Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

BaFin: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht könnte E-Commerce-Plattformen wie Amazon, die auch die Zahlungsabwicklung für ihre Kunden übernehmen, künftig Scherereien bereiten. Wie Spiegel Online berichtet, sieht die BaFin diese Geschäftsmodelle im Einzelfall als erlaubnispflichtig an. Es könnte dann für die Anbieter nötig werden, wie Ebay über PayPal eine Banklizenz zu beantragen. Allerdings handhabt die BaFin das Thema zurzeit noch widersprüchlich. 

Apple: Die Umsätze im iTunes-Store schwächeln, wie im Rahmen der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen bekannt wurde. Im abgelaufenen Quartal fielen laut VentureBeat 1,8 Milliarden US-Dollar an, während es in den drei Monaten davor noch 100 Millionen US-Dollar mehr waren.

Ebay: Mit dem kommenden "Händler-Update" führt die Plattform diverse Neuerungen ein: So sollen laut Shopanbieter.de die angebotenen Produkte besser kategorisiert werden. Zudem werden die Funktionen bei Artikeln mit verschiedenen Varianten verbessert. Und: Es wird ein vereinfachtes Verfahren zur Meldung von Regelverstößen der Käufer eingeführt.

Zitat des Tages: „Startups haben nichts zu verlieren und spielen modern auf Sieg – im Gegensatz zu etablierten Unternehmen, die auf Rücksicht auf ihr Kerngeschäft meist zu defensiv agieren.“ Der Internet-Investor Stefan Glänzer bei Focus Online

Rowohlt: Der Verlag hat Details zu seinem Print-E-Book-Bundle-Experiment bekannt gegeben. Wie Buchreport berichtet, wird das Buch "Internet - Segen oder Fluch?" von Sascha Lobo und Kathrin Passig (Rowohl Berlin) im Herbst als kombinierte Print- und E-Book-Ausgabe erscheinen und 19,99 Euro kosten. Die E-Book-only-Variante ist für 12,99 Euro zu haben. Eine gedruckte Ausgabe ohne E-Book gibt es nicht. 

Free People: Die zu Urban Outfitters gehörende Modemarke peppt ihre Online-Produktbeschreibungen nun mit einer Social-Commerce-Idee auf: Die Webseiten zeigen laut Mashable Instagram-Fotos, die Nutzer von den jeweiligen Artikeln gemacht haben. 

Rebuy: Der An- und Verkaufsshop nimmt nun auch Tablets und E-Book-Reader ins Programm.Insgesamt werden ab sofort 400 verschiedene Modelle von mehr als 50 Herstellern angekauft, detailliert geprüft, fachkundig aufbereitet und wieder verkauft. Natürlich löscht Rebuy aus Datenschutzgründen vor dem Weiterkauf alle etwaigen Kundendaten von den Geräten.

Zahl des Tages: 1,5 Millionen Pfund setzte die britische Takeaway-Kette Domino's Pizza laut Internet Retailing an einem einzigen Tag über das Internet um.

Grafik des Tages: Wie die Digitalisierung den Musikvertrieb verändert hat bei Mashable

Lesetipp des Tages: Muss sich ein Online-Händler den Verkauf über Internet-Plattformen verbieten lassen?, fragt der Shopbetreiber-Blog

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