News: Jeden Morgen kurz vor 9 

E-Post-Brief: Die Tapferkeitsmedaille der Woche geht an Brief-Vorstand Jürgen Gerdes bei der Post, der weiter am E-Post-Brief festhält. Bisher haben sich über 1 Million Privatkunden, rund 100 Großkunden und 4.000 weitere Unternehmen für den E-Postbrief angemeldet, meldet Golem. Hockeystick geht anders.  Zudem verzögert sich der Aufbau der Infrastruktur für den E-Postbrief von drei bis fünf Jahren auf nunmehr sechs Jahre.

Fressnapf: Kampfansage an Zooplus. Torsten Toeller will mit Fressnapf auch online durchstarten. Massive Investitionen sind geplant. Das erklärte Ziel sei, auf allen Verkaufskanälen die Nummer 1 zu werden. "Cross-Channel-Retailing ist eine riesige Herausforderung. Wir werden hart daran arbeiten, unsere Märkte eng mit der Onlineplattform zu vernetzen", zitiert ihn "Der Handel" .

Dropgifts: Rocket Internet kopiert mit Dropgifts den schwedischen Geschenke-Dienst Wrapp,  der unter anderem von LinkedIn-Gründer Reid Hoffmann und Skype-Gründer Niklas Zennström finanziert wird. Mit Wrapp können Nutzer ihre Facebook-Freunde mit Geschenkgutscheinen beglücken. Bei Dropgifts kann man bislang Geschenkkarten von Marken und Shops aus dem Samwer-Universum versenden. (deutsche-startups). 

Groupon: Groupon testet offenbar bereits ein "Thumbs up"-Feature. Nutzer sollen damit Deals bewerten können, um uninteressante Angebote nicht mehr zu erhalten. CEO Andrew Mason hatte die Funktion bei der Vorstellung der Unternehmenszahlen angekündigt. (Mashable). 

Facebook/ARD: Falls Sie es verpasst haben: Die ARD-Doku "Facebook - Milliardengeschäft Freundschaft" gibt es in voller Länge bei Youtube. So wirklich neue Dinge werden Sie aber nur erfahren, wenn sie ungefähr vergangenen Donnerstag erstmals von Facebook gehört haben. 

Moebel.de:Moebel.de relauncht seine Webseite und begleitet den Neustart mit neuem Claim und TV-Spot. „Liebe Deine Möbel“ heißt es im Clip des Suchportals, der in seiner Amateurhaftigkeit durchaus Fremdschämreflexe auslösen kann. (per mail).

Zahl des Tages: Über die Hälfte der mobile Nutzer (53 Prozent) haben schon einmal etwas über ihr mobiles Endgerät gekauft und dreiviertel (76 Prozent) planen etwas in diesem Jahr zu kaufen. Zu diesem Ergebnis kommt das mobile Werbenetzwerk InMobi in einer weltweiten Mobile Media Verbraucherumfrage. (per mail)

Zitat des Tages:"Die Aufmerksamkeit, von denen die Kopien profitieren wollen, erhaschen also in erster Linie die Originale". Jürgen Vielmeier wagt bei Basicthinking die These, dass die Klone von Rocket Internet vor allem den Vorbildern nützen.

Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag:F-Commerce: Warum Shopping bei Facebook noch ein Ladenhüter ist