Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9

eBay: Ebay macht seinen Händlern ab Frühjahr das Verkaufen leichter und schafft neue Services: Ab Juni 2013 können Händler in ihren Angeboten „Versand am selben Tag“ anzeigen lassen. Außerdem können sie eine Uhrzeit festlegen, bis zu der die Zahlung bei ihnen eingegangen sein muss, damit diese Option in Frage kommt. Schon ab April können Verkäufer mit dem Logo „Kostenlos & Schnell“ darauf aufmerksam machen, dass ihre Artikel versandkostenfrei und innerhalb von maximal drei Werktagen geliefert werden. Artikel mit diesem Logo werden in den Suchergebnissen unter „Beliebteste Artikel” angezeigt und sind dadurch für Käufer noch interessanter. Zudem führt eBay neue Kriterien in den Bereichen Lieferoptionen und schnelle Bearbeitungszeit ein, die zusätzlich für die Angebote gelten. Angebote, die diese neuen Anforderungen erfüllen, profitieren von einer besseren Platzierung in den Suchergebnissen unter „Beliebteste Artikel“ und erhalten die Kennzeichnung mit dem Logo für Verkäufer mit Top-Bewertung auf der Artikel- und Suchergebnisseite.

Jetzt lesen: Warum Facebook mit Vorsicht zu genießen ist, wer eine Chance verpasst und wie schlecht Amazon nach den Negativ-Schlagzeilen dasteht.

 

Zitat des Tages: “Nur wer bloggt – gar mit eigenem Webspace – kann sich wirklich frei äußern im Netz", kommentiert der Socialmediawatchblog, dass Facebook einen Text des bekannten WDR-Talkmasters Jürgen Domian löschte, in dem der sich kritisch mit der katholischen Kirche auseinandergesetzt hat. Domian witterte Zensur, das Unternehmen selbst spricht von einem Fehler. Und was Domian passiert ist, kann auch jeder Marke und jedem Händler im Umgang mit den US-Nippelwächtern bei einem Bikini-Foto oder anderen Dingen passieren. Besser man hat die eigenen Inhalte dann auch auf einem eigenen Server. Das gelöschte Domian-Posting ist angeblich nicht wiederherstellbar.

 

Autohandel: Da verschlafen die Autobauer mit Rücksicht auf ihre stationären Händler gerade einen Markt und überlassen ihn den Portalen. Rund ein Drittel der Autokäufer in entwickelten Märkten (in Deutschland 35 Prozent) können sich einen kompletten Autokauf über das Netz vorstellen. In wachsenden Märkten wie China, Indien oder Brasilien ist es sogar knapp die Hälfte. Kein Wunder also, wenn Daimler den Smart dort schon über die chinesischen Twitter-Variante verkauft. Laut aktueller Cars Online-Studie von Capgemini Consulting sind rund zwei Drittel der deutschen Käufer obendrein offen für den Online-Kauf von Autoteilen und Zubehör.

Payment: Gebührenkrieg mit Paypal: Bezahldienstleister wie Mastercard wollen nicht länger, dass PayPal ohne die Abgabe einer Gebühr ihre Infrastrukturen nutzt und daher nun die Hand auf halten. Paypal schmeckt das gar nicht. Mehr bei Mobilbranche.de.

Amazon: Ab in den Keller. Bei einer Imagestudie des Kölner Marktforschungsinstituts YouGov lag Amazon mit durchschnittlich 87 von 100 möglichen BrandIndex-Punkten 2012 noch auf dem ersten Platz im E-Commerce-Ranking. Nach den kritischen TV-Berichten zu Leiharbeit und Co sank der Wert teilweise auf rund 32 BrandIndex-Punkte. Die Werte erholten sich, liegen nun aber auf wesentlich schwächerem Niveau, schreibt die W+V.

Rocket Internet: Es gehört wohl zu den ausgeklügelsten, aber am wenigsten beachten Werbe-Instrumenten bei Zalando: Affiliate-Marketing. Trotzdem darf man es als wichtigen Baustein für den Erfolg sehen. Zalando-Inkubator Rocket Internet baut unterdessen die Zusammenarbeit mit dem Performance-Marketing Netzwerk zanox auf die internationalen Märkte aus, meldet Adzine.

Justfab: Der Online-Designer-Shop JustFab startet nun auch ein eigenes Modemagazin. "Fabulous" heißt es und sieht so aus wie Online-Blätterkataloge in den 80er Jahren im (Ironie tag on) "Cyberspace" (Ironie tag off) eben optisch und technisch aussahen. Am iMac kaum bedienbar. Mehr bei W+V.

Videdressing: Die Pariser Fashion-Marktplatz Videdressing hat in einer Finanzierungsrunde 6 Millionen Dollar für die weitere Internationalisierung eingesammelt. Das Geld kommt von DN Capital, Earlybird, Piton Capital und Generis Capital. Mehr bei The Next Web.

Glossybox: Das Abo-Commerce-Projekt für Beauty-Boxen eröffnet einen Facebook-Shop. Doch bei der Einrichtung ist Glossybox bestenfalls Durchschnitt. Das ließe sich aufhübschen.
 

Zahl des Tages: Von 0 auf 2. Die Schweizer kaufen am liebsten bei Amazon und dann aber schon bei Zalando. Das sagt eine neue Studie der Universität St. Gallen, die den Schweizer Online-Handel mit gut 10 Milliarden Franken beziffert. Mehr bei 20min.

Tabelle des Tages: Online, Offline Marketing Budgets Worldwide to Rise in 2013

Video des Tages: Beginnt die 3-Drucker-Revolution im Kinderzimmer? Marbelvator. Eine Kugelbahn aus dem 3D-Drucker. Video. (via)

Lesetipp des Tages: Why a Rocket Internet IPO won’t happen so soon

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