Wachstumsmarkt ist. Drei aktuelle Spots, so richtig aus dem Leben gegriffen, also so quasi, gibt es im eBay-Blog.

Brille24: Online-Brillenhändler Brille24 erhält eine Millionen-Spritze vom französischen Investor TIME.  12 Millionen Euro sollen dem Anbieter für die weitere Expansion und gegen Mister Spex und Brillen.de den Rücken stärken.

6Wunderkinder: Flop: Das Berliner Startup 6Wunderkinder stellt seinen von Anfang an viel zu komplex gedachten Produktivitätsdienst Wunderkit ein und fokussiert sich auf das ursprüngliche Projekt Wunderlist. Gut: Scheitern. Schütteln. Weitermachen. 

DHL:  Seit Anfang des Monats bietet DHL Paket mit dem neuen Service „Postfiliale Direkt“ privaten Empfängern eine weitere Option für die Zustellung ihrer Paketsendungen. Auf Wunsch können DHL-Pakete jetzt auch direkt in eine besonders günstig gelegene Postfiliale geliefert werden, wo der Empfänger – etwa auf dem Weg von der Arbeit nach Hause – sein Paket ganz bequem abholen kann. (per mail)

GS1 Germany:  Handelsketten wie dm-Drogeriemarkt und die Metro testen zusammen mit Markenartiklern ein interaktives Supermarktregal: Der Konsument bedient das virtuelle Regal durch Gestensteuerung und bekommt so Zusatzinformationen zu einzelnen Produkten. Das Pilotprojekt betreut GS1 Germany.

Zahl des Tages:  55 % der Internetnutzer haben Sicherheitsbedenken bei der Angabe von Bankverbindungs- oder Kreditkartendaten in einem Online-Shop, immerhin 40 Prozent geben an, bei der Angabe persönlicher Daten. So das Ergebnis einer Studie von ECC Handel im Auftrag der KPMG. Bei sozialen Netzwerken sind 66 % der Meinung, dass persönliche Daten bei den Betreibern generell nicht sicher sind und 64 Prozent der Nutzer haben Angst, dass persönliche Daten von den Betreibern der Netzwerke zu Werbezwecken an Dritte weitergegeben weren..

Grafik des Tages: Rakete: So entwickeln sich die Kindle-Buch-Verkäufe.

Lesetipp des Tages: Wenn man das Aufrüttel-Posting von Top-Werber Hubertus von Lobenstein an die CEO liest, muss man CEO als feige Bande verstehen.  

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Pro Sieben Sat.1: Attacke auf den E-Commerce